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Sonntag, 21. Juli 2013

Der Vollmond am 22. Juli 2013 – Guru Poornima

Der kommende Vollmond des 22. Juli ist ein ganz besonderer. Die astrologische Bedeutung erläutert Christa Heidecke ganz hervorragend hier: http://2012sternenlichter.blogspot.de/2013/07/der-vollmond-am-22-juli-2013.html .
Und alle, die sich der indischen, der yogischen Tradition verbunden fühlen, feiern am 22. Juli Guru Poornima, den Vollmond des Gurus. Die zwei Sanskrit-Silben Gu und Ru bedeuten Dunkelheit bzw. Licht, das heißt, ein Guru ist also jemand, der einen anderen aus der (spirituellen) Dunkelheit ins Licht, zur Erleuchtung, führt.

Gurunath Siddhanath schreibt in seinem Vollmond-newsletter:

Guru Purnima

This full moon is very special for every disciple who has a sincere yearning for spiritual development and grace. This is because the coming full moon is the “Guru Purnima”, i.e. “The Full Moon of a Guru.” According to the Hindu calendar, Guru Purnima is celebrated on the full moon day in the month of Ashadha (July). As it provides an opportunity to celebrate and empower the essence of Guru-Shishya parampara (Guru-disciple tradition), the Guru Purnima has a special place in the Yogic and the Hindu traditions. Due to the infinite divine grace that is available on the Guru Purnima day, the disciples can enhance and deepen their bond with the Guru manifold.

It is from ancient times that the festival of Guru Purnima is being celebrated in India. There are various important events that are attached to the Guru Purnima day. It was on the Guru Purnima that Bhagwan Veda Vyasa, the author of the Brahma Sutras, eighteen Puranas and Mahabharat, was born. Veda Vyasa is considered as one of the most important amongst the greatest Gurus of India. In honour of Veda Vyasa, the Guru Purnima is also known as “Vyas Purnima”. Also, it was on the Guru Purnima day that Gautam Buddha gave his first sermon, at Sarnath. Guru Purnima is a powerful day to strengthen the connection with the Guru, and become totally available to His divine grace, that is more than ready to be showered on this day.

There are various ways in which a disciple can make the most of this powerful opportunity.

1. Connect with the Guru. Once, during a satsang, a disciple asked Gurunath, “How can I get connected to you in your absence?” In his charming way, Gurunath replied, “By doing  Kriya.” So make it a point to do Kriya on this Guru Purnima day, and deepen your connection with Gurunath. The depth of meditation is multiplied a thousand-fold on this day.

2. Guru Purnima is an opportunity to convey your gratitude and reverence to the Guru. It is the day on which the disciple celebrates the presence of Guru in his life. This can be done by expressing gratitude, love, respect and surrender to the Guru.

3. It is also an opportunity to take note of all the beautiful transformations that have manifested in your life only because of the Guru’s grace and guidance. Taking note of positive shifts in behavior patterns and thinking patterns, and offering the gratefulness for the same at the feet of the Guru, makes you more open to such positive shifts. Praying to the Guru and expressing gratitude can enhance the Guru-Shishya relationship, and strengthen the bond even more.  Guru Purnima is the day to be completely open to the divine grace and energy which is being showered by the Guru abundantly.

4. The Guru Tattva (Guru Principle) is most powerful, active and available on the Guru Purnima day. Make the most of it by being totally immersed into the thoughts of the Guru. Meditate on Gurunath, and open yourself to his energy and grace.

5. Donating to the organization, and doing Guru’s seva (service)  on the Guru Purnima, multiplies  the good karma. So in whatever way you can, do seva to the Guru.
These are some of the powerful ways in which you can take advantage of the infinite  divine energy of the Guru Purnima. As Swami Vivekananda has said, it is through the divine help that “the higher power and the possibilities of the soul are quickened, spiritual life is awakened, growth is animated, and man becomes holy and perfect in the end.” However, “this quickening impulse" cannot be derived from books. The soul can receive impulses only from another soul, and nothing else. The person from whose soul such impulse comes is the Guru, and the person to whose soul the impulse is conveyed is the “shishya” (disciple). The Guru Purnima offers the powerful opportunity to receive the infinite impulses from the Guru.

Let us celebrate this day by expressing gratitude, and by surrendering ourselves at the feet of the Guru. Let us celebrate the Guru-Shishya Parampara, and bring its essence into our lives.

Zur Inspiration,
Mirabai

Dienstag, 9. Juli 2013

Anschläge in Bodh Gaya / Indien – ein update

Wie ich kürzlich berichtete, ist auf das buddhistische Heiligtum in Bodh Gaya ein Anschlag mit mehreren kleineren Sprengsätzen verübt worden. Es wurden dabei zwei Mönche verletzt, der Tempel wurde leicht beschädigt.

Ziemlich schnell hat es eine Vernehmung eines Verdächtigen gegeben, denn – Achtung! - es wurden Ausweispapiere im Tempel gefunden.

Aufnahmen von Überwachungskameras wurden ebenfalls untersucht, obwohl das Bildmaterial keine gute Qualität aufweist und damit schlecht verwertbar ist. Aufgrund dessen wurden dennoch vier weitere Menschen, darunter eine Frau, verhört. Die Namen und die Herkunft dieser Verdächtigen ist derzeit noch nicht bekannt gegeben worden. Formelle Haftbefehle, bzw. eine Anklage gibt es derzeit jedoch noch nicht.

Die Anschläge stehen im Verdacht, mit den Konflikten der muslimischen Minderheit der Rohingya in der buddhistischen Gesellschaft Myanmars im Zusammenhang zu stehen.
Angeblich wurden Mitglieder der Rohingya von in Pakistans stationierten Al Quaida – Splittergruppen für den Bau von Bomben trainiert. Die Finanzierung der verdächtigten Minderheit in Myanmar soll angeblich über London und Saudi-Arabien sichergestellt sein.

Muslimische Gruppen in Indien haben sich bereits gegen alle Verdächtigungen gewehrt und die Regierungsseite beschuldigt, auf dem Rücken der Muslime Stimmung und Wahlkampf zu machen.

Erste Untersuchungen der Sprengstoffspuren am Tatort weisen angeblich in Bezug auf verwendete Substanzen und Bauweise auf frühere Attentate der Indischen Mudschaheddin (IM) hin.

Die Regierung des Bundesstaates Bihar hat die Untersuchungen in diesem Fall offiziell an die übergeordneten Nationalbehörden abgegeben.

Ich schreibe es wieder – hoffentlich bleibt es friedlich.
Mirabai

Quellen:

Sonntag, 7. Juli 2013

Bombenanschlag in Bodh Gaya / Indien trifft Buddhisten tief

Bodh Gaya mit seinem Mahabodhi-Tempel, gelegen im nordindischen Bundesstaat Bihar, ist eines der heiligsten Zentren des Buddhismus weltweit, internationale Pilgerstätte und Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Buddha soll hier, in tiefer Meditation unter einem Bodhi-Baum versunken, Erleuchtung erlangt haben. Ein Abkömmling dieses besonderen Baumes wächst heute noch an der Westseite der Tempel-Stupa.

Diese heilige Ort ist jetzt Ziel eines Anschlags mit mehreren Sprengsätzen geworden. Die Meldungen sprechen von acht bis neun kleineren Explosionen, wobei eine davon am heiligen Baum gewesen sein soll. Weiterhin wurden Fenster und eine Türe beschädigt. Es gab einige Verletzte, aber keine Toten. Von Regierungsseite spricht man von Terror, der nicht akzeptiert werden könne.

Hier eine der Quellen, näheres steht noch aus: http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-india-23216592

Hoffentlich bleibt es friedlich, wünscht sich
Mirabai


Feng Shui – Tipps für die Zeit vom 07.07.2013 bis zum 06.08.2013

Ein Blick auf die Fliegenden Sterne im Monat Juli verrät, dass der freundlich plätschernde Springbrunnen mit sauberem Wasser in den Westbereich des Wohn- oder Arbeitszimmers wandern muss.

Und nicht vergessen: Wer den Brunnen jetzt an dieser Stelle platziert, muss ihn monatlich umpositionieren! Ein günstiger fester Platz muss anders berechnet werden!

Viel Erfolg wünscht Mirabai

Mittwoch, 12. Juni 2013

„Gott schütze uns vor Eis und Wind und Reden, die vom Jockel (Gauck) sind“

Ich lach mich weg, Urban Priol spricht auf der Blockupy-Demo in Frankfurt, der „kriminellsten Stadt Deutschlands“ (Warum das so ist? Na,wegen dem Bankenzentrum!).

Einen sonnigen Tag wünscht
Mirabai

Dienstag, 28. Mai 2013

Die schönsten Wutreden

Ich bin grundsätzlich eine sehr friedliche Person. Waffen, Kriege, Gewalt sind mir zuwider, und Kinofilme, die frei am 16 sind, sehe ich mit nicht an, denn ich weiß, dass da Szenen vorkommen, die ich nicht ertragen kann. Allerdings bin ich der Meinung, und zwar praktisch konträr zur allgemein in unserer Gesellschaft vertretenen Position, dass berechtigte, spontane Wut auch ausgedrückt werden sollte. Das ist weiter nichts als ur-menschlich und gesund. Nicht umsonst gibt es Zornesausbrüche schon in der Bibel – auch Jesus, die fleischgewordene Göttlichkeit, legt sich temperamentvoll mit den Tempelverkäufern und Geldwechslern an. Er wirft Tische um und treibt das Gesindel mit einer Geißel aus Stricken zum Tempel hinaus, statt Gesprächskreise einzuberufen und sich in haarspalterischen Diskussionen zu verlieren.

Das neumodische Du-ich-finde-dass-Du-Deine-Position-mal-überdenken-solltest-denn-ich-bin-ganz-schön-traurig-wegen-Deines-Verhaltens-Gerede arbeitet in meinen Augen mit Erpressung und Manipulation: „Du machst mich traurig!“ lautet der verborgene Vorwurf, „Du hast Schuld!“.
Schäm Dich also, Du schlechter Mensch!

Ist Manipulation, Schuldvorwurf und ein geheucheltes Gefühl – Traurigkeit statt in Wirklichkeit Wut - besser als ein reinigendes Gewitter, das sich zwar heftig entlädt, aber nachdem die Empörung verraucht ist, Platz macht für eine Klärung? Ist es besser, die Wut hinunter zu schlucken und ihr damit die Möglichkeit zu geben, im Inneren zu gären und zu schwelen, um sich schließlich selbstzerstörerisch zur Depression zu wandeln?

Ich bin keine Psychologin und mein Hausfrauenverstand sieht die Dinge vielleicht ein wenig verkürzt. Allerdings sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass Wut gar nicht so schlimm sein kann, vorausgesetzt es handelt sich wirklich nur um Wut, die mal eben raus muss, und nicht um blanken, zerstörerischen Hass, und ebenso vorausgesetzt, die Wut wird nicht als Machtmittel und zur Unterdrückung eingesetzt.

