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Dienstag, 30. Juli 2013

„EU-Parlamentarier sind weniger Parlamentarier als Abstimmungs-Marionetten“

Bela Kovacs ist ein fraktionsloser EU-Abgeordneter aus Ungarn. Fraktionslos deshalb, weil er sich nicht einer Parteiräson unterwerfen möchte, sondern eben frei bleiben will und sich an seinem besten Wissen und Gewissen orientieren will. Ehrbar, nicht?

Bela Kovacs erzählt nun über die Zustände im Europaparlament in Straßburg. Was auch immer wir uns bis jetzt darüber gedacht haben, ich finde, Bela Kovacs´ Worte übertreffen jede diesbezügliche Vermutung.

Zitat: „Ich werde Ihnen ehrlich sagen: Die (üblichen) Kriterien für einen Abgeordneten – Denkfähigkeit vorweisen, ein bestimmtes Fachwissen besitzen, Interessen der Wähler vertreten – gelten im EU-Parlament nichts. Ein EU-Abgeordneter zu ein ist vor allem sehr, sehr lukrativ.“

Wer schon immer einen derartigen Verdacht hegte, sieht sich jetzt bestätigt. Intelligenz, Fachwissen, Integrität und Gewissen scheinen überflüssiger Ballast zu sein, besser sind Obrigkeitshörigkeit, Skrupellosigkeit und eine gepflegte Absahnermentalität. Ein großes Ego, ein übersteigertes Selbstbild und Ellbogen schaden sicher auch nicht weiter.

Denn die wichtigste Aufgabe des EU-Parlamentariers ist, bei einer Abstimmung alles richtig zu machen. „Alles richtig“ heißt nicht etwas abstraktes wie im Sinne von Bürgern, Gemeinschaft oder Umwelt, sondern entsprechend der Vorgaben von oben, bzw. in Übereinstimmung mit einer sogenannten „Stimmliste“.

Bela Kovac: „Also diese etwa 740 Abgeordneten sind in Wirklichkeit nichts anderes als ein mechanischer Apparat oder eine Maschine, die im Parlament beinahe automatisch abstimmt.
… Und wenn er (ein Parlamentarier) nicht so abstimmt wie es ihm befohlen wird – hören sie mir bitte jetzt aufmerksam zu - … müssen die Parlamentarier Geldstrafen bezahlen. Und die EU-Abgeordneten lieben das Geld“.

Noch Fragen?

Bevor jetzt aber bei den Lesern und Zuschauern wieder die reflexartigen Wutausbrüche, Drohungen und die Hoffnung nach einem baldigen Zusammenbruch der EU kommen möchte ich bitten, über ein andere Strategie nachzudenken. Als temperamentvolle Person ist in mir bei solchen Geschichten, bei solchen Machenschaften schon des öfteren die kalte Wut aufgestiegen. Aber machen wir es doch mal anders, bringen wir diese Nichtsnutze (aus Bürgersicht) mal so richtig in Verlegenheit. Gehen wir freundlich hin, stellen uns doof und verlangen wir auch solche Privilegien!

Ich darf erinnern: Viele dieser Eliten haben keine anständige Berufsausbildung, keine Erfahrung am normalen Arbeitsmarkt, dafür aber geschönte Lebensläufe und am Ende gefakete Titel. Wenn eine Arbeit, die jede ungelernte Hilfskraft ausführen könnte, noch dazu ohne Fremdsprachenkenntnisse (ich sag nur: Simultanübersetzungen für ein Heidengeld), was muss dann erst die produktive Arbeit der Bürger wert sein?

Gehen wir doch hin und gratulieren wir diese Menschen für Ihren menschenwürdigen, familienfreundlichen Arbeitsplatz mit gesicherter Altersvorsorge und verlangen wir MEHR.
Warum? Weil Arbeit in der freien Wirtschaft, am freien Markt höhere Anforderungen stellt, anstrengender ist, die Übernahme von Verantwortung fordert, evtl. der Gesundheit abträglich ist, etc. pp.

Es soll uns erst mal jemand erklären, warum das nicht möglich sein sollte... ;o)

gefunden bei politaia.org.

Schönen Abend,
Mirabai

Mittwoch, 24. Juli 2013

Arte-Doku „Die Akte Aluminium“

Aluminium ist allgegenwärtig und auch dort zu finden, wo man es kaum vermutet. Im Kosmetika, in Nahrungsmitteln, in Verpackungen, und, ganz aktuell wichtig zu wissen, auch in Impfstoffen als Adjuvans (Zusatzstoff zur Stimulierung einer Immunreaktion). Genaues weiß wohl keiner, aber auch Chemtrails werden mit Aluminium in Verbindung gebracht.

Arte hat eine interessante Doku zum Thema gemacht. Wird wiederholt am Samstag, den 27.Juli um 10: 20 Uhr, hier ist aber der link:

Viele Erkenntnisse wünscht
Mirabai


Freitag, 12. Juli 2013

Brennnessel-Verbot in Frankreich

Lobbyist, ick hör dir trapsen!

Zur Zeit gäbe es so viel zu berichten und zu bloggen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber hier in diesem Fall verweise ich einfach mal gerne auf Einar Schlereths Blog. Er nimmt sich der skandalösen Tatsache an, dass, aufgemerkt!, in Frankreich ein Weitergabeverbot von Informationen über Brennnesseln existiert. Brennnesseln dürfen auch nicht angewendet, bzw. verwendet werden.

