Wie
ich kürzlich berichtete, ist auf das buddhistische Heiligtum in Bodh
Gaya ein Anschlag mit mehreren kleineren Sprengsätzen verübt
worden. Es wurden dabei zwei Mönche verletzt, der Tempel wurde
leicht beschädigt.
Ziemlich
schnell hat es eine Vernehmung eines Verdächtigen gegeben, denn –
Achtung! - es wurden Ausweispapiere im Tempel gefunden.
Aufnahmen
von Überwachungskameras wurden ebenfalls untersucht, obwohl das
Bildmaterial keine gute Qualität aufweist und damit schlecht
verwertbar ist. Aufgrund dessen wurden dennoch vier weitere Menschen,
darunter eine Frau, verhört. Die Namen und die Herkunft dieser
Verdächtigen ist derzeit noch nicht bekannt gegeben worden. Formelle
Haftbefehle, bzw. eine Anklage gibt es derzeit jedoch noch nicht.
Die
Anschläge stehen im Verdacht, mit den Konflikten der muslimischen
Minderheit der Rohingya in der buddhistischen Gesellschaft Myanmars
im Zusammenhang zu stehen.
Angeblich
wurden Mitglieder der Rohingya von in Pakistans stationierten Al
Quaida – Splittergruppen für den Bau von Bomben trainiert. Die
Finanzierung der verdächtigten Minderheit in Myanmar soll angeblich
über London und Saudi-Arabien sichergestellt sein.
Muslimische
Gruppen in Indien haben sich bereits gegen alle Verdächtigungen
gewehrt und die Regierungsseite beschuldigt, auf dem Rücken der
Muslime Stimmung und Wahlkampf zu machen.
Erste
Untersuchungen der Sprengstoffspuren am Tatort weisen angeblich in
Bezug auf verwendete Substanzen und Bauweise auf frühere Attentate
der Indischen Mudschaheddin (IM) hin.
Die
Regierung des Bundesstaates Bihar hat die Untersuchungen in diesem
Fall offiziell an die übergeordneten Nationalbehörden abgegeben.
Ich
schreibe es wieder – hoffentlich bleibt es friedlich.
Mirabai
Quellen: