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Freitag, 2. August 2013

Trolle unterwegs – Desinformationskampagne zur Kalten Fusion

Und wieder das alte Spiel: Trotz Bestätigung der Technik von unabhängiger und hochrangiger Seite (Cornell University!), trotz Auslieferung eines ersten E-Cats von Andrea Rossi wird im Internet die Freie Energie, derzeit wohl insbesondere die Kalte Fusion, fertig gemacht. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf. Und im Namen und vermutlich auch auf Rechnung der derzeitigen Energie-, bzw. Wissenschafts-Lobby sind Troll-Scharen unterwegs, die auf aggressive Weise Foren und Blogs zum Thema Freie Energie angreifen. Dabei geht es diesen Krawallmachern weniger um Argumente denn um Hohn, Spott und unverschämtes Abbügeln der Leser und Blogautoren.

Aber jetzt das Beste: IT-Spezialisten haben die Logfiles dieser Krawallmacher untersucht und die Spuren zurückverfolgt – zu der CERN-nahen, von Lobbyisten betriebenen website www.lhc-facts.ch.
ROOOFL!!
Das CERN in Genf ist ein Forschungszentrum mit Teilchenbeschleunigern (http://home.web.cern.ch/ ), hier wird Grundlagenforschung zum Aufbau der Materie betrieben. Die Arbeiten am CERN werden mit üppigen Geldbeträgen für Anlagen und Gehältern gefördert, zudem ist die Reputation des CERN und seiner Mitarbeiter in Wissenschaftskreisen sehr hoch. Sollten die feinen Herren (und Damen?) Forscher an Desinformationskampagnen unliebsamer Konkurrenz beteiligt sein, zur Rettung der eigenen Pfründe? Alles deutet darauf hin, um es mal vorsichtig zu formulieren...

Übrigens, passend zur möglicherweise derzeitigen Verstrickung in schmutzige Geschäfte: Schon in 1989 haben die Forscher Fleischmann und Pons ihre bahnbrechenden Entdeckungen zur Kalten Fusion veröffentlicht (hier näheres plus Film: http://mirabaisgirivalam.blog.de/2013/06/29/unterdrueckte-technologie-kalte-fusion-16180045/ ). Und schon damals war das CERN an der Unterdrückung der Ergebnisse und damit an der völligen Diskreditierung der Forscher wohl nicht unbeteiligt.

Bei mir hier auf dem Blog hat noch keine solche Troll-Gestalt angeklopft, jedoch kann ich mir die Art und Weise gut vorstellen, ist mir doch mal ein Kommentar zur Partei „Neue Mitte“ zur Moderation reingeflattert, der mich sprachlos machte. Unverschämte Anwürfe plus noch eine völlig falsche Behauptung zum angeblich noch gültigen Wahlrecht (jaja, Du Dxpp). Nachdem ich mich mal kurz zum Nachdenken zurück gelehnt habe, verbuchte ich das Ganze unter der Rubrik „Kompliment für Christoph Hörstel“. Offenbar geht da einigen das Gesäß gehörig auf Grundeis, wenn solche Methoden ergriffen werden. Und veröffentlicht wurde der Schmarren hier im Blog logischerweise auch nicht... :o)


Schämt Euch, Ihr Lobby-Huren. Geht raus aus den Foren und statt dessen irgendwo in der Kneipe bedienen oder Regale bei Aldi einräumen. Das sind ehrbare Jobs!

Grüße von
Mirabai

Sonntag, 21. Juli 2013

Jürgen Elsässer: Vortrag bei der Veranstaltung „Hinter den Kulissen der Macht“ in Emmenbrücke, Schweiz

Eine sehr gut investierte Dreiviertelstunde ist der folgende Vortrag von Jürgen Elsässer vom 28.06.2013 in Emmenbrücke: „Die EU auf dem Weg zur EudSSR – wie wird Europa umgestaltet“. Und wer nochmal so viel Zeit hat, sieht sich die anschließende Diskussion an.

So sieht kluges analytisches, ideologiefreies Denken aus. Eine Freude für den Zuhörer! Die eigenen Gedanken mal ganz geschliffen formuliert. Man wünscht sich eindeutig mehr davon in der journalistischen Landschaft. Aber jetzt isser ja wieder aus dem Urlaub zurück... ;o)


Viel Freude und neue Erkenntnisse,
Mirabai

Samstag, 20. Juli 2013

Pfeifkonzert für Merkel in Aschaffenburg

„Uns Angie“ hat´s gut gemeint und mal probiert, die CSU im Landtagswahlkampfe zu unterstützen. Naja – das ist ordentlich in die Hose gegangen. Pfeifkonzert. Die Aschaffenburger haben ihr ordentlich heimgeleuchtet...