Wut, die einen halbwegs psychisch gesunden Menschen spontan überkommen kann, ist auch Ausdruck seiner Intuition und seines sicheren Wissens, dass soeben etwas völlig falsch läuft. Dazu braucht es nicht die Absolution des Intellektes. Im Gegenteil – was der Verstand so alles rechtfertigen kann, wo sich Herz und Menschenverstand winden und krümmen... Ich denke da an manche Gerichtsentscheidungen, wo das gesunde menschliche Rechtsempfinden einfach nur mit Füßen getreten wird, obwohl natürlich formal alles richtig ist...

Lassen wir uns unsere Regungen nicht absprechen. In diesem Sinne und inspiriert von der im letzten Artikel verlinkten Wutrede von Ken Jebsen, hier eine Auswahl schöner Kragenplatzer:

Nochmal Ken beim March aganist Monsanto, weil´s so schön war: http://kenfm.de/blog/2013/05/26/march-against-monsanto/
Trappatoni, die Kultrede: http://www.youtube.com/watch?v=qzfq2HxAkrk
Andreas Popp von der Wissensmanufaktur spricht Klartext: http://www.youtube.com/watch?v=65Jw03152TE
Dirk Müller zur Enteignung der Sparer in Zypern – atmen, Dirk, atmen!: http://www.youtube.com/watch?v=6FjkZ9nlSVU
Roland Düringer, der ösistanische Wutbürger, einfach klasse: http://www.youtube.com/watch?v=zfclpHQ4c8Y
Mein unterfränkischer Landsmann Erwin Pelzig hat mal ein paar Fragen:
http://www.youtube.com/watch?v=gSQdRfySZXY 


Wachen wir auf! Und holen wir uns unsere Empfindungen zurück.
Schönen Tag wünscht die Mirabai

Donnerstag, 23. Mai 2013

Mal was erhebend schönes – Hörmeditation Suni Ai

Als Kundalini-Yogini möchte ich heute mal auf etwas, wie ich finde, wunderschönes zum Anhören aufmerksam machen...

Während auf dieser Welt die EU-Bürokraten wahrscheinlich neue Gesetzes-Undinge ausbrüten, die Syrer sich gegen die Angriffe fremdfinanzierte Söldner verteidigen, England unter Schock wegen des widerwärtigen Mordes an einem Soldaten steht, Schweden nächtliche Krawalle in bestimmten Wohnvierteln erdulden muss, und unser Finanzminister Schäuble sich ein anderes Volk wünscht, weil das, was er zu vertreten verdammt ist, sämtliche elitäre Großprojekte wie Stuttgart 21 oder Flughafen BER zum Scheitern bringt (allen Ernstes – das sagt er hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/23/schaeuble-bevoelkerung-ist-schuld-an-stuttgart-21-und-berliner-flughafen/ , man lese es und staune), spiele ich hier Snatam Kaurs Fassung von „Suni Ai“ ab. Einfach Göttlich!


Hier Text und Übersetzung (aus Spirit Voyage, Quelle: http://www.spiritvoyage.com/mantra/Suniai/MAN-000250.aspx )

Das Mantra aus dem Heiligen Buch der Sikhs:
Suniai sidh peer sur naath
Suniai dharat dhaval aakaas
Suniai deep loa paataal
Suniai pohe na sakay kaal
Naanak bhagtaa sadaa vigaas
Suniai dookh paap ka naas (8)
(Language: Gurmukhi, Source: Siri Guru Granth Sahib, Author: Guru Nanak Dev Ji)

Übersetzt:
Listening, the siddhas (beings of spiritual perfection),
The spiritual teachers, the heroic warriors, the Yogic Masters.
Listening, the earth, it's support, and the akaashic ethers.
Listening, the oceans, lands, and peoples of the world,
And the nether regions of the underworld.
Listening, death cannot touch you.
O Nanak, the devotees are forever in bliss.
Listening, pain and sin are erased. (8)

Herzliche Grüße und Sat Nam
von Mirabai





Montag, 6. Mai 2013

Zeit für karma busting – Pradosham am Dienstag, den 07. Mai 2013

Am morgigen Dienstag ist der 13. Tag im zunehmenden Mondzyklus, und damit ergibt sich ein günstiges Zeitfenster für esoterische Rituale zum Auflösen hartnäckigen Karmas. An diesem Tag in der Stunde der Abenddämmerung und zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs rezitierte Mantren und Gebete zu Siva gelten in der vedischen Astrologie als besonders kraftvoll. Wer sich im Trott gefangen fühlt, Endlosschleifen an Mühen erlebt oder einfach Hilfe und Gnade braucht, kann sich (zwar nicht nur dann, aber doch dann ganz besonders) vertrauensvoll Siva zuwenden.

Mantra für Pradosham: „Thiru neela kantam“, mindestens 108 mal wiederholt, besser ein Vielfaches oder gleich 1008 oder 10008 Wiederholungen.

In Nürnberg geht die Sonne am Dienstag gegen 20:40 Uhr unter, und ich werde auf jeden Fall wieder meine Mantra-Praxis ausüben, um meine Lasten Stück für Stück immer weiter abzulegen.


