Dienstag, 12. März 2013

Besser wohnen (3)

Ich krame heute mal wieder in meiner Feng Shui – Trickkiste...

Wie schon in früheren Artikels aus der Besser-wohnen-Reihe erklärt: Wer baut oder kauft und sich festlegen will, ist ganz sicher gut bedient, wenn er sich einen Profi engagiert, der mal seinen scharfen Blick auf die Baupläne richtet.

Wer mietet und somit flexibler ist, kann sich eher selber behelfen und, wenn alles nichts hilft und die Dinge einfach zäh und mühsam verlaufen, einfach wieder umziehen. Allerdings ist für eine solche Entscheidung das Bewusstsein für die Einflüsse des Feng Shui Voraussetzung. Man muss den Zusammenhang zwischen einem Ortswechsel, also dem Umzug in neue Räume, und dem Auftreten von Widrigkeiten überhaupt erst erkennen. In der Regel treten die Stolperfallen nämlich nicht plötzlich und sofort auf, sondern schleichen sich langsam und allmählich ein. Unser westlich geprägtes Denken versteht nicht, wo die Ursache begründet wurde, und sucht die Lösung meistens im Äußeren, beispielsweise bei beruflichem Misserfolg in der Kompensation durch mehr Arbeit.

Und auf die Idee, dass durchaus auch Tendenzen zu Untreue, Prädispositionen für Krankheiten, Schul- und Lernschwierigkeiten der Kinder oder die Wahrscheinlichkeit für Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftsabbrüche vom Fachmann aus der Wohnsituation abgelesen werden können, kommen in unseren Breiten auch die wenigsten Menschen.

Zusätzlich zum Feng Shui der Wohnung, des Hauses oder des Arbeitsplatzes hat auch die jeweilige Stadt ein spezifisches Energiemuster, welches uns beeinflusst und mit uns wechselwirkt. Durch einen größeren Umzug in eine andere Stadt oder sogar ins Ausland können ganz neue Impulse gesetzt werden und Dinge möglich werden, die unser altes räumliches Karma nicht oder nur sehr schwer zugelassen hätte.
Was ich da schreibe, hört sich vielleicht sehr trivial an – der moderne westlich denkende Mensch sagt sich, dass neue Leute und andere Orte logischerweise neuen Input bringen. Aber den wenigsten ist der versteckte Mechanismus des Ortskarmas bewusst, und die Möglichkeiten, die sich durch einen bewussten Umgang damit ergeben.

Also, langer Rede kurzer Sinn – ist alles im Lot bei Ihnen? Sehr gut.

Wenn nicht – seit wann läuft es denn unrund? Könnte es am Ort oder an der Wohnumgebung liegen? Wenn ja, dann ran und Maßnahmen ergreifen. Haus oder Wohnung entrümpeln und optimieren. Und als drastische Möglichkeit auch einen Umzug in Betracht ziehen.

Wenn es nicht die Wohnung ist – gibt es hartnäckiges Karma? Dann ist eine einfache Möglichkeit, die es sehr wert ist, probiert zu werden, Pradosham zu berücksichtigen und entsprechende Rituale über einen gewissen Zeitraum durchzuführen. Jeder kann das ganz einfach und ohne finanziellen Aufwand daheim betreiben.
Andere Techniken zum Thema habe ich schon beschrieben, angedeutet oder folgen noch nach!
Probleme, die sich wie ein roter Faden durch´s Leben ziehen, alleine mit Feng Shui - Techniken anzugehen, ist nicht so hilfreich, wirkt aber sicher unterstützend. Auch wenn sich Karma in der Wohnung wiederspiegelt - wir suchen uns schon unbewusst immer den passenden Ort, der dazu passt - braucht es mehr Engagement auch auf anderen Ebenen.

Einen wunderschönen Abend wünscht
Mirabai


Sonntag, 10. März 2013

Aktuelles - Wasser ist kein Menschenrecht? Bundesregierung stimmt mehrheitlich FÜR die Privatisierung der Wasserversorgung

Der Zugang zu sauberem Wasser ist laut einer UN-Resolution ein Menschenrecht. Ohne Wasser kein Leben; Wasser ist die Grundlage jeden Lebens.
Umgekehrt gilt natürlich, dass derjenige, der sprichwörtlich an der (Wasser-)Quelle sitzt, über enormes Erpressungspotential verfügt. Und damit über den Goldesel schlechthin verfügt.

Während also ganz global gesehen die Fahnen der Humanität fotogen hochgehalten werden, legt uns unsere Bundesregierung per Abstimmung ein hübsches Ei ins Nest, quasi als vorösterliches Geschenk. Wasser doch als handelbare Resource für die Hände profitorienterter Konzerne?

Der Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE „Wasser ist Menschenrecht – Privatisierung verhindern“ wurde von unserer Bundesregierung jetzt mehrheitlich abgelehnt.
Egal, was man also heuchelt, von wegen Bürgerfreundlichkeit und sozialer Gesinnung – die Fakten sprechen ein anderes Bild, nachzulesen über die website des Bundestags hier:
http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/grafik/index.jsp?id=213&url=/na/na/fraktion.form&controller=fraktion

Zusammengefasst: CDU / CSU – Abgeordnete finden es bis auf eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen völlig in Ordnung, die Versorgung der Bürger mit dem lebensnotwendigsten Gut überhaupt in die Hände gewinnorientiert arbeitender Unternehmen zu legen. Selbst wenn uns in der Vergangenheit nicht schon des öfteren gezeigt worden wäre, was Privatisierung ganz eigentlich bedeutet, nämlich drastisch steigende Kosten bei immer schlechterer Versorgungsqualität und gleichzeitiger Abwälzung von Investitionsaufwand auf die Steuerzahler. Spätestens beim Thema Wasserrechte müssten doch alle Alarmglocken klingen und gesundes Misstrauen angesagt sein.
Wenn nicht – cui bono?

Die Fraktion der FDP schließt sich mit mit zwei Gegenstimmen der Richtungsvorgabe des großen Koalitionspartners an. Steigbügelhalter par excellence!

Spannend wird’s beim Abstimmungsverhalten der SPD. Die enthalten sich nämlich mehrheitlich, bis auf einen hardliner (m/w), der/die doch für die Privatisierung gestimmt hat. Sorry, liebe SPD, was ist denn das? Keine Meinung dazu? Wie kann das sein, bei einem Thema, das jeder Vorschüler überschauen kann? Mein Tipp wäre, dass man für den Fall eines bürgerlichen Entrüstungssturmes die Weste reinhalten will, bei gleichzeitiger kratzfüßiger Konzernfreundlichkeit. Sollen sich doch die anderen in den Empörungsregen stellen!
Purer Opportunismus also von Seiten dieser Partei.

Hoffnungsschimmer am Bundestagshorizont: Die Grünen und die Linke, welche vollzählig gegen diese Zumutung waren. Leider aber in der Minderheit!

Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, dass derzeit EU-weit eine sehr erfolgreiche Unterschriftenaktion läuft, wo zahlreiche Bürger sich gegen Privatisierungsvorhaben bei der Wasserversorgung solidarisieren, muss ich mich als Bürgerin fragen, was da in Berlin bei unserer Regierung los ist. Hallo?? Schuss nicht gehört?

Ich kann nur noch zu dem Schluss kommen, dass unseren sogenannten Volksvertretern jede Bodenhaftung abhanden gekommen ist. Man verhöhnt ganz offensichtlich das Volk und tritt den Willen und die Bedürfnisse des Souveräns mit Füssen. Nirgendwo wird das klarer als bei diesem Abstimmungsergebnis, das ein Menschenrecht zur Disposition stellt.

Hand in Hand mit dieser schamlosen Vorgehensweise der Regierung gehen die Medien. Oder haben sie bei „Zeit“, „Welt“, „Spiegel“ und Konsorten einen kritischen Artikel zum Thema gelesen? Nein?? Hat der Blätterwald mal wieder beredt geschwiegen? Dafür aber Hofberichterstattung mit Kaffeekränzchenduft und Hysterie wegen Nordkorea?
Ah ja, dann machen wir Bürger wohl alle mit großen Augen dieselben Erfahrungen.

Mittlerweile kann ich bei bürgerfeindlichen Entscheidungen oder propagandistischer Berichterstattung auch nicht mehr an die oft beschriebene gutgläubige Ahnungslosigkeit von Medien- oder Politikseite glauben. Gerade das Thema der Wasserversorgung ist so einfach zu begreifen, dass das Abstimmungsergebnis nicht mit fachlicher Überforderung erklärt werden kann. Und das Schweigen der Medien hierzu schon gar nicht. Insofern fällt mir die Unschuldsvermutung schwer. Ich glaube inzwischen, all diese Leute haben sehr wohl eine Agenda. Es ist eben nur nicht die der Bürger.

Wer also die Petition gegen die Privatisierung der Wasserversorgung noch nicht unterschrieben hat, den verweise ich hiermit nochmals auf die Seite

right2water.eu

Es ist so sehr wichtig, in dieser Sache ein Zeichen zu setzen! Bitte macht alle mit!

Wer sich weiter über die Hintergründe dieser Aktion und über die möglichen Folgen einer Verscherbelung öffentlichen Gutes informieren möchte, den verweise ich auf meinen Beitrag vom 11.01.2013: „Aktuelles – die Gefahren im Zuge der Privatisierung der Wasserversorgung“ hier auf diesem Blog. Es sind interessante youTube-Videos zum Thema verlinkt.
Ein weiterer sehr guter Beitrag zum Thema ist auch hier zu finden:


Mit der herzlichen Bitte um Weiterverbreitung,
Einen schönen Sonntag wünscht

Mirabai


Freitag, 8. März 2013

Maha Sivaratri - Die lange Nacht Sivas am 10. März 2013

Für Hindus und für alle, die Siva lieben, ist die Neumond-Nacht im Monat Phalguna, welche heuer auf den 10. März fällt, die heiligste Nacht des ganzen Jahres.

Die Gläubigen nehmen schon am Morgen ein Bad (das ist ja in Indien nicht immer selbstverständlich), man kleidet sich idealer Weise neu, besucht den Tempel mit Opfergaben und sponsert vielleicht sogar ein Feuerritual, ein Sivalinga-Pooja, und begeht den Tag fastend in Gedanken an Siva. Die wichtigste Zeit ist aber die dunkle Nacht, die die Gläubigen durchwachen. Dabei werden Seine Mantren rezitiert - „Om namah Shivay“ oder Sein Gayatri Mantra, Seine Hymne „Om Tatpurushaaya vidmahe, Mahadevaaya dimahi, Tanno Rudra prachodayaat“, immer mindestens 108 Mal, besser ein Vielfaches davon oder gleich 1008 bzw. 100008 Mal. Man hört sich auch Gesänge an, die Ihm gewidmet sind, wie z.B. den Rudrastakam, den ich so sehr gerne habe, eine Komposition von Swami Tulsidas. 
Wichtig ist, wirklich die ganze Nacht wach zu bleiben, und das Fasten erst am anderen Morgen zu brechen. Wer Sivaratri vertrauensvoll begeht und sich ganz Sivas Verehrung hingibt, von dem heißt es, dass sein Karma aufgelöst wird und der Kreislauf aus Sterben und Wiedergeburt durchbrochen wird.

In unseren Breiten hat sicherlich nicht jeder einen Sivalingam daheim stehen, Bilwa-Blätter, die dem Gott heilig sind, können auch nicht so einfach geopfert werden, und mit trainierten Brahmanen für Rituale wie Poojas und Abhishekams ist es auch nicht wirklich gut bestellt.
Nichtsdestotrotz können sich vielleicht doch etliche Europäer mit dem Gedanken anfreunden, sich dieser Gottheit in dieser besonderen Nacht zuzuwenden. Kerzen oder vielleicht ein bisschen Räucherwerk und Blumen machen Ihm sicher auch Freude, und Mantren oder Gebete zu Ihm haben in dieser Nacht eine besondere Kraft. Wer meditiert, wird in dieser Nacht viel einfacher in einen erweiterten, höheren Geisteszustand kommen. Das Göttliche ist uns in dieser Nacht greifbarer.

Ich habe mich schon die vorherigen Jahre bemüht, aber ich schaffe es einfach nicht, wirklich eine Nacht wach zu bleiben. Ich geb´s zu, ich bin da ein Weichei, und ich hoffe, Er sieht es mir nach. Aber mich rührt diese Nacht immer wieder tief an, und ich werde sie auch dieses Jahr wieder feiern.
Für alle, die es interessiert, füge ich hier ein paar YouTube-links mit Bhajans, mit Gesängen, an, die ich besonders mag:

Rudrastakam gesungen von Ramesh Bhai Oza: http://www.youtube.com/watch?v=tPw3A1k6N58

eine andere Fassung, auch sehr schön: http://www.youtube.com/watch?v=wtMOHnvJ5kU

Hier der Text in einer guten Übersetzung: http://www.lyricsmania.com/rudrashtakam_shiva_stuti_lyrics_krishna_das.html

Ramesh Bhai Oza singt den Siva Panchakshara Stotram: http://www.youtube.com/watch?v=bajfTIutLtI


Eine segensreiche Nacht wünscht

Mirabai




Donnerstag, 7. März 2013

Karma auflösen am 13. Mondtag - Saturn Pradosham am Samstag, den 09. März 2013

Am kommenden Samstag ergibt sich in der Stunde der Abenddämmerung bis zum Zeitpunkt des Sonnenunterganges nach hinduistischer Tradition wieder eine sehr gute Möglichkeit, Karma rituell aufzulösen.