Grüße von Mirabai

Montag, 8. Juli 2013

Lichtinstallation "United Stasi of America"

Eine Lichtprojektion des Künstlers Oliver Bienkowski an der amerikanischen Botschaft in Berlin:
http://www.youtube.com/watch?v=A2Yb3gWmm2I
Wenn schon ganz Deutschland gefühlt weiter im Tiefschlaf verharrt, knipst wenigstens einer das Licht an.

Aber wer ja nix zu verbergen hat, der braucht auch keine Angst vor Überwachung zu haben. Gelle??

Viel Spaß damit wünscht
Mirabai

Freitag, 5. Juli 2013

must see!! – Fotos von den Demonstrationen in Ägypten

Mit runtergeklappter Kinnlade hab ich mir die Bilder auf dem verlinkten Blog angesehen. Garantiert kommt sowas nicht bei uns in den Qualitätsmedien. Nicht mal angedeutet wird es.
Kurz und ganz vorsichtig formuliert: Obama, der Mursi ja zumindest früher unterstützt hat, ist in Ägypten nicht beliebt. Oder so ähnlich


Gucken und wundern, sagt die
Mirabai

Sonntag, 30. Juni 2013

FoxNews sendet über Chemtrails

Nix genaues weiss man nicht – geht es um Wettermanipulation, geo-engineering?

Immer mehr Menschen wundern sich, was am Himmel vor sich geht. Kein strahlendes Blau mehr, dafür schmierig-weisser Hintergrund mit seltsam geformten Wolken, durch den die Sonne nur noch diffus hindurchscheint.
Diese Phänomene treten immer auf, nachdem Kondensstreifen, gerne wie im „Karomuster“ ausgebracht, sich nicht restlos auflösen, sondern seltsam breit laufen, bis schließlich der ganze Himmel bedeckt ist. Wer die Entstehung nicht beobachtet hat, könnte meinen, es handle sich um Hochnebel.

Viel ist um diese Dinge spekuliert worden, sicherlich ist dabei auch einiges an Quatsch verzapft worden, und auch auf diesem Blog hab ich schon mehrmals drüber geschrieben. Jetzt ist aber ist FoxNews eingestiegen und hat berichtet – sehr gut, eine neue Stufe der Aufmerksamkeit ist erreicht, und das Thema tritt breiter ins Bewusstsein der Menschen.


Hihi! Ich freu mich schon auf den ersten whistleblower!!

Grüße von Mirabai

Der genetisch modifizierte Wald ist auf dem Vormarsch

Der Perversion sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt tatsächlich genetisch veränderte Bäume, primär (noch?) in den USA. Ganze Wälder wachsen heran, und das Zeug breitet sich weiter aus, schnell sogar, denn Pollen der Bäume fliegen hunderte von Meilen weit. Und damit ist das Zeug einfach unkontrollierbar.

Der Grund, warum hier investiert wird: Die Papierindustrie wünscht sich beispielsweise, für hohe Ausbeuten ihres Rohstoffes Holz, Lignin-arme und Ungeziefer-resistente Bäume.
Lignin gibt einem Baum seine Stabilität, diese Fasern sind aber bei der Herstellung von Papier ungünstig. Und um Schädlinge keine Chance zu geben, den teuren Rohstoff wegzufuttern, hat man es geschafft, dass der ganze Baum Insektizide absondert.
Jawoll, richtig gelesen! Es ist schlimmer als mit jedem Spritzmittel, das könnte man ja abwaschen oder dosieren. Nein, diese Bäume schwitzen quasi Gift aus!

Und sind damit tödlich für alle Arten von Insekten... Auch für Schmetterlinge, andere Nützlinge – egal, Gift ist Gift. Hier wird der tödliche Wald gezüchtet. Mit Friedhofsruhe.

Aber die Wissenschaft macht nicht beim Nutzwald halt – es gibt auch schon Obstplantagen, z.B. Papayafarmen auf Hawai´i, die genetisch verändert sind.

Was das für den Menschen bedeutet?
Zunächst ist für die Konsumenten nicht erkenntlich, ob sie GMO-Obst kaufen oder nicht.
Langzeitstudien in Bezug auf Gefahren kann es noch nicht geben, aber auch kurzzeitige Erhebungen sind beunruhigend genug, auch wenn es sich „nur“ um Allergien handelt.

Danke an David Suzuki, den Macher eines preiskekrönten Films zum Thema, der es klipp und klar ausspricht: „Das ist absolut schlimme Wissenschaft“.

Dem ist nichts hinzuzufügen. DNA von Spezies A mit DNA von Spezies B zu mischen heißt eben nicht nur zwei DNA-Stränge neu zusammen zu setzen wie einen roten und einen blauen Legostein. Gene funktionieren nicht einfach so alleine, sondern im Zusammenspiel mit den anderen Genen eines Genoms. Nur das gibt vernünftige Nachkommen, vernünftiges Leben.
Die Natur wirkt und arbeitet eben nicht auf der Ebene einzelner isolierter Bausteine, sondern das harmonische Ganze, die Gesamtheit aller Einzelteile, ist mehr als nur deren „Summe“.

Und hier zur David Suzuki Foundation: http://www.davidsuzuki.org/

Prost Mahlzeit!
Und bitte weiter verbreiten... Jeder sollte das wissen.

Grüße von Mirabai

Freitag, 28. Juni 2013

Wieder eine Firma mit einem funktionierenden Freie-Energie-Prototypen

Sag noch einer, dass die Franzosen faul sind...

Danke, liebe Nachbarländler, für einen weiteren Prototypen aus der Freie-Energie-Forschung. Wie genau das Teil arbeitet, verrät uns die kleine Firma nicht, aber es wird immerhin gesagt, wie es nicht funktioniert:
Weder mit Gravitation, Magnetantrieb, Schwungrad, Atomkraft, Knallgas, noch nach Schauberger oder Tesla oder Searl.

Hier der link zur website des Herstellers Power JMD, welche in Französisch ist. Ich verstehe das schon ein bisschen, traue mich aber nicht wirklich, das zu übersetzen, dazu reicht es nicht:

Hier ein Interview mit dem Erfinder:
Er ist im Gespräch mit Geschäftspartnern... Bitte, bitte, such Dir die richtigen Partner aus! Ich fürchte, sonst könnten die Pläne Deiner kleinen Maschine irgendwo in der Schublade vergammeln.

Interessant ist übrigens, dass er nach eigener Aussage eigentlich „nicht von Fach“ ist, sondern ein richtiger Daniel Düsentrieb. Wahrscheinlich braucht man so einen unverstellten und unvoreingenommenen Blick, um völlig neue Wege zu gehen und ganz anders zu denken.

Und hier sind Videos:

Alles wieder in Französisch, aber angucken ist trotzdem nett.

Übrigens: Weil ich kein Technik-Freak bin, verlinke ich diese Infos alle ohne Gewähr, ich kann nicht wirklich beurteilen, wie gut die Sachen funktionieren. Aber lieber einen Hoax mehr als was wichtiges vergessen...

Viel Spaß wünscht die
Mirabai


Donnerstag, 27. Juni 2013

Europaabgeordnete schlagen kritischen Journalisten – so weit ist es schon

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten warten heute mit einem überaus interessanten und erhellenden Bericht aus Brüssel auf.

Ein niederländischer Journalist ist nach Brüssel gereist und wollte mal sehen, wie´s denn so mit der Anwesenheit der hochqualifizierten, hart arbeitenden Parlamentsmitglieder bei den Sitzungen aussieht. Was hat er gefunden?

Nix neues mal wieder, es ist wohl schon früher öffentlich gemacht worden, dass einige besondere Exemplare sich als anwesend anmelden, damit den Anspruch auf 300 Euro Spesenauslagen gewinnen und sich dann aber gleich wieder verabschieden. Wahrscheinlich war das Programm zu öde.

Zwei der netten Europaabgeordneten, vom Journalisten auf ihr Verhalten angesprochen, wurden gleich handgreiflich.

Man muss es gesehen haben. Zustände wie im Feudalismus! Wer´s bis jetzt nur geahnt hat, ist nun einen Schritt weiter. Diese Kaste ist so dreist-abgehoben, was da läuft ist nicht nur in Bezug auf Gesetzesvorhaben wie Gurkenkrümmungen ein Schlag ins Gesicht der Bürger. Das Benehmen zumindest einiger dieser Leute ist derartig von der untersten Rille, derartig abgefeimt, da verschlägt es einem die Sprache.