Alles Liebe,
Mirabai


P.S.: Ich mache immer auf Pradosham aufmerksam, und wer noch nicht wirklich weiß, worum es sich hierbei handelt, dem seien meine älteren Posts zum Thema empfohlen:

  • Für allgemeines zur Mantra-Praxis verweise ich auf meinen Artikel „Kleiner Mantra-Kurs“ vom 16.03.2013.
  • Artikel zu Pradosham habe ich am 24.03.2013, am 07.03.2013, am 22.02.2013 und am 24.01.2013 verfasst.
  • Mehr zum Thema Karma steht in den drei Kapiteln vom 16., 18. und 21.01.2013.
  • Einen ersten Astrologie-Artikel habe ich am 02.01.2013 veröffentlicht.










Mittwoch, 17. April 2013

Aurora borealis

Wenn geladene Teilchen eines Sonnensturmes auf die Erdatmosphäre treffen, können mit etwas Glück wunderschöne Polarlichter, die Aurora borealis, beobachtet werden.

Nachdem ich eher der Typ für Karibikurlaub und Malediven bin, wird für mich die Wahrscheinlichkeit, so ein Naturschauspiel einmal bewundern zu dürfen, eher gering ausfallen. Umso mehr freue ich mich über den folgenden Film von Ole C. Salomonsen, der das Flackern der Aurora meisterhaft eingefangen hat.
http://froeh.li/astronomie/video/polar-spirits.html

Viel Freude damit!

Herzliche Grüße von Mirabai

Sonntag, 7. April 2013

Zeit, um Karma aufzulösen – Pradosham am Sonntag, den 07. April

Heute ist wieder der 13. Mondtag eines Zyklus, diesmal des abnehmenden, und damit ist nach vedischer Auffassung in der Stunde der Abenddämmerung bis zum Sonnenuntergang wieder eine gute Zeit zum beten, meditieren und Mantra rezitieren. Karma auflösen ist angesagt!

Sonnenuntergang ist bei mir im Nürnberger Land um 19:54 Uhr.

Das entsprechende Mantra ist „Thiru Neela Kantam“, mindestens 108 mal rezitiert, besser ein Vielfaches davon, oder gleich 1008 Mal.


Viele herzliche Sonntagsgrüße von

Mirabai


P.S.:
  • Für allgemeines zur Mantra-Praxis verweise ich auf meinen Artikel „Kleiner Mantra-Kurs“ vom 16.03.2013.
  • Artikel zu Pradosham habe ich am 24.03.2013, am 07.03.2013, am 22.02.2013 und am 24.01.2013 verfasst.
  • Mehr zum Thema Karma steht in den drei Kapiteln vom 16., 18. und 21.01.2013.
  • Einen ersten Astrologie-Artikel habe ich am 02.01.2013 veröffentlicht.



Mittwoch, 3. April 2013

Aktuelles - Feng Shui Tipps für die Zeit vom 04. April bis zum 04. Mai 2013

Alle, die mir in dieser Reihe folgen, müssen den kleinen, freundlich plätschernden Zimmerspringbrunnen mit frischem Wasser jetzt wieder umpositionieren. In der Zeit vom 4. April bis zum 4. Mai wird er in den Südostbereich des Wohnzimmers oder des Arbeitszimmers gestellt (Kompassbereich 112,5° bis 157,5°).

Weitere Informationen bitte meinen postings vom 02.02.2013 und 07.01.2013 entnehmen!


Weiterhin erholsame Osterferien und einen sonnigen Frühlingsbeginn wünscht

Mirabai

Mittwoch, 27. März 2013

Besser wohnen (4)

Hier kommen wieder ein paar hoffentlich nützliche Gedanken aus der Feng Shui – Trickkiste.

Für alle, die sich eine neue Wohnung oder ein neues Haus aussuchen ist es sicher eine gute Idee, ein Auge auf die folgenden Faustregeln zu haben. Ich sage bewusst „Faustregeln“, denn es gibt keine Behausung, die völlig ohne Herausforderung ist. Die Summer der Kleinigkeiten macht erst das Problem – und unter Umständen andere individuelle Gegebenheiten, die aber vor Ort und auf die Bewohner abgestimmt identifiziert und gelöst werden müssen. Dies zu diskutieren, sprengt weit den Rahmen eines Blogs, sogar den eines einzelnen Lehrbuches. Andererseits können aber auch förderliche Einflüsse versteckt sein – deshalb nicht verzweifeln und das große Ganze nicht aus dem Blick verlieren! 
Wo aber die Intuition gegen ein Haus oder eine Wohnung spricht, davon sollte man lieber besser die Finger lassen. Das Unterbewusstsein hat oft ein gesundes Gespür für Unstimmigkeiten oder ungünstige Energien, was früher oder später die Bewohner treffen würde.

Aber jetzt, Daumen hoch und los:

  • Ein regelmäßiger Grundriss mit quadratischen oder annähernd quadratischen Proportionen ist grundsätzlich günstiger als eine vergleichbare Wohnung, bzw. ein vergleichbares Haus mit vielen Ecken, Fehlbereichen oder Anbauten. Eine drastische Abweichung vom quadratischen Grundriss, ich nenne das jetzt mal schlauchförmig, ist auch weniger wünschenswert. Nicht umsonst spricht man bei schönen viereckigen Flächen vom Vier-Punkte-Gold.
  • Eine Wohnung im Erdgeschoss ist grundsätzlich besser als eine vergleichbare Wohnung in den oberen Etagen. Je weiter oben die Wohnräume sind, desto problematischer.
  • Eine Wohnung mit mit geraden Wänden ist grundsätzlich besser als eine vergleichbare Wohnung mit Dachschrägen. Je schräger, desto problematischer.
  • Ein freistehendes Haus mit Fenstern in allen Himmelsrichtungen ist grundsätzlich besser als ein ansonsten vergleichbares Doppel- oder Reihenhaus.
  • Eine Wohnung mit Fenstern in allen Himmelsrichtungen ist grundsätzlich besser als eine vergleichbare Wohnung im Block mit gemeinsamen Wänden. Es ist günstig, den Sonnenlauf während des Tages in den Wohnräumen erleben zu können.
  • Es ist gut, wenn der Wohnraum auf einem stabilen Fundament ruht. Zimmer über Tordurchfahrten, oder freischwebend nur auf Säulen sind vielleicht architektonisch ansprechend und optisch mal was anderes, psychologisch gesehen vermitteln sie einfach nur Unsicherheit.


Es folgen auf diesem Blog noch mehr grundsätzliche Überlegungen und einfache Tipps zum guten wohnen!

Fröhliches Ostereiersuchen wünscht
Mirabai

























Freitag, 22. März 2013

Zeit, um Karma aufzulösen – Pradosham am Sonntag, den 24. März

Am kommenden Sonntag ist der 13. Tag im zunehmenden Mondzyklus, und damit ergibt sich ein günstiges Zeitfenster für esoterische Rituale zum auflösen hartnäckigen Karmas. An diesem Tag in der Stunde der Abenddämmerung und zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs rezitierte Mantren und Gebete zu Siva gelten in der vedischen Astrologie als besonders kraftvoll. Wer sich im Trott gefangen fühlt, Endlosschleifen an Mühen erlebt oder einfach Hilfe und Gnade braucht, kann sich (nicht nur dann) vertrauensvoll Siva zuwenden.

Mantra für Pradosham: „Thiru neela kantam“, mindestens 108 mal wiederholt, besser ein Vielfaches oder gleich 1008 oder 10008 Wiederholungen.

In Nürnberg geht die Sonne am Sonntag um 18:32 Uhr unter, und ich werde auf jeden Fall wieder meine Mantra-Praxis ausüben, um meine Lasten Stück für Stück immer weiter abzulegen.


Alles Liebe,

Mirabai


P.S.:
  • Für allgemeines zur Mantra-Praxis verweise ich auf meinen Artikel „Kleiner Mantra-Kurs“ vom 16.03.2013.
  • Artikel zu Pradosham habe ich am 07.03.2013, am 22.02.2013 und am 24.01.2013 verfasst.
  • Mehr zum Thema Karma steht in den drei Kapiteln vom 16., 18. und 21.01.2013.
  • Einen ersten Astrologie-Artikel habe ich am 02.01.2013 veröffentlicht.



Freitag - mit der schönen Venus feiern

Der vedische Gott des Planeten Venus heißt Shukra. Sein Element ist das Wasser, seine Farbe ist Weiß. Er wird assoziiert mit Liebe, Heirat, Komfort und Bequemlichkeit, Wohlstand, Luxus, Schönheit, den Künsten, Sinnlichkeit und Sexualität. Shukra ist von freundlichem Wesen.

Shukras Mantra:
„Om Shukrayaa namaha“, 108 mal wiederholt

oder

„Om namo bhagavate paarashuuramaaya“, 108 mal wiederholt.

Die übergeordnete Gottheit von Shukra ist Lakshmi, die gütige Göttin des Glücks, der Freude, des Reichtums und der Schönheit. Besonders die indischen Frauen beten zu ihr und verehren sie. Ihre Samensilbe, das beej Mantra, ist shreem.

Lakshmis Mantra:

„Om shreem Lakshmiyai namaha“, 108 mal wiederholt.
Lakshmis Gayatri:

„Om Mahaadevyai cha vidmahe, Vishnupatniyai cha dimahi, tanno Lakshmi prachodayaat“, 108 mal wiederholt.

Es gilt als glückbringend, am Lakshmi-Tag Freitag den Kanakadhara-Stotram zu singen (für Europäer genügt es vielleicht, ihn nur anzuhören). Shankaracharya, der verehrte Reformator des Hinduismus, hat diese Hymne komponiert.

Adi Shankara zog als junger Mönch besitzlos und bettelnd umher, wie es eben Brauch war. Dabei kam er auch zu der Hütte einer Brahmanin, die sehr arm war, aber eine nobles, großzügiges Herz hatte. Sie hatte nichts weiter zu essen im Haus außer einer kleinen Amla-Beere, die sie dem jungen Bettelmönch schenkte, denn sie wollte ihn nicht ohne eine Gabe wegschicken. Adi Shankara war so bewegt von der Selbstlosigkeit dieser Frau, daß er spontan überwältigt den Kanakadhara Stotram zu Ehren Mahalakshmis erdichtete und sang. Die Göttin wiederum war so gerührt von der Hymne des Mönches, daß sie in diesem Moment Goldstücke, welche die Form von Amlabeeren hatten, über das Haus der armen Brahmanenfrau regnen ließ.

Hier ein link zum Kanakadhara Stotram, gesungen von Uma Mohan (sehr schön, aber leider gekürzt!):

Hier eine lange Version (aber sehr indisch...):


Den reichen Segen der wunderbaren Muttergöttin Lakshmi wünscht

Mirabai


P.S.: Die Einleitung zur Planeten-Mantra-Reihe steht im Artikel vom 16.03.2013 „Freundschaft mit den Planeten schliessen“, für allgemeines zur Mantra-Praxis bitte meinen Artikel vom 16.03.2013 „Kleiner Mantra-Kurs“ beachten!
P.P.S.: Bezüglich der Aussprache der Mantren – bei YouTube gibt es unzählige Aufnahmen!




