Freitag, 8. März 2013

Maha Sivaratri - Die lange Nacht Sivas am 10. März 2013

Für Hindus und für alle, die Siva lieben, ist die Neumond-Nacht im Monat Phalguna, welche heuer auf den 10. März fällt, die heiligste Nacht des ganzen Jahres.

Die Gläubigen nehmen schon am Morgen ein Bad (das ist ja in Indien nicht immer selbstverständlich), man kleidet sich idealer Weise neu, besucht den Tempel mit Opfergaben und sponsert vielleicht sogar ein Feuerritual, ein Sivalinga-Pooja, und begeht den Tag fastend in Gedanken an Siva. Die wichtigste Zeit ist aber die dunkle Nacht, die die Gläubigen durchwachen. Dabei werden Seine Mantren rezitiert - „Om namah Shivay“ oder Sein Gayatri Mantra, Seine Hymne „Om Tatpurushaaya vidmahe, Mahadevaaya dimahi, Tanno Rudra prachodayaat“, immer mindestens 108 Mal, besser ein Vielfaches davon oder gleich 1008 bzw. 100008 Mal. Man hört sich auch Gesänge an, die Ihm gewidmet sind, wie z.B. den Rudrastakam, den ich so sehr gerne habe, eine Komposition von Swami Tulsidas. 
Wichtig ist, wirklich die ganze Nacht wach zu bleiben, und das Fasten erst am anderen Morgen zu brechen. Wer Sivaratri vertrauensvoll begeht und sich ganz Sivas Verehrung hingibt, von dem heißt es, dass sein Karma aufgelöst wird und der Kreislauf aus Sterben und Wiedergeburt durchbrochen wird.

In unseren Breiten hat sicherlich nicht jeder einen Sivalingam daheim stehen, Bilwa-Blätter, die dem Gott heilig sind, können auch nicht so einfach geopfert werden, und mit trainierten Brahmanen für Rituale wie Poojas und Abhishekams ist es auch nicht wirklich gut bestellt.
Nichtsdestotrotz können sich vielleicht doch etliche Europäer mit dem Gedanken anfreunden, sich dieser Gottheit in dieser besonderen Nacht zuzuwenden. Kerzen oder vielleicht ein bisschen Räucherwerk und Blumen machen Ihm sicher auch Freude, und Mantren oder Gebete zu Ihm haben in dieser Nacht eine besondere Kraft. Wer meditiert, wird in dieser Nacht viel einfacher in einen erweiterten, höheren Geisteszustand kommen. Das Göttliche ist uns in dieser Nacht greifbarer.

Ich habe mich schon die vorherigen Jahre bemüht, aber ich schaffe es einfach nicht, wirklich eine Nacht wach zu bleiben. Ich geb´s zu, ich bin da ein Weichei, und ich hoffe, Er sieht es mir nach. Aber mich rührt diese Nacht immer wieder tief an, und ich werde sie auch dieses Jahr wieder feiern.
Für alle, die es interessiert, füge ich hier ein paar YouTube-links mit Bhajans, mit Gesängen, an, die ich besonders mag:

Rudrastakam gesungen von Ramesh Bhai Oza: http://www.youtube.com/watch?v=tPw3A1k6N58

eine andere Fassung, auch sehr schön: http://www.youtube.com/watch?v=wtMOHnvJ5kU

Hier der Text in einer guten Übersetzung: http://www.lyricsmania.com/rudrashtakam_shiva_stuti_lyrics_krishna_das.html

Ramesh Bhai Oza singt den Siva Panchakshara Stotram: http://www.youtube.com/watch?v=bajfTIutLtI


Eine segensreiche Nacht wünscht

Mirabai




Donnerstag, 7. März 2013

Karma auflösen am 13. Mondtag - Saturn Pradosham am Samstag, den 09. März 2013

Am kommenden Samstag ergibt sich in der Stunde der Abenddämmerung bis zum Zeitpunkt des Sonnenunterganges nach hinduistischer Tradition wieder eine sehr gute Möglichkeit, Karma rituell aufzulösen.

Dieses Zeitfenster vor dem Sonnenuntergang kann prinzipiell jeden Tag genutzt werden, besonders günstig ist diese Zeit jedoch am 13. Tag des zu- oder abnehmenden Mondes. Fällt dieser 13. Mondtag dazu noch auf einen Samstag, gibt es ein Großes Pradosham oder Maha Pradosham, auch Saturn Pradosham oder Shani Pradosham genannt.