Man reibt sich verdutzt die Augen! Die traditionell bekannte Anwendung von Brennnesseljauche im heimischen Garten beispielsweise ist damit im Nachbarland verboten. Die bedeutet de facto auch das Verbot bestimmter biologisch-dynamischer Verfahrensweisen, die sonst aber anerkannt und in ihrer Wirkung belegt sind. Die Anwendung konventioneller, chemischer Pestizide hingegen ist erlaubt!

Die Verwendung von Brennnesseln als Tee oder Tinktur, wie bei uns beispielsweise in der entschlackenden Frühjahrskur – verboten. Bücher und Dokumente oder Rezepte über Anwendungen von Brennnesseln wurden bei einem Autoren bereits beschlagnahmt. Und das Beste – bei Zuwiderhandlungen gegen solch sinnvolle Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung vor der Brennnesselgefahr drohen Strafen bis zu 75.000 Euro.
(Ich hab mal irgendwo gehört, dass Vergehen und Strafe im Zusammenhang stehen sollen. Müssen die Pharma- und Agrobusiness-Lobbyisten wohl schlimmste Schmerzen leiden, wenn ahnungslose Gärtner oder Kräutersammler das Kraut verwenden??)

Also – es fällt einem schwerlich noch was ein bei derartig dreister Anbiederei an Firmen, bei dieser frechen Art, über den Kopf der Bürger hinweg Lobbyarbeit zum Gesetz zu erklären.


Und wir sollten uns hier nicht zu sicher fühlen – Ja, Frankreich ist (noch) nicht Deutschland, aber

Donnerstag, 16. Mai 2013

25. Mai 2013: Europaweit Demonstrationen gegen die Marktmacht von Monsanto

Es tut sich was! Monsanto, weltweit operierender Gentech-Konzern, hat sich offenbar zu weit aus dem Fenster gelehnt. Durch den Gesetztesentwurf zur EU-Saatgutverordnung ganz aktuell wieder in aller Munde, ist den Bürgern hierzulande und europaweit offenbar der Kragen geplatzt.

Am Samstag, den 25. Mai finden unter dem Motto „March Against Monsanto“ international Aktionen gegen diesen Konzern und sein Gebaren, was nur als skrupellos bezeichnet werden kann, statt. Veranstaltungsorte in Deutschland sind: Berlin, München, Düsseldorf, Krefeld, Leer, Frankfurt und Saarbrücken.

Wer also Zeit und Wut hat kann sich unter folgendem link über die Aktionen informieren:

Herzliche Grüße von
Mirabai

Mittwoch, 1. Mai 2013

Unterstützung für die Forschungsvorhaben von Professor Turtur

Zufällig wollte ich letztens auf der website von Prof. Dr. Claus W. Turtur von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften etwas nachsehen, und da ist mir seine folgende Bekanntmachung aufgefallen, Zitat:

„Auch wenn die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie bereits erfolgreich nachgewiesen ist - ich habe meine Forschungsarbeiten für unbefristete Dauer auf Eis gelegt, weil ich keinerlei Ressourcen zu deren Fortsetzung habe. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig.“

Für alle, die ihn und seine Arbeiten nicht kennen: Prof. Turtur ist Physiker und forscht auf dem Gebiet der Nullpunktsenergie des Quantenvakuums. Kurz gesagt handelt es sich bei dieser Energie um eine allgegenwärtig verfügbare, bis jetzt noch nicht genutzte Energie, die selbst am absoluten Nullpunkt bei – 273 °C noch vorhanden ist (thermodynamische Betrachtung). Quantentheoretisch heißt die Summe der Nullpunktsenergien auch Vakuumenergie, weil sie auch im absolut luftleeren Raum, d.h. in der vollkommenen Leere, vorhanden ist. Ihre Existenz wurde mit Hilfe des Casimir-Effekts bereits indirekt nachgewiesen.

Hier erzählt Prof. Turtur absolut allgemeinverständlich von seinen Arbeiten mit dieser Energie:
Hier eine kurze Einführung in die Thematik:
http://www.youtube.com/watch?v=B5m9wM2feEg&feature=youtu.be
Hier seine website, auch mit vielen Informationen für Nicht-Wissenschaftler :

Ich fasse zusammen: Die Erforschung einer Energie, die sauber und kostenlos überall und jederzeit zur Verfügung steht, soll jetzt nicht mehr förderungswürdig sein?
Eine Energie, die möglicherweise unser Energieproblem elegant und sauber lösen könnte und uns unabhängig machen würde von Zufallsstrom aus Sonne und Wind, von ethisch bedenklicher Energie aus Nahrungsmitteln, von der Energie aus radioaktivem Zerfall mit allen gesundheitsschädlichen Risiken bei eventuellen Unfällen in den Kraftwerken oder bei der Endlagerung der Brennstäbe? Eine neue Energie, die das Fracking-Experiment mit all seinen Umwelt- und Grundwasserverseuchenden Nebenwirkungen vielleicht überflüssig machen würde und die vielleicht Unabhängigkeit vom Ölpreis bringen könnte?
Ich bin zwar keine Physikerin, aber durchaus mit den Gegebenheiten in wissenschaftlichen Umfeld vertraut, und ich kann nur sagen, was da ansonsten oft für XXX (Zensur!!) gefördert wird...

Und hier soll nun gespart werden? Lobbyarbeiter, ick hör Dir trapsen...

Hier ist der link zu einer Unterschriftenaktion, die sich für Prof. Turtur einsetzt:

Bitte mal drüber nachdenken und mitmachen! Es geht uns alle an.

Schönen Feiertag wünscht

Mirabai