Donnerstag, 21. März 2013

Donnerstag – dem Lehrmeister der Götter, Jupiter, die Ehre erweisen

Der Gott des Planeten Jupiter heißt in Indien Brihaspati und ist der weise Lehrer und Priester der Götter, der Götter-Guru. Er repräsentiert höheres Wissen uns Spiritualität. Seine Farbe ist (gold)gelb, sein Element ist Aakash oder Äther. Brihaspati gilt als der wohlwollendste aller Planeten.

Mantra für Brihaspati:

„Om Gurave namaha“, 108 mal wiederholt.
oder

„Om namo bhagavate vamanadevaaya“, 108 mal wiederholt.


Die übergeordnete Gottheit Brihaspatis ist Siva, es wird auch Brahma beschrieben. Mantren, die Siva, bzw. Brahma gewidmet sind, besänftigen und transformieren auch Brihaspati.

„Om namah shivay“, 108 mal wiederholt

oder

„Om tatpurushaaya vidmahe, mahadevaaya dimahi, tanno rudra prachodayaat“, 108 mal wiederholt

oder

„Om chathur mukhaaya vidmahe, hamasroodaaya dimahi, tanno Brahma prachodayaat“, 108 mal wiederholt.



Den reichen Segen des Götter-Gurus wünscht
Mirabai


P.S.: Die Einleitung zur Planeten-Mantra-Reihe steht im Artikel vom 16.03.2013 „Freundschaft mit den Planeten schliessen“, für allgemeines zur Mantra-Praxis bitte meinen Artikel vom 16.03.2013 „Kleiner Mantra-Kurs“ beachten!
P.P.S.: Bezüglich der Aussprache der Mantren – bei YouTube gibt es unzählige Aufnahmen!



Mittwoch, 20. März 2013

Mittwoch - ein neues Band zum Götterboten Merkur knüpfen

Der vedische Gott des Planeten Merkur heißt Budha. Seine Farbe ist grün, sein Element ist die Erde. Er ist der Gott des Handels und der Händler und repräsentiert Kommunikation, Intelligenz, Urteilsfähigkeit und Humor. Im Horoskop gut platziert, fördert er Wohlstand und Einkommen. Budha gilt als milde, flink und inspirierend.

Budhas Mantra:

„Om Budhaya namaha“, 108 mal wiederholt,

oder

„Om namo bhagavate Budhadevaaya“, 108 mal wiederholt.


Budha übergeordnet ist Vishnu. Alle Verehrung für Vishnu ist auch förderlich und ausgleichend für Budha.

Vishnus Gayatri:
„Om Naraayanaaya vidmahe, Vasudvaaya dimahi, tanno Vishnu prachodayaat“, 108 mal

oder
„Om namo naraayanaaya“, 108 mal.


Einen schwungvollen, inspirierten Mittwoch wünscht

Mirabai


P.S.: Die Einleitung zur Planeten-Mantra-Reihe steht im Artikel vom 16.03.2013 „Freundschaft mit den Planeten schliessen“, für allgemeines zur Mantra-Praxis bitte meinen Artikel vom 16.03.2013 „Kleiner Mantra-Kurs“ beachten!
P.P.S.: Bezüglich der Aussprache der Mantren – bei YouTube gibt es unzählige Aufnahmen!



Dienstag, 19. März 2013

Dienstag - den Marsgott versöhnen

Der vedische Gott des Planeten Mars heißt Mangala, Angaraka oder Kuja. Seine Farbe ist rot, sein Element ist das Feuer. Er ist der Gott des Krieges und Oberster Befehlshaber der Himmlischen Armee. Sein Naturell ist impulsiv und mutig, er ist eine geborene Führerpersönlichkeit.

Planetenmantra für Mangala:

„Om Mangalyai namaha“, 108 mal wiederholen

oder:

Mantra an Narasingha Dev:
„Om namo bhagavate Narasinghaya“, 108 mal wiederholen.


Die übergeordnete Gottheit für Mangala ist Skanda, auch Muruga, Subramanya oder Kumara genannt. Alle Verehrung, die Muruga entgegen gebracht wird, besänftigt auch Mangala.

Murugas Mantra:
„Om shaaravaanabhavaaya namaha“, 108 mal wiederholt.


Den Segen des mächtigen Gottes Mangala wünscht
Mirabai


P.S.: Die Einleitung zur Planeten-Mantra-Reihe steht im Artikel vom 16.03.2013 „Freundschaft mit den Planeten schliessen“, für allgemeines zur Mantra-Praxis bitte meinen Artikel vom 16.03.2013 „Kleiner Mantra-Kurs“ beachten!
P.P.S.: Bezüglich der Aussprache der Mantren – bei YouTube gibt es unzählige Aufnahmen!



Montag, 18. März 2013

Montag - den Mondgott ehren

Der vedische Mondgott heißt Chandra oder auch Soma. Seine Farbe ist weiß, sein Element ist das Wasser. Er gilt als Herrscher über die Gedanken- und Gefühlswelt und ist freundlich und spirituell.

Planetenmantras für Chandra, bzw. Soma:

„Om chandrayai namaha“, 108 mal wiederholt

oder

„Om somayai namaha“, 108 mal wiederholt

oder

Krishna-Mantra:
„Om namo bhagavate vasudevaaya“, 108 mal wiederholt.


