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Sonntag, 30. Juni 2013

Der genetisch modifizierte Wald ist auf dem Vormarsch

Der Perversion sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt tatsächlich genetisch veränderte Bäume, primär (noch?) in den USA. Ganze Wälder wachsen heran, und das Zeug breitet sich weiter aus, schnell sogar, denn Pollen der Bäume fliegen hunderte von Meilen weit. Und damit ist das Zeug einfach unkontrollierbar.

Der Grund, warum hier investiert wird: Die Papierindustrie wünscht sich beispielsweise, für hohe Ausbeuten ihres Rohstoffes Holz, Lignin-arme und Ungeziefer-resistente Bäume.
Lignin gibt einem Baum seine Stabilität, diese Fasern sind aber bei der Herstellung von Papier ungünstig. Und um Schädlinge keine Chance zu geben, den teuren Rohstoff wegzufuttern, hat man es geschafft, dass der ganze Baum Insektizide absondert.
Jawoll, richtig gelesen! Es ist schlimmer als mit jedem Spritzmittel, das könnte man ja abwaschen oder dosieren. Nein, diese Bäume schwitzen quasi Gift aus!

Und sind damit tödlich für alle Arten von Insekten... Auch für Schmetterlinge, andere Nützlinge – egal, Gift ist Gift. Hier wird der tödliche Wald gezüchtet. Mit Friedhofsruhe.

Aber die Wissenschaft macht nicht beim Nutzwald halt – es gibt auch schon Obstplantagen, z.B. Papayafarmen auf Hawai´i, die genetisch verändert sind.

Was das für den Menschen bedeutet?
Zunächst ist für die Konsumenten nicht erkenntlich, ob sie GMO-Obst kaufen oder nicht.
Langzeitstudien in Bezug auf Gefahren kann es noch nicht geben, aber auch kurzzeitige Erhebungen sind beunruhigend genug, auch wenn es sich „nur“ um Allergien handelt.

Danke an David Suzuki, den Macher eines preiskekrönten Films zum Thema, der es klipp und klar ausspricht: „Das ist absolut schlimme Wissenschaft“.

Dem ist nichts hinzuzufügen. DNA von Spezies A mit DNA von Spezies B zu mischen heißt eben nicht nur zwei DNA-Stränge neu zusammen zu setzen wie einen roten und einen blauen Legostein. Gene funktionieren nicht einfach so alleine, sondern im Zusammenspiel mit den anderen Genen eines Genoms. Nur das gibt vernünftige Nachkommen, vernünftiges Leben.
Die Natur wirkt und arbeitet eben nicht auf der Ebene einzelner isolierter Bausteine, sondern das harmonische Ganze, die Gesamtheit aller Einzelteile, ist mehr als nur deren „Summe“.

Und hier zur David Suzuki Foundation: http://www.davidsuzuki.org/

Prost Mahlzeit!
Und bitte weiter verbreiten... Jeder sollte das wissen.

Grüße von Mirabai

Montag, 24. Juni 2013

Monsanto verleiht sich selber den World Food Prize

Absurd, absurder, Monsanto.
Was der Oscar in der Filmbranche, ist der World Food Prize in der Lebensmitteltechnologie. Heuer haben den mit 250.000 Dollar dotierten Preis die Wissenschaftler Robert Fraley (Monsanto), Marc Van Montagu und Mary-Dell Chilton für ihre Leistungen im Bereich der Genmanipulation von Saatugt gewonnen.

Was man davon halten und denken mag, dass solche Art Wissenschaft jetzt auch schon ausgezeichnet wird, ist das eine. Dass Monsanto aber einer der Sponsoren des verliehenen Preises ist, ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Es ist schier nicht zu fassen, was da für ein Filz herrscht.

Übrigens, die Anwesenden bei der Preisverleihung, die Jubler und Klatscher – hat die auch jemand gesponsert, oder waren die freiwillig dort??


Jens Blecker berichtet auch und listet noch einmal die letzten Hämmer auf:

Schönen Abend wünscht Mirabai


Samstag, 22. Juni 2013

Demo „Mir ham´s satt“ am 13. Juli 2013 in München

Nach dem „March against Monsanto“ wieder eine Demo gegen all die Undinge in der Umwelt- und Landwirtschaftspolitik wie Genfraß, Monokulturen (für Biogasanlagen!), Bienensterben und dem unkritischen Einsatz von allerlei Pestiziden. Nachhaltige, bauern- und verbraucherfreundliche Landwirtschaft sieht anders aus als das, was von EU und Ministerium verordnet und gefördert wird.

Das Umweltinstitut München e.V. hat deshalb für

    Samstag, den 13. Juli 2013 eine Demo
in München organisiert,
    Treffpunkt ist 11.00 Uhr am Odeonsplatz.


Mitmachen wär schön!

Grüße von Mirabai

Montag, 27. Mai 2013

„Patentier Deinen Arsch, aber keine Pflanzen und Tiere!“

Nette Transparente hat´s gegeben bei den Demos gegen Monsanto am vergangen Wochenende, siehe Überschrift!

Insgesamt und weltweit haben zwei Millionen Menschen gegen die dreist-dominant-übergriffige Marktmacht der Konzernkrake Monsanto demonstriert. In Berlin war der unabhängige Journalist Ken Jebsen vor Ort dabei, und er hält eine Wutrede, die vor wirklich nichts haltmacht. Man muss es gehört haben, seinen Rundumschlag.
Nicht nur wegen und gegen Monsanto, nein, er geht ans grundsätzliche Eingemachte. Er appelliert an Zivilcourage, Selbstermächtigung, Bewusstheit der Menschen diesen Landes. Weg mit dem tumben Politikspiel, dass uns jeden Tag vorgegaukelt wird, weg mit dieser Scheindemokratie. Und auch gegen braves Einordnen, demütiges Herdenverhalten und Unterordnung.

Ken sagt: Fangt Euren eigenen Film an! Ergreift Partei, werdet aktiv, denkt selber. Und streikt. Entzieht euch diesem menschenfeindlichen System. Einfach mal vier Wochen daheim im Bett bleiben, ganz friedlich. Alle zusammen, geschlossen.
Und schon wäre die Gesellschaft so, wie die Menschen, die Bürger es wollen – und nicht wie es ein paar mächtigen Geldgeilen mitsamt ihren Erfüllungsgehilfen in Politik und Wirtschaft passt...


Die schwer beeindruckte Mirabai

Donnerstag, 23. Mai 2013

Ohne Worte – NASA fördert ein Projekt zur Herstellung von Nahrungsmitteln mit Hilfe von 3D-Druckern

Mal eben ´ne Pizza ausdrucken? Oder tut es für´s erste auch was Süßes? 
 
Kein Witz – mit Schoki zum ausdrucken gelang es einer Firma, Fördergelder bei der NASA für ihre Projekte zu bekommen. Mit entsprechend gefüllten Druckerpatronen und geeigneter Hardware soll es nämlich in schöner naher Zukunft so weit sein, daß sich selbst der unfähigste Koch ebenso wie die ungeschickteste Köchin was leckeres zum Dinner ausdrucken können!


Mein Tipp: Monsanto mit ins Boot holen – vielleicht wissen die, wie man gleich Druckerkartuschen draußen auf´m Acker anbauen kann!

Guten Appetit und gute Nacht wünscht Mirabai


Dienstag, 21. Mai 2013

US-Diplomaten setzen sich in ihren Gastländern für die Interessen von Monsanto ein

Yepp, richtig gelesen. Konzern-Filz in Perfektion!
Laut wikileaks und Food and Water Watch rühren die amerikanischen Diplomaten speziell in Entwicklungsländern die Werbetrommel für diese Konzernkrake, damit wohlwollende Gesetze und Verordnungen erlassen werden. Beispiele: Kenia, Ghana, Nigeria.

Haben wir schon vergessen, was die Abhängigkeit von Saatgut und Pestiziden für (Klein-) Bauern bedeuten kann, Beispiel Indien? Bankrott und Selbstmord, und zwar nicht nur in Einzelfällen??

Wenonah Hauter, Geschäftsführerin von Food and Water Watch, sagt: „Das US-Außenministerium verkauft Saatgut statt Demokratie“. Ich sage: Einfach nur noch pervers.

Einen gelungenen Dienstag wünscht
Mirabai



Montag, 20. Mai 2013

Es wird immer verrückter: Monsanto-Nestlé besitzt jetzt Patente auf Muttermilch

Gerade mit Entsetzen gelesen, und soweit ich sehe, gibt es hierzu noch keine deutschen Artikel, die die Angelegenheit näher beleuchten. Nur soviel: Die menschliche Muttermilch wurde patentiert. Wer hat´s inne? Monsanto-Nestlé.

Ein weiterer Schritt dieser geschwürartigen Konzerne, sich die Natur unter die gierigen Nägel zu reißen, um die Kontrolle über die Nahrungsmittel dieser Welt zu erlagen. Samen, Pflanzen welche die Natur seit Jahrtausenden (oder Jahrmillionen? man möge mich nicht festnageln) großzügig verschenkt, „gehören“ jetzt gewinnorientierten Firmen.
Und auch humane Stammzellen gelten jetzt als „Medizin“, bzw. „Medikamente“ im Sinne des Gesetzes und wurden patentiert. Da frage ich mich: Ist es dann eigentlich noch erlaubt, daß meine Stammzellen ohne Genehmigung des Patentinhabers entscheiden, zu welchem Zelltyp sie spontan ausdifferenzieren? Die Frage mag provokant klingen und zunächst ein Lachen auslösen, aber wer mal drüber nachdenkt, dem wird das Lachen womöglich ziemlich schnell im Halse stecken bleiben! Wo führt uns dieser Konzern-Wahnsinn nur hin, unterstützt durch pervertierte Rechtsprechung und willige Erfüllungsgehilfen in Behörden und Regierung?

Und jetzt also die Muttermilch, die Basis der Ernährung unserer Kinder, unserer Nachkommen.
Es bestehen momentan 2000 Patente auf verschiedene Inhaltsstoffe der menschlichen Muttermilch! Kann es dann also sein, daß für eine stillende Mutter in Zukunft Probleme mit dem Patentinhaber anstehen? Bedeutet das, daß die normalen Körperfunktionen einer Frau ihr nicht mehr gehören?

Ich bin fassungslos. Wie sehr kann eine Welt noch auf dem Kopf stehen?


Ich werde dran bleiben, wenn ich was neues zum Thema lese!

Schönen Abend wünscht die Mirabai





Donnerstag, 16. Mai 2013

25. Mai 2013: Europaweit Demonstrationen gegen die Marktmacht von Monsanto

Es tut sich was! Monsanto, weltweit operierender Gentech-Konzern, hat sich offenbar zu weit aus dem Fenster gelehnt. Durch den Gesetztesentwurf zur EU-Saatgutverordnung ganz aktuell wieder in aller Munde, ist den Bürgern hierzulande und europaweit offenbar der Kragen geplatzt.

Am Samstag, den 25. Mai finden unter dem Motto „March Against Monsanto“ international Aktionen gegen diesen Konzern und sein Gebaren, was nur als skrupellos bezeichnet werden kann, statt. Veranstaltungsorte in Deutschland sind: Berlin, München, Düsseldorf, Krefeld, Leer, Frankfurt und Saarbrücken.

Wer also Zeit und Wut hat kann sich unter folgendem link über die Aktionen informieren:

Herzliche Grüße von
Mirabai

Mittwoch, 3. April 2013

ENDLICH!!! Monsanto steht jetzt per Gesetz unter Artenschutz!

Gerade gelesen bei einartysken und mit großen Augen bei Russia Today geguckt: In den USA wurde ein Gesetz zum Schutz von Monsanto verabschiedet.

Wer sich jetzt die Augen reibt und überlegt, ob was mit seinen Synapsen nicht stimmt: Doch, ja, schon richtig gelesen. So isses jetzt. Es gibt tatsächlich ein Gesetz, das Monsanto, also genau diesen GenTech-Konzern, vor Verfahren der Bundesgerichte in Amerika schützt. Und damit alles seine Richtigkeit hat und es auch wasserdicht ist mit der Immunität gilt das selbst dann, wenn die Pflanzen als schädlich für die Konsumenten erachtet werden. Auch dann darf Monsanto seine Kreationen weiter ausbringen.

Noch irgendwelche Fragen? Zum Beispiel, wer dieses Gesetz geschrieben hat, das Obama unterzeichnet hat? Naaaaa? Mal scharf nachdenken...

Hier der link: http://einarschlereth.blogspot.se/2013/04/ist-das-nicht-groartig-der-fuchs-wird.html#more

Bitte, erzählt das weiter. Und findet Wege, wirkliche LEBENSmittel zu kaufen, und nicht solches Retortenzeug.


Die Mutti holt sich jetzt ein Weinchen auf diese Neuigkeit hin, Prösterchen und schönen Abend.


P.S.: Übrigens – wer Ironie findet, darf sie behalten und sich was schönes draus basteln!