Dieses Zeitfenster vor dem Sonnenuntergang kann prinzipiell jeden Tag genutzt werden, besonders günstig ist diese Zeit jedoch am 13. Tag des zu- oder abnehmenden Mondes. Fällt dieser 13. Mondtag dazu noch auf einen Samstag, gibt es ein Großes Pradosham oder Maha Pradosham, auch Saturn Pradosham oder Shani Pradosham genannt.

Der Sonnenuntergang ist hierzulande kurz nach 18.00 Uhr abends, und vertrauensvolle Gebete zu Siva um Hilfe sowie das Rezitieren Seines Mantras „Thiru Neela Kantam“, mindestens 108 Mal, besser ein Vielfaches davon oder gleich 1008 Male, sind dann sehr viel wirkungsvoller als sonst.

Wer wirklich schwer an seiner Vergangenheit trägt, wer sich nach Veränderung sehnt und doch nicht aus seiner alten Spur herauskommt, dem sei diese Zeit besonders ans Herz gelegt. Denn es gilt, zuerst das Alte wegzuräumen um Platz zu schaffen, und dann erst das Neue einzuladen.
Übrigens sollte man sich nicht wundern, wenn in der Nacht des Shani Pradosham heftig geträumt wird! Daran wird sehr sichtbar, wie das Ritual, das Mantra, arbeiten.

Alles Liebe, alles Licht wünscht
Mirabai

P.S.: Ich verweise für mehr Infos noch auf meine früheren Artikel zu Pradosham!

Montag, 4. März 2013

Nicht bestellt, nicht gewollt - und doch GEZahlt!

Der „Beitragsservice“, die Nachfolgebehörde der GEZ, kann´s nicht lassen. Es wird nur immer unglaublicher.

In vier Tranchen lässt sich die Abrechnungsstelle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten jetzt Daten der Einwohnermeldeämter schicken, um noch den letzten Schwarzseher ausfindig zu machen. Und Daten heißt hier auch Familienstand, akademischer Titel... Da wird nix ausgelassen!
Man stelle sich mal vor, ein Unternehmen ginge so vor! Und hier soll dann alles in Ordnung sein??

Der Beitragsservice gibt dazu bekannt: Vorteile bei dieser Abwicklung sind, dass der GEZ-Mann nicht mehr klingelt, und natürlich dass die Beitragsgerechtigkeit gewährt ist.
Jeder zahlt also, egal ob der Rotfunk bestellt wurde oder nicht, ob man sich lieber mit was gescheitem beschäftigt und Glotze und Radio aus lässt, ob man blind, taub, senil oder auf Reisen ist... Egal, ganz egal, jeder ist dran.

Wen es auch ***, den verweise ich auf ein Petition, welche von der Partei der Vernunft PDV initiiert wurde. Mittlerweile haben schon mehr als 100.000 Bürger unterzeichnet, für eine online-Petition ein Riesenerfolg!
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass das schon alle sind, die bei diesem Thema mit den Zähnen knirschen... Ich bin mir sicher da geht noch was! Jede Stimme zählt! Deshalb hier der link zum mitzeichnen:



Bitte weiterverbreiten!
Mirabai




Aktuelles - Feng Shui Tipps für die Zeit vom 05. März bis 03. April 2013

Wer mir in dieser Feng Shui Reihe folgt, positioniert den freundlich plätschernden Zimmerbrunnen mit frischem Wasser in der Zeit vom 05. März bis 03. April 2013 im Ostbereich des Wohnzimmers oder des Arbeitszimmers. Der Kompassbereich ist von 67,5 ° bis 112,5°.

Bitte beachtet auch meine Artikel vom 02.02.2013 und vom 07.01.2013 für weitere Details!