Die übergeordnete Gottheit für Chandra, bzw. Soma ist die Große Muttergöttin, Mahadevi oder Parvati. Alle Mantren und alle Verehrung, die ihr gewidmet sind, besänftigen auch Chandra.

„Om kleem parvatiyai namaha“, 108 mal wiederholt

oder

Parvati Sloka:
"Om sarva mangala maangalye, shive sarvaartha saadhike, sharanye tryambake gaurii, naaraayanii namostute" , 108 mal wiederholt.


Allen Segen der Muttergöttin wünscht
Mirabai


P.S.: Die Einleitung zur Planeten-Mantra-Reihe steht im Artikel vom 16.03.2013 „Freundschaft mit den Planeten schließen“, für allgemeines zur Mantra-Praxis bitte meinen Artikel vom 16.03.2013 „Kleiner Mantra-Kurs“ beachten!
P.P.S.: Bezüglich der Aussprache der Mantren – bei YouTube gibt es unzählige Aufnahmen.





Samstag, 16. März 2013

Freundschaft mit den Planeten schliessen

Die Planetenkonstellation zu der Zeit, wenn der Mensch seinen ersten Atemzug nimmt, gilt in der Astrologie als grundlegender Ausgangspunkt für seinen kommenden Lebensweg. Derjenige, der die Sternenschrift entziffern kann, gewinnt verblüffende Einsichten in das Schicksal eines einzelnen. Charakterliche Eigenschaften, Beziehungsthemen, berufliche Dispositionen, Geld und Güter, gesundheitliche Anlagen, gute und schlechte Zeiten – im Grunde kann alles wesentliche über einen Menschen vom Geburtszeitpunkt her mit seinen Entwicklungstendenzen abgelesen werden. Die Planeten sind also die Vermittler unserer ursprünglichsten Lebensumstände, unseres mit in dieses Leben gebrachte Karmas.

Dabei stecken wir aber nicht fest und sollten uns keiner defätistischen Sichtweise ergeben, sondern die Herausforderung annehmen und durch bewusste Entscheidungen und Ausnutzung günstiger Zeiten das beste aus unseren Anlagen machen. „Taking good care of the presence can even transform the past“ - dieses buddhistische Sprichwort weist darauf hin, daß uns Achtsamkeit immer helfen kann, aus unseren Automatismen auszubrechen, und sogar unsere Vergangenheit mit ihren Auswirkungen auf das Jetzt beeinflussen und klären kann. (Allerdings weiß jeder, der es schon mal versucht hat, daß die Sache mit der Achtsamkeit eine nicht so ganz einfache ist...)

Das besondere an der vedischen Astrologie, am Jyotish, ist die Tatsache, daß sie nicht nur eine Analyse unserer Anlagen, Lebensverhältnisse und Tendenzen bietet, sondern spezielle esoterische Rituale kennt, die uns helfen, die Planeteneinflüsse zum Guten hin zu verändern. Die Planeten gelten in der hinduistischen Tradition nicht nur als unbelebte Materieklumpen, die blind und wild durch´s All rasen, sondern als Wesenheiten mit bestimmten Charaktereigenschaften.

Da ist die Surya, die Sonne, Herrscher über die anderen Planeten unseres Sonnensystems, Willenskraft und Ruhm schenkend; Chandra, der mütterliche, Emotionen vermittelnde Mond; Mangala, der kriegerische Mars und Lehrer der okkulten Wissenschaften; Shukra, die künstlerische, sinnliche Venus; Buddha, der freundliche, eloquente Merkur und Gott aller Händler; Shani, der strenge Lehrmeister und Karmaherrscher Saturn; und Brihaspati, Jupiter, der große weise Lehrer und Guru. Außerdem kennt man im Jyotish noch die nicht-körperlichen Schattenplaneten Rahu und Ketu, den nördlichen und den südlichen Mondknoten. Beide haben subtilen, jedoch großen und oft verwirrenden Einfluss auf die Menschen. Rahu drängt uns in die materielle Welt und hin zu weltlichem Erfolg, Ketu dagegen zur Entsagung.

Wenn es hart zugeht in unserem Leben und das Karma uns beschwert, ist es sicher eine gute Idee, sich den Planeten (wieder) zuzuwenden, sie zu besänftigen und zu ehren, um neue Freundschaft mit ihnen zu schließen. Wie durch die Hinwendung zu einem Menschen auch können wir dadurch eine Klärung erreichen. Ein zu schwaches Band kann gefestigt und neu belebt werden, und sogar eine schädliche, vergiftete Beziehung kann sich ändern - von Feindseligkeit zu Freundschaft.

Um die Planetenwesen zu ehren können wir ihre jeweiligen Mantren rezitieren. Diese Praxis ist immer hilfreich, denn sie wirkt bei geschwächten Planeten stärkend und bei aggressiven transformierend; man braucht also keine Bedenken zu haben, ein mögliches Ungleichgewicht noch zu vergrößern.

Wer genau weiß, von welcher (Planeten-)Seite her der Schuh des Lebens drückt, d.h., wer schon einmal eine astrologische Analyse hat machen lassen, kann das Mantra des jeweiligen Planeten täglich rezitieren. Wer sich nicht weiter auskennt, kann die etwas langwierigere, aber dafür sehr gründliche Methode wählen, und den Herrscher des jeweiligen Wochentages mit seinem Mantra versöhnen – und damit sehr effektiv an seinen karmischen Lasten arbeiten. Sieben Wochentage, sieben zugeordnete Planeten, plus am Samstag Abend Zeit für Rahu und am Dienstag Abend Zeit für Ketu. Auf diese Weise wird eine völlig neue Ausrichtung und Klärung unsere Planetenbeziehungen erreicht – vorausgesetzt, wir beweisen eine gewisse Disziplin bei dieser Praxis.