Hier der link mit Bericht und Video (ÜBRIGENS!! Eine kürzere Version des Films wurde bereits entfernt. Offensichtlich hat sich irgendwo einer doch Gedanken gemacht, ob es so klug, ist, die Steuerzahler derartig zu reizen... Am Ende treten die noch in den Steuerstreik! Nicht auszudenken, sowas....):


Wohl bekomm´s!
Die Mirabai

P.S.: Bevor wir uns jetzt mal wieder aufregen und danach rufen, diesen Leute die Pfründe zusammen zu streichen und sie dorthin zu schicken wo die Gewürze wachsen, möchte ich noch einen Punkt anbringen. Es bringt nichts, sich hinzustellen und diesen Leute die Privilegien kürzen zu wollen. Wir kriegen ein Magengeschwür vor Wut, und diese Leute nur in ihrer Hybris bestärkt. Eher schirmen sie sich noch mehr vom Pöbel ab.

Gehen wir doch mal anders vor, und bringen wir sie so richtig in Verlegenheit. Verlangen wir doch einfach mal Teilhabe! Wir wollen all das auch, was Politiker hat!
Wir arbeiten auch, vielleicht sogar im Schichtdienst, wir Schieben Überstunden. Wir haben kein Verpflegungsgeld, kein solches Reisekostenbudget, keine solchen wirklich menschen- und familienfreundlichen Arbeitszeiten. Wir arbeiten vielleicht auch nicht in so angenehmer Umgebung, sondern möglicherweise bei Wind und Wetter draußen, wir strengen uns körperlich an, wir stehen unter Termindruck... Und nicht zu vergessen, wir haben ganz andere Steuersätze.
Alles nicht schön! Da wird doch hoffentlich jeder Volksvertreter einsehen, dass wir der Gerechtigkeit halber statt einem engeren Gürtel bessere Verhältnisse brauchen!

Ich demonstriere deshalb nicht für die Abschaffung von Politiker-Privilegien, im Gegenteil, ich will mehr davon, und zwar für alle.
Wo kann ich einen Antrag stellen? Wo werden diese Jobs ausgeschrieben? Welche Qualifikation brauche ich, wo kann ich mich fortbilden? Wo muss ich meinen CV hin schicken?

Oder will mir jemand weismachen, dass so nette Sachen eben doch nicht für jeden sind? Dass die üblichen Kriterien hier nicht gelten?
Will mir jemand ins Gesicht sagen, dass es doch zweierlei Maß gibt? Wasser für die einen, und Schampus für die anderen?

Montag, 24. Juni 2013

Monsanto verleiht sich selber den World Food Prize

Absurd, absurder, Monsanto.
Was der Oscar in der Filmbranche, ist der World Food Prize in der Lebensmitteltechnologie. Heuer haben den mit 250.000 Dollar dotierten Preis die Wissenschaftler Robert Fraley (Monsanto), Marc Van Montagu und Mary-Dell Chilton für ihre Leistungen im Bereich der Genmanipulation von Saatugt gewonnen.

Was man davon halten und denken mag, dass solche Art Wissenschaft jetzt auch schon ausgezeichnet wird, ist das eine. Dass Monsanto aber einer der Sponsoren des verliehenen Preises ist, ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Es ist schier nicht zu fassen, was da für ein Filz herrscht.

Übrigens, die Anwesenden bei der Preisverleihung, die Jubler und Klatscher – hat die auch jemand gesponsert, oder waren die freiwillig dort??


Jens Blecker berichtet auch und listet noch einmal die letzten Hämmer auf:

Schönen Abend wünscht Mirabai


Samstag, 22. Juni 2013

Kater wird Bürgermeister?

Humor haben sie, die Mexikaner, und lösungsorientiert sind sie auch! Hut ab!

Völlig entnervt und desillusioniert von ihrer politischen „Elite“ ist in der Stadt Xalapa jetzt ein Kater für das Amt des Bürgermeisters nominiert worden.
Wenn uns also in Wahlzeiten immer gegelte, frisch frisierte und auf gewinnendes Auftreten hin gecoachte Einheitsgesichter von den Plakatwänden runter angrinsen, gibt’s über´n Atlantik rüber was wirklich ansprechendes zu sehen. Kater Morris wird nett hergerichtet, sieht wirklich erfrischend gut aus und bringt zudem die besten Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters mit! Er schläft nämlich die meiste Zeit und macht auch ansonsten keinen Ärger. Seine Spesenrechung wäre zudem vermutlich erfreulich gering.

Der Wahlslogan derer, die für die Kandidatur Morris´verantwortlich sind, fällt auch deutlich aus: „Keine Lust mehr, Ratten zu wählen? Wählen Sie eine Katze!“

Dieses Land, diese Leute gefallen mir. DAS ist mal politische Beteiligung! Ich wollte eh´ nochmal ans Meer – Mexiko ist sicher eine Reise wert, denke ich mir gerade....


Schönes Wochenende wünscht
Mirabai

Freitag, 21. Juni 2013

Verraten und verkauft...

...ist der Steuerzahler, jetzt, in der Zukunft und neuerdings auch rückwirkend für die Vergangenheit.

Man fragt sich, wo es sowas gibt?
Na, in Michelland, wo der Finanzminister kalt grinsend einen weiteren Vorstoß macht, das Land in Europa aufgehen zu lassen.

Hat er uns Wahldeppen gefragt, ob wir das so wollen? Nö, ist ihm egal. Seinen Kumpels in Brüssel und in den Bankzentralen auch.

Hat irgend einer mal geguckt, ob das alles rechtens ist? Nö, auch das ist nicht wichtig. Hauptsache, der Rubel rollt weiter im Casino.

Und Stelzner denkt allen Ernstes, Schäuble ist über´n Tisch gezogen worden... Hahaaaa! Da bin ich schon weiter. Der Mann weiß, was er tut! http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bankenunion-rettungspolitik-a-la-tina-12239364.html

Das neueste gesetzliche Unding also nach bail-out, bail-in, ESM erst mit Deckel und künftig aber wohl ohne, dafür gehebelt: Die rückwirkende Bankenkapitalisierung. Natürlich wird alles streng geprüft blabla, ob alle Voraussetzungen vorliegen! Nur in Einzelfällen geht das sauer verdiente Geld des Steuerzahlers für die Zockereien der Vergangenheit über den Jordan.

Ja, alles klar, ich kann nur leider das Gewäsch nicht mehr hören. Ich kann diese elende, täglich schlimmer werdende soap opera nicht mehr sehen, die uns blöden malochenden Deppen vorgespielt wird. Diese Darsteller, diese Gestalten, Anzugträger ohne Gewissen und Ahnung, dafür fließend verschwurbeltes Neusprech absondernd, begabte Worthülsen-Zauberer aber ansonsten ohne gesunden Menschenverstand und auch ohne jeden Skrupel, mit Sorgenfalten auf der Stirn, von Termin zu Termin hetzend, immer in Sorge „um Europa! Denn scheitert der Euro!!!“
...dann scheitert dieses elende Bürokratennest in Brüssel. Jawoll, und es ist nicht schade drum.

Es widert mich derartig an, diese miese show mit bekanntem Ausgang, dafür aber immer neuen Wendungen und Schockmomenten für den ermüdeten Zuschauer und dummdusseligen Zahler... ich kann es kaum sagen.

Machen wir´s doch, wie es Ken Jebsen bei seiner Wutrede auf dem march against Monsanto vorgeschlagen hat – alle bleiben einfach mal vier Wochen lang daheim und treten eben nicht mehr das Hamsterrad. Statt dessen tun wir, was schön ist: Sich der Familie, den Freunden und Hobbies widmen, den Verblödungsfunk aus lassen und das Leben genießen. Wir bräuchten nicht mal demonstrieren, und hätten aber in kürzester Zeit eine andere Welt... Es wär so schön.

Macht euren Scheiß doch alleine, ihr Bürokraten, Politiker, Banker, Manager.

Mirabai ist müde.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ken Jebsen: Kundgebung der „Neuen Mitte“ an der Weltzeituhr in Berlin

Ken Jebsen macht mal wieder einen Rundumschlag. Er ist auch Mitglied der von Christoph Hörstel neu gegründeten Partei, besser Bürgerbewegung, „Neue Mitte“ und spricht am Alexanderplatz in Berlin – und fordert zum mitmachen auf!

Wäre doch nett wenn jemand wie er, kompetent, kritisch und ehrlich, auch mal im Bundestag was zu sagen hätte, als gewählter Volksvertreter... Das wär ein Spaß!
Dann könnte man den abgewrackten Etablierten nur raten, sich warm anzuziehen.

Übrigens – die „Neue Mitte“ tritt im September bei der Wahl an!

Hier das Video zu Kens Rede:

Schönen Abend
Mirabai

Freitag, 14. Juni 2013

Bundestag überträgt die Bankenaufsicht an die EZB

Danke, Bundestag.
Gestern Nacht wurde mal wieder fröhlich lächelnd und begleitet von Europa-Ideologie-Sprechblasen Geld deutscher Bürger aus der Hand gegeben. Selbst wenn es nicht gleich morgen ausgegeben wird, braucht es wohl nicht viel Geduld bis es denn passiert, denn weitgehend unbeachtet von unserer Qualitätspresse-Landschaft hat der Bundestag gestern dafür gestimmt, die Bankenaufsicht an die EZB zu übergeben.
Na, genau! Der Bock macht den Gärtner, und der Hund passt auf die Wurst auf.

Frank Schäffler, FDP-Mitglied (wie er in diesen Clan reingerutscht ist... Das kann wohl nur ´ne Jugendsünde gewesen sein....), hat mal wieder als einer der wenigen Mut gezeigt und Klartext geredet. Gedankt haben ihm seine werten Kollegen dies mit eisiger Stille, bestenfalls Protestrufen während seiner Rede.

Deshalb hat er wenigstens von mir eine Dankes-mail über die Kontaktfunktion seines Internetauftrittes bekommen. Wenn wir die Abnicker schon nicht stoppen können, können wir wenigstens den Lichtblicken unsere Zustimmung signalisieren!
Schäfflers website: http://www.frank-schaeffler.de/


„Sehr geehrter Herr Schäffler,
Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen meinen Dank auszusprechen. Sie gehören zu den wenigen Bundestagsmitgliedern, die zum einen sehr fachkompetent und zum anderen ehrlich und kritisch sind und sich ihrem Gewissen verpflichtet fühlen. Danke dafür, dass Sie immer wieder mutig die Wahrheit aussprechen und damit so vielen besorgten, aber übergangenen und ungehörten Bürgern eine Stimme geben. Wieder geschehen ist dies bei der gestrigen Abstimmung im Bundestag bei der Übertragung der Bankenaufsicht an die EZB. Im Gegensatz zu ihren mobbenden, abnickenden Kollegen, welche streng ihren Parteivorgaben folgen sehe ich Sie als ein Lichtblick im politischen Leben Deutschlands.
Übrigens: Ihre Partei würde ich NIE, wirklich niemals wählen, Sie jedoch jederzeit.

Nochmals herzlichen Dank und viele Grüße,
XXXX“


Einen schönen, sonnigen Tag wünscht
Mirabai

Mittwoch, 12. Juni 2013

Monsanto-Tochter Seminis lässt sich Brokkoli patentieren

Wir erinnern uns: Es ist gut drei Wochen her, dass sich weltweit Aktivisten und Demonstranten beim March against Monsanto gegen die Marktmacht dieser Konzernkrake aussprachen und auf die Straßen gingen.

Daraufhin machte Monsanto einen (Schein-)Rückzieher und gab beleidigt bekannt, sein Gentech-Engagement in Europa zurückfahren zu wollen. Die Trauben waren offensichtlich zunächst mal zu sauer, oder zumindest wurde das wohlfeil behauptet.

Und jetzt lesen meine Augen dies: Semini, ein Monsanto-Ableger, sichert sich vom Europäischen Patentamt die Rechte an einer konventionellen Brokkoli-Sorte. Grund: Dieser Brokkoli wächst schön hoch und lässt sich gut maschinell ernten (vielleicht lässt sich ja auch eine Sorte finden, die gleich von sich aus in die Tiefkühlbeutel springt, das wäre dann selbstredend noch besser!)

Um es zusammen zu fassen:
  • Trotz der Proteste des Bundestages und des Europäischen Parlamentes erteilt das Europäische Patentamt weiter Rechte an konventionellen Züchtungen. Erster Skandal.
  • Trotz weltweiter Bürgerproteste verfolgt Monsanto energisch weiter seine Strategie, sich die Nahrungsmittelversorgung der Menschheit über Patentrechte unter die Nägel zu reißen. Zweiter Skandal.
  • Trotz der wohlklingenden Ankündigung, sich zukünftig aus Europa raushalten zu wollen kommt Monsanto über die Hintertüre wieder zurück und zeigt so sein wahres Gesicht der Öffentlichkeitstäuschung. Dritter Skandal.

Schönen Abend wünscht
Mirabai

Dienstag, 11. Juni 2013

Investitionsschutzabkommen – Prozesse im Hinterzimmer hebeln Politik und Demokratie aus


Ausländische Unternehmen, die in Deutschland investiert sind, kommen durch sogenannte Investitionsschutzabkommen in den Genuss eines besonderen Eigentumsrechtes.
Das hört sich zunächst sehr gut und fair an. Fakt ist jedoch, dass von solchen Unternehmen im Streitfall Schiedsgerichte angerufen werden können, um in einem Hinterzimmerverfahren nationales Recht und demokratisch legitimierte Entscheidungen zu kippen.

Man liest also völlig richtig: Es gibt ein von Bürgern und Politkern praktisch unbemerktes, unsichtbares Parallelrecht, welches im Zweifelsfall „sticht“. Deutschen Unternehmen hingegen bliebe im entsprechenden Falle nur der normale langwierige Rechtsweg.

Widerspruch gegen Entscheidungen der Schiedsgerichte? Leider nicht mehr möglich! Öffentliches Interesse? Ganz egal! Entschädigung für die Firmen? Aber sicher!

Und die Zahl solcher Hinterzimmerverfahren? Tendenz stark steigend!

Passiert zum Beispiel mit der schwedischen Firma Vattenfall im Streit um Umweltauflagen für das Kohlekraftwerk Moorburg.

Im „Monitor“ gab es hierzu einen guten Beitrag:
Falls der link nicht funzt: http://www.youtube.com/watch?v=32fcegkYEJg

Schönen Abend wünscht
Mirabai

Donnerstag, 6. Juni 2013

In der Türkei ist der Knoten geplatzt: Ein Volk wacht auf

Warm anziehen, Staatsmacht!

So schnell kann es also gehen, wenn ein Volk jahrelang gegängelt, entmündigt und übergangen wird. Ein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, genügt, und Menschenmassen in Solidarität gehen auf die Straßen. Die friedlichsten Menschen werfen die Angst ab und kämpfen dafür, wieder gehört zu werden, kämpfen für ihre Rechte, für ihre Würde.

Respekt, Türkei, meinen ehrlichen, bewundernden Respekt. Alles Gute für das türkische Volk, für eine menschliche Zukunft, für Freiheit und Frieden!

Einar Schlereth hat diesen tollen Artikel zum Thema eingestellt, sehr lesenswert:

Sat Nam,
Mirabai

Sonntag, 2. Juni 2013

Die „Bewegung 5 Sterne“ gibt es auch in Deutschland!

Ganz neu und brandheiß:
In Anlehnung an die Movimento 5 Stelle in Italien, Beppe Grillos vielfach verunglimpfte Graswurzelbewegung, gibt es nun die deutsche „Bewegung 5 Sterne“. Wir erinnern uns: Auch ohne viel Geld, Förderung oder Werbung brachte Grillo Hunderttausende frustrierte, vom Politikbetrieb angewiderte Bürger zu seinen Kundgebungen auf die Straßen und fuhr schon bei der ersten Parlamentswahlteilnahme die meisten Stimmen für eine Einzelpartei ein. Sehr lange Gesichter bei den Etablierten!

Wie auch in Italien gilt für die deutsche Bewegung: Selbst wenn eine Parteigründung angestrebt wird, um überhaupt an einer Wahl teilnehmen zu können – Bürgervereinigungen, -bewegungen und -initiativen sind per Gesetz ausgeschlossen – will die B5S eine Bewegung bleiben. Die Parteigründung ist also kein Selbstzweck, sondern ein untergeordnetes Instrument zur Erlangung bestimmter Rechte, und keinesfalls der Zugang zu den Fleischtöpfen.

Auf einer neu gestalteten website informiert die B5S über ihre Ziele, deren Herzstück eine wirkliche politische Beteiligung und Gestaltungsmacht der Menschen ist. Und wer jetzt arrogant behauptet, dass die Bürger zu inkompeten sind, um die Konsequenzen ihres Abstimmungsverhaltens überblicken zu können, dem sei ein Blick zu unseren Schweizer Nachbarn empfohlen. Dem sei gesagt, dass dem Souverän die Zusammenhänge eben erklärt werden müssen, statt sich wie jetzt in Hinterzimmerkungeleien zu ergehen und auf Steuerzahlerkosten Feudalität zu pflegen. Alternativlosigkeit war dann gestern!