Viel Glück wünscht
Mirabai


Freitag, 1. März 2013

Besser wohnen (2)

Die Entscheidung, wie und wo bei uns heutzutage gebaut wird, beeinflussen im wesentlichen folgende drei Faktoren: Ästhetik, Kosten und Ökologie.

Die Lebensqualität der Bewohner findet bei der Bauplanung leider meist nur insofern Beachtung, als sie einer oder mehrerer der genannten Kriterien untergeordnet ist, beispielsweise durch die Verwendung umweltverträglicher, biologischer Baustoffe oder durch die Verminderung von Elektrosmog. Das ist sicherlich soweit sehr gut, aber feinstoffliche Aspekte wie etwa ein guter Energiefluss im Gebäude, bestimmte harmonische Proportionen oder die Vermeidung aggressiver Chi-Energie werden leider kaum beachtet, es sei denn, die Bauherren kümmern sich selbst um entsprechende Hilfe durch Fachleute des Feng Shui oder Vastu.

Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie Gebäude, die in ihrer modernen Disharmonie eher stacheligen Igeln gleichen, vielleicht noch an belasteten Orten wie mehrspurigen Straßen oder schmutzigen Gewässern hochgezogen werden. Niedrigenergiehäuser mit Fenstern nur zur Sonnenseite mögen vom Energieverbrauch her perfekt sein, sind aber von der Licht- und Energiequalität, die auf die Bewohner einwirkt, tendenziell eher problematisch.
Und an den Styropor-Dämmwahn mit Schwammerlgarantie wollen wir erst gar nicht denken...
Kurz und bündig: Wer sich ein bisschen auskennt, sieht oft schon auf den ersten Blick, wie und wo er denn überhaupt gar nicht wohnen möchte.

Für alle, die daran denken, selber zu bauen ist es sicherlich eine gute Idee, sich vorab zu informieren und die Baupläne entsprechend überprüfen zu lassen, um gleich optimale Wohnbedingungen mit einzubringen. Schwierig wird es nämlich oft dann, wenn das fertige Haus einfach kein harmonisches Zuhause ist, und wenn der nach länger andauernden Schwierigkeiten schließlich gerufene Fachmann feststellt, dass grundlegende energetische Tabus nicht beachtet wurden und zum Umbau raten muss. Denn auch wenn westliche Feng Shui – Literatur den Anschein erwecken mag, dass Farbgebung und eine geschickte Dekoration die Zauberlösung für alle Arten von Widrigkeiten sind, kann ich nur klipp und klar sagen: Nein. Ein verbautes Haus an einem schlechten Ort ist und bleibt ein verbautes Haus an einem schlechten Ort, da hilft auch kein neuer Anstrich. Eine gewisse Besserung ist fast immer auf einfachem Weg möglich, aber um das Haus wirklich grundlegend zu ändern müssen nicht immer, aber eben doch manchmal, Lösungen her, die nicht so ganz leicht zu bewerkstelligen sind. Sparen Sie sich solche Nachbesserungen und holen Sie sich lieber vorher Rat.

Wenn Sie eine neue Behausung mieten wollen, gibt es ein paar hilfreiche Tipps, die ich Ihnen geben kann, um die Wahrscheinlichkeit einer guten Wahl zu erhöhen. Damit haben Sie immer noch keine Garantie für ein individuell passendes Heim, aber es bringt Sie für´s erste sicher weiter.
Falls Sie sich mit entsprechender Literatur selber belesen wollen ist das grundsätzlich gut, allerdings warne ich Nicht-Fachleute davor, verschiedene Methoden zu vermischen. Entscheiden Sie sich für ein System und bleiben Sie dann dabei. Die verschiedenen Schulen sind in sich konsistent und schlüssig, und Sie können eher Chaos anrichten, wenn Sie die Dinge wild vermengen. Haben Sie eine bestimmte Maßnahme durchgeführt, halten Sie für die nächste Zeit die Augen offen und beobachten Sie Veränderungen. Wie in der Homöopathie auch kann es manchmal so etwas wie eine Erstverschlechterung geben, allerdings sollte das nicht gravierend sein. Wenn sich die Dinge aber weiter merkwürdig entwickeln, ist es vielleicht besser, wieder den ursprünglichen Zustand herzustellen. Vielleicht haben Sie unwissentlich eine nicht beschriebene Ausnahme berührt.

Demnächst noch mehr auf dieser Seite!


Schönes Wochenende wünscht
Mirabai