Die Entscheidung, wie und wo bei uns heutzutage gebaut wird,
beeinflussen im wesentlichen folgende drei Faktoren: Ästhetik, Kosten
und Ökologie.
Die Lebensqualität der Bewohner findet bei der Bauplanung leider
meist nur insofern Beachtung, als sie einer oder mehrerer der genannten
Kriterien untergeordnet ist, beispielsweise durch die Verwendung
umweltverträglicher, biologischer Baustoffe oder durch die Verminderung
von Elektrosmog. Das ist sicherlich soweit sehr gut, aber feinstoffliche
Aspekte wie etwa ein guter Energiefluss im Gebäude, bestimmte
harmonische Proportionen oder die Vermeidung aggressiver Chi-Energie werden
leider kaum beachtet, es sei denn, die Bauherren kümmern sich selbst um
entsprechende Hilfe durch Fachleute des Feng Shui oder Vastu.
Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie Gebäude, die in ihrer
modernen Disharmonie eher stacheligen Igeln gleichen, vielleicht noch an
belasteten Orten wie mehrspurigen Straßen oder schmutzigen Gewässern
hochgezogen werden. Niedrigenergiehäuser mit Fenstern nur zur
Sonnenseite mögen vom Energieverbrauch her perfekt sein, sind aber von
der Licht- und Energiequalität, die auf die Bewohner einwirkt,
tendenziell eher problematisch.
Und an den Styropor-Dämmwahn mit Schwammerlgarantie wollen wir erst gar nicht denken...
Kurz und bündig: Wer sich ein bisschen auskennt, sieht oft schon auf den
ersten Blick, wie und wo er denn überhaupt gar nicht wohnen möchte.
Für alle, die daran denken, selber zu bauen ist es sicherlich eine
gute Idee, sich vorab zu informieren und die Baupläne entsprechend
überprüfen zu lassen, um gleich optimale Wohnbedingungen mit
einzubringen. Schwierig wird es nämlich oft dann, wenn das fertige Haus
einfach kein harmonisches Zuhause ist, und wenn der nach länger
andauernden Schwierigkeiten schließlich gerufene Fachmann feststellt,
dass grundlegende energetische Tabus nicht beachtet wurden und zum Umbau
raten muss. Denn auch wenn westliche Feng Shui – Literatur den Anschein
erwecken mag, dass Farbgebung und eine geschickte Dekoration die
Zauberlösung für alle Arten von Widrigkeiten sind, kann ich nur klipp
und klar sagen: Nein. Ein verbautes Haus an einem schlechten Ort ist und
bleibt ein verbautes Haus an einem schlechten Ort, da hilft auch kein
neuer Anstrich. Eine gewisse Besserung ist fast immer auf einfachem Weg
möglich, aber um das Haus wirklich grundlegend zu ändern müssen nicht
immer, aber eben doch manchmal, Lösungen her, die nicht so ganz leicht
zu bewerkstelligen sind. Sparen Sie sich solche Nachbesserungen und
holen Sie sich lieber vorher Rat.
Wenn Sie eine neue Behausung mieten wollen, gibt es ein paar
hilfreiche Tipps, die ich Ihnen geben kann, um die Wahrscheinlichkeit
einer guten Wahl zu erhöhen. Damit haben Sie immer noch keine Garantie
für ein individuell passendes Heim, aber es bringt Sie für´s erste
sicher weiter.
Falls Sie sich mit entsprechender Literatur selber belesen wollen ist
das grundsätzlich gut, allerdings warne ich Nicht-Fachleute davor,
verschiedene Methoden zu vermischen. Entscheiden Sie sich für ein System
und bleiben Sie dann dabei. Die verschiedenen Schulen sind in sich
konsistent und schlüssig, und Sie können eher Chaos anrichten, wenn Sie
die Dinge wild vermengen. Haben Sie eine bestimmte Maßnahme
durchgeführt, halten Sie für die nächste Zeit die Augen offen und
beobachten Sie Veränderungen. Wie in der Homöopathie auch kann es
manchmal so etwas wie eine Erstverschlechterung geben, allerdings sollte
das nicht gravierend sein. Wenn sich die Dinge aber weiter merkwürdig
entwickeln, ist es vielleicht besser, wieder den ursprünglichen Zustand
herzustellen. Vielleicht haben Sie unwissentlich eine nicht beschriebene
Ausnahme berührt.
Demnächst noch mehr auf dieser Seite!
Schönes Wochenende wünscht
Mirabai
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