Der Sonnenuntergang ist hierzulande kurz nach 18.00 Uhr abends, und vertrauensvolle Gebete zu Siva um Hilfe sowie das Rezitieren Seines Mantras „Thiru Neela Kantam“, mindestens 108 Mal, besser ein Vielfaches davon oder gleich 1008 Male, sind dann sehr viel wirkungsvoller als sonst.

Wer wirklich schwer an seiner Vergangenheit trägt, wer sich nach Veränderung sehnt und doch nicht aus seiner alten Spur herauskommt, dem sei diese Zeit besonders ans Herz gelegt. Denn es gilt, zuerst das Alte wegzuräumen um Platz zu schaffen, und dann erst das Neue einzuladen.
Übrigens sollte man sich nicht wundern, wenn in der Nacht des Shani Pradosham heftig geträumt wird! Daran wird sehr sichtbar, wie das Ritual, das Mantra, arbeiten.

Alles Liebe, alles Licht wünscht
Mirabai

P.S.: Ich verweise für mehr Infos noch auf meine früheren Artikel zu Pradosham!

Montag, 4. März 2013

Nicht bestellt, nicht gewollt - und doch GEZahlt!

Der „Beitragsservice“, die Nachfolgebehörde der GEZ, kann´s nicht lassen. Es wird nur immer unglaublicher.

In vier Tranchen lässt sich die Abrechnungsstelle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten jetzt Daten der Einwohnermeldeämter schicken, um noch den letzten Schwarzseher ausfindig zu machen. Und Daten heißt hier auch Familienstand, akademischer Titel... Da wird nix ausgelassen!
Man stelle sich mal vor, ein Unternehmen ginge so vor! Und hier soll dann alles in Ordnung sein??

Der Beitragsservice gibt dazu bekannt: Vorteile bei dieser Abwicklung sind, dass der GEZ-Mann nicht mehr klingelt, und natürlich dass die Beitragsgerechtigkeit gewährt ist.
Jeder zahlt also, egal ob der Rotfunk bestellt wurde oder nicht, ob man sich lieber mit was gescheitem beschäftigt und Glotze und Radio aus lässt, ob man blind, taub, senil oder auf Reisen ist... Egal, ganz egal, jeder ist dran.

Wen es auch ***, den verweise ich auf ein Petition, welche von der Partei der Vernunft PDV initiiert wurde. Mittlerweile haben schon mehr als 100.000 Bürger unterzeichnet, für eine online-Petition ein Riesenerfolg!
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass das schon alle sind, die bei diesem Thema mit den Zähnen knirschen... Ich bin mir sicher da geht noch was! Jede Stimme zählt! Deshalb hier der link zum mitzeichnen:



Bitte weiterverbreiten!
Mirabai




Aktuelles - Feng Shui Tipps für die Zeit vom 05. März bis 03. April 2013

Wer mir in dieser Feng Shui Reihe folgt, positioniert den freundlich plätschernden Zimmerbrunnen mit frischem Wasser in der Zeit vom 05. März bis 03. April 2013 im Ostbereich des Wohnzimmers oder des Arbeitszimmers. Der Kompassbereich ist von 67,5 ° bis 112,5°.

Bitte beachtet auch meine Artikel vom 02.02.2013 und vom 07.01.2013 für weitere Details!

Viel Glück wünscht
Mirabai


Freitag, 1. März 2013

Besser wohnen (2)

Die Entscheidung, wie und wo bei uns heutzutage gebaut wird, beeinflussen im wesentlichen folgende drei Faktoren: Ästhetik, Kosten und Ökologie.

Die Lebensqualität der Bewohner findet bei der Bauplanung leider meist nur insofern Beachtung, als sie einer oder mehrerer der genannten Kriterien untergeordnet ist, beispielsweise durch die Verwendung umweltverträglicher, biologischer Baustoffe oder durch die Verminderung von Elektrosmog. Das ist sicherlich soweit sehr gut, aber feinstoffliche Aspekte wie etwa ein guter Energiefluss im Gebäude, bestimmte harmonische Proportionen oder die Vermeidung aggressiver Chi-Energie werden leider kaum beachtet, es sei denn, die Bauherren kümmern sich selbst um entsprechende Hilfe durch Fachleute des Feng Shui oder Vastu.

Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie Gebäude, die in ihrer modernen Disharmonie eher stacheligen Igeln gleichen, vielleicht noch an belasteten Orten wie mehrspurigen Straßen oder schmutzigen Gewässern hochgezogen werden. Niedrigenergiehäuser mit Fenstern nur zur Sonnenseite mögen vom Energieverbrauch her perfekt sein, sind aber von der Licht- und Energiequalität, die auf die Bewohner einwirkt, tendenziell eher problematisch.
Und an den Styropor-Dämmwahn mit Schwammerlgarantie wollen wir erst gar nicht denken...
Kurz und bündig: Wer sich ein bisschen auskennt, sieht oft schon auf den ersten Blick, wie und wo er denn überhaupt gar nicht wohnen möchte.

Für alle, die daran denken, selber zu bauen ist es sicherlich eine gute Idee, sich vorab zu informieren und die Baupläne entsprechend überprüfen zu lassen, um gleich optimale Wohnbedingungen mit einzubringen. Schwierig wird es nämlich oft dann, wenn das fertige Haus einfach kein harmonisches Zuhause ist, und wenn der nach länger andauernden Schwierigkeiten schließlich gerufene Fachmann feststellt, dass grundlegende energetische Tabus nicht beachtet wurden und zum Umbau raten muss. Denn auch wenn westliche Feng Shui – Literatur den Anschein erwecken mag, dass Farbgebung und eine geschickte Dekoration die Zauberlösung für alle Arten von Widrigkeiten sind, kann ich nur klipp und klar sagen: Nein. Ein verbautes Haus an einem schlechten Ort ist und bleibt ein verbautes Haus an einem schlechten Ort, da hilft auch kein neuer Anstrich. Eine gewisse Besserung ist fast immer auf einfachem Weg möglich, aber um das Haus wirklich grundlegend zu ändern müssen nicht immer, aber eben doch manchmal, Lösungen her, die nicht so ganz leicht zu bewerkstelligen sind. Sparen Sie sich solche Nachbesserungen und holen Sie sich lieber vorher Rat.

Wenn Sie eine neue Behausung mieten wollen, gibt es ein paar hilfreiche Tipps, die ich Ihnen geben kann, um die Wahrscheinlichkeit einer guten Wahl zu erhöhen. Damit haben Sie immer noch keine Garantie für ein individuell passendes Heim, aber es bringt Sie für´s erste sicher weiter.
Falls Sie sich mit entsprechender Literatur selber belesen wollen ist das grundsätzlich gut, allerdings warne ich Nicht-Fachleute davor, verschiedene Methoden zu vermischen. Entscheiden Sie sich für ein System und bleiben Sie dann dabei. Die verschiedenen Schulen sind in sich konsistent und schlüssig, und Sie können eher Chaos anrichten, wenn Sie die Dinge wild vermengen. Haben Sie eine bestimmte Maßnahme durchgeführt, halten Sie für die nächste Zeit die Augen offen und beobachten Sie Veränderungen. Wie in der Homöopathie auch kann es manchmal so etwas wie eine Erstverschlechterung geben, allerdings sollte das nicht gravierend sein. Wenn sich die Dinge aber weiter merkwürdig entwickeln, ist es vielleicht besser, wieder den ursprünglichen Zustand herzustellen. Vielleicht haben Sie unwissentlich eine nicht beschriebene Ausnahme berührt.

Demnächst noch mehr auf dieser Seite!


Schönes Wochenende wünscht
Mirabai

Dienstag, 26. Februar 2013

Aktuelles - Kommentar zur Parlamentswahl in Italien

Das italienische Volk hat gewählt – und insgesamt mehr als die Hälfte der Stimmen der Wahlberechtigten gingen an Euro- und EU-kritische Kandidaten.
Beppe Grillos Volksbewegung „Movimento Cinque Stelle“, die erstmals zu einer Parlamentswahl angetreten war, konnte sich gleichsam aus dem Nichts heraus als stärkste Einzelpartei durchsetzen, und der wiederauferstandene Berlusconi mit seinem Mitte-Rechts-Bündnis, der im Vorfeld der Wahlen mit EU-kritischen Tönen von sich reden machte, wird in Zukunft die Mehrheit im Senat stellen. Bersanis Mitte-Links-Bündnis hingegen gewann die Wahl im Abgeordnetenhaus.

Ohne nun auf die italienischen Spezifitäten bