Posts mit dem Label EU-Saatgutverordnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label EU-Saatgutverordnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. Mai 2013

25. Mai 2013: Europaweit Demonstrationen gegen die Marktmacht von Monsanto

Es tut sich was! Monsanto, weltweit operierender Gentech-Konzern, hat sich offenbar zu weit aus dem Fenster gelehnt. Durch den Gesetztesentwurf zur EU-Saatgutverordnung ganz aktuell wieder in aller Munde, ist den Bürgern hierzulande und europaweit offenbar der Kragen geplatzt.

Am Samstag, den 25. Mai finden unter dem Motto „March Against Monsanto“ international Aktionen gegen diesen Konzern und sein Gebaren, was nur als skrupellos bezeichnet werden kann, statt. Veranstaltungsorte in Deutschland sind: Berlin, München, Düsseldorf, Krefeld, Leer, Frankfurt und Saarbrücken.

Wer also Zeit und Wut hat kann sich unter folgendem link über die Aktionen informieren:

Herzliche Grüße von
Mirabai

Donnerstag, 9. Mai 2013

Campact-Aktion: Saatgut: Bunte Vielfalt statt genormter Einheit

Ich möchte hier auf eine Mitmach-Aktion von Campact aufmerksam machen, die sich gegen die EU-Pläne zur Saatgutverordnung wendet.

Weg mit den Zulassungs- und Zertifizierungspflichten für Sämereien, weg mit der Beschränkung des Austausches von Saatgut unter Bauern und Gärtnern, und weg mit den sicherlich der Verordnung auf dem Fuße folgenden Kontrollen. Raus mit den EU-Bütteln aus den Gärten, von den Äckern freier Bürger!
Und weg mit diesen Lobby-Machenschaften, deren einziges logisches Ziel es ist, Bauern und Bürger in die Abhängigkeit der internationalen Saatgut-Großkonzerne zu treiben. Die drei Firmen Monsanto, DuPont und Syngenta teilen sich heutzutage weltweit den Markt mehr oder wengier alleine auf !

Und auch wenn die EU vor dem Zorn der Bürger einzuknicken scheint – besser dranbleiben und verhindern, daß durch die Hintertür weiter Schindluder mit unserer Natur, mit unserer Nahrung getrieben wird.


Schönen Feiertag allerseits wünscht
Mirabai


P.S.: Es wird im Internet kolportiert (leider soviel ich weiß ohne Film / Artikel, sondern nur vom Hörensagen), dass die Abhängigkeit der Bürger von den Biotech-Großkonzernen noch nicht das Endziel ist. Durch die ausschließliche Verwendung einzelner Sorten und extensiven Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteleinsatz wird der Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Obst und Gemüse in Zukunft weiter sinken. Eine latente Unterversorgung der Menschen mit diesen lebenswichtigen Substanzen wird die Folge sein, wodurch ein neues einträgliches Geschäftsmodell entsteht. Denn was nicht im Apfel oder in der Kartoffel steckt, wird der Bürger dann teuer in der Apotheke kaufen müssen!





Sonntag, 5. Mai 2013

Das Kleingedruckte zur neuen EU-Saatgutverordnung

Aha! Danke, EU!
Wie kürzlich bekannt und an dieser Stelle auch berichtet wurde, sollen Kleinbauern, Gartenbetriebe und Landwirte in Zukunft nur noch anhand eines teuren Verfahrens registrierte Sämereien verwenden dürfen. Jeder kann sich also ohne viel Hirnschmalz-Einsatz ausmalen, was das sowohl für die Artenvielfalt als auch für die Preise von Obst und Gemüse bedeutet. Einziger Profiteur dieses Ungesetzes (ich weigere mich, solch ein Machwerk Gesetz zu nennen!): Großkonzerne wie Monsanto, Syngenta und Co., deren Macht im Zuge solcher Verordnungen enorm ausgebaut wird.

Als Schlupfloch für die Weitergabe von nicht registriertem Saatgut und damit als Trostpflästerchen wurden bis jetzt Ausnahmen für Privatpersonen genannt, denen der Tausch von unregistrierten Sämereien weiterhin gestattet bleiben soll.

Aber halt: Da hat man doch glatt vergessen zu deklarieren, wer, bzw. was eine Privatperson ist! Na, sowas! Kann es also sein, dass jeder, der mehr als drei Radieschen pro Dekade erntet, in Zukunft Kleinbauer ist? Und mit Verwaltungsstrafen zu rechnen hat, weil er Ableger verschenkt??


Allerseits ein schönes Wochenende,
Mirabai