Und wie geht’s jetzt hier an dieser Stelle, diesem Blog, weiter?
Ich werde täglich einen kleinen Artikel mit dem jeweiligen Planetenmantra verfassen, morgen geht’s los mit Surya, dem Sonnengott.


Den Segen der Sterne wünscht

Mirabai



P.S.:
  • Für allgemeines zur Mantra-Praxis verweise ich auf meinen vorherigen Artikel von heute.
  • Mehr zum Thema steht auch bei den drei Kapiteln zum Thema Karma von 16., 18. und 21.01.2013.
  • Einen ersten Astrologie-Artikel habe ich am 02.01.2013 verfasst.
  • Interessant für alle Beladenen und Belasteten sind sicher auch die Artikel zu Pradosham, der letzte vom 07.03.2013.

P.P.S.: Ich bin keine Astrologie-Fachfrau, aber wunderbare Analysen der westlichen Astrologie macht Christa Heidecke aus Kiel.
Für vedische Horoskope und inklusive Korrekturen empfehle ich Friedrich Asen aus Österreich.
(Beide sind übrigens weder mit mir verwandt, noch verschwägert, auch bekomme ich keinerlei Fangprämien für Kundenvermittlung! Ich gebe nur meine Meinung und Erfahrung wieder.)


Dienstag, 12. März 2013

Besser wohnen (3)

Ich krame heute mal wieder in meiner Feng Shui – Trickkiste...

Wie schon in früheren Artikels aus der Besser-wohnen-Reihe erklärt: Wer baut oder kauft und sich festlegen will, ist ganz sicher gut bedient, wenn er sich einen Profi engagiert, der mal seinen scharfen Blick auf die Baupläne richtet.

Wer mietet und somit flexibler ist, kann sich eher selber behelfen und, wenn alles nichts hilft und die Dinge einfach zäh und mühsam verlaufen, einfach wieder umziehen. Allerdings ist für eine solche Entscheidung das Bewusstsein für die Einflüsse des Feng Shui Voraussetzung. Man muss den Zusammenhang zwischen einem Ortswechsel, also dem Umzug in neue Räume, und dem Auftreten von Widrigkeiten überhaupt erst erkennen. In der Regel treten die Stolperfallen nämlich nicht plötzlich und sofort auf, sondern schleichen sich langsam und allmählich ein. Unser westlich geprägtes Denken versteht nicht, wo die Ursache begründet wurde, und sucht die Lösung meistens im Äußeren, beispielsweise bei beruflichem Misserfolg in der Kompensation durch mehr Arbeit.

Und auf die Idee, dass durchaus auch Tendenzen zu Untreue, Prädispositionen für Krankheiten, Schul- und Lernschwierigkeiten der Kinder oder die Wahrscheinlichkeit für Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftsabbrüche vom Fachmann aus der Wohnsituation abgelesen werden können, kommen in unseren Breiten auch die wenigsten Menschen.

Zusätzlich zum Feng Shui der Wohnung, des Hauses oder des Arbeitsplatzes hat auch die jeweilige Stadt ein spezifisches Energiemuster, welches uns beeinflusst und mit uns wechselwirkt. Durch einen größeren Umzug in eine andere Stadt oder sogar ins Ausland können ganz neue Impulse gesetzt werden und Dinge möglich werden, die unser altes räumliches Karma nicht oder nur sehr schwer zugelassen hätte.
Was ich da schreibe, hört sich vielleicht sehr trivial an – der moderne westlich denkende Mensch sagt sich, dass neue Leute und andere Orte logischerweise neuen Input bringen. Aber den wenigsten ist der versteckte Mechanismus des Ortskarmas bewusst, und die Möglichkeiten, die sich durch einen bewussten Umgang damit ergeben.

Also, langer Rede kurzer Sinn – ist alles im Lot bei Ihnen? Sehr gut.

Wenn nicht – seit wann läuft es denn unrund? Könnte es am Ort oder an der Wohnumgebung liegen? Wenn ja, dann ran und Maßnahmen ergreifen. Haus oder Wohnung entrümpeln und optimieren. Und als drastische Möglichkeit auch einen Umzug in Betracht ziehen.

Wenn es nicht die Wohnung ist – gibt es hartnäckiges Karma? Dann ist eine einfache Möglichkeit, die es sehr wert ist, probiert zu werden, Pradosham zu berücksichtigen und entsprechende Rituale über einen gewissen Zeitraum durchzuführen. Jeder kann das ganz einfach und ohne finanziellen Aufwand daheim betreiben.
Andere Techniken zum Thema habe ich schon beschrieben, angedeutet oder folgen noch nach!
Probleme, die sich wie ein roter Faden durch´s Leben ziehen, alleine mit Feng Shui - Techniken anzugehen, ist nicht so hilfreich, wirkt aber sicher unterstützend. Auch wenn sich Karma in der Wohnung wiederspiegelt - wir suchen uns schon unbewusst immer den passenden Ort, der dazu passt - braucht es mehr Engagement auch auf anderen Ebenen.

Einen wunderschönen Abend wünscht
Mirabai