Ganz grundsätzlich frage ich mich überhaupt, ob das, was zur Zeit den Wählern unseres Landes geboten wird – die Möglichkeit, aus einem Parteien-Einheitsblock mit Positionen, die sich nur durch Marginalien unterscheiden, dem geringeren Übel eine Stimme zu geben, um dann für vier Jahre zu verstummen und ohnmächtig mitansehen zu müssen, wie Wahlversprechen locker-flockig über Bord geworfen werden – noch viel mit Demokratie zu tun hat? Vielleicht kann man das im Buchstabensinne einer parlamentarischen Demokratie so sehen, aber mein Gefühl sagt mir, dass vom Grundgedanken einer Volksherrschaft kaum etwas übrig ist.

Und da haben wir noch nicht über die kürzlich vom Verfassungsgericht festgestellte Ungültigkeit des Wahlgesetzes geredet! Aber offensichtlich juckt das auch weiter niemanden, man macht weiter wie bisher, produziert munter noch eine ungültige Wahl mit anfechtbaren Ergebnissen und unlegitimierten Volksvertretern. Es wird „durchregiert“ ohne Rücksicht auf Verluste und über alle Köpfe hinweg.
Man gibt sich hier nicht mal mehr den Anschein von Recht und Ordnung! Nicht mal mehr der Lack wird gepflegt! Braucht es eigentlich noch mehr, um sich zu empören?

Und so erstaunt es auch nur auf den zweiten Blick, wenn die neue B5S als erste größere Aktion zum Wahlboykott aufruft. Ein unwürdiges Schauspiel wie das, was der Bürger derzeit geboten bekommt, soll nicht auch noch unterstützt werden. Entweder ordentlich oder gar nicht.

Ich werde die neue Bewegung im Auge behalten, denn ich schätze auch die italienische Gruppe und ihre Ziele sehr. Vielleicht kann bei uns im Lande etwas ebenso ungewöhnliches, frisches, neues entstehen. Ich wünsche es mir!

Hier der link zur website: http://5-sterne-deutschland.de/

Einen schönen Sonntagabend wünscht
Mirabai

Dienstag, 28. Mai 2013

Neues von der Wissensmanufaktur

Andreas Popp hat auf der Wissensmanufaktur-Seite ein neues, kritisch-informatives Video zum Thema Politikbetrieb und Wahlen eingestellt. Wem kann ein Bürger mit Verstand, Gewissen und Verantwortungsbewusstsein überhaupt seine Stimme geben? Ist es sinnvoll, überhaupt zu wählen?

Hier der link zum Film: http://www.wissensmanufaktur.net/wahlen

Viele Grüße,
Mirabai

Montag, 27. Mai 2013

„Patentier Deinen Arsch, aber keine Pflanzen und Tiere!“

Nette Transparente hat´s gegeben bei den Demos gegen Monsanto am vergangen Wochenende, siehe Überschrift!

Insgesamt und weltweit haben zwei Millionen Menschen gegen die dreist-dominant-übergriffige Marktmacht der Konzernkrake Monsanto demonstriert. In Berlin war der unabhängige Journalist Ken Jebsen vor Ort dabei, und er hält eine Wutrede, die vor wirklich nichts haltmacht. Man muss es gehört haben, seinen Rundumschlag.
Nicht nur wegen und gegen Monsanto, nein, er geht ans grundsätzliche Eingemachte. Er appelliert an Zivilcourage, Selbstermächtigung, Bewusstheit der Menschen diesen Landes. Weg mit dem tumben Politikspiel, dass uns jeden Tag vorgegaukelt wird, weg mit dieser Scheindemokratie. Und auch gegen braves Einordnen, demütiges Herdenverhalten und Unterordnung.

Ken sagt: Fangt Euren eigenen Film an! Ergreift Partei, werdet aktiv, denkt selber. Und streikt. Entzieht euch diesem menschenfeindlichen System. Einfach mal vier Wochen daheim im Bett bleiben, ganz friedlich. Alle zusammen, geschlossen.
Und schon wäre die Gesellschaft so, wie die Menschen, die Bürger es wollen – und nicht wie es ein paar mächtigen Geldgeilen mitsamt ihren Erfüllungsgehilfen in Politik und Wirtschaft passt...


Die schwer beeindruckte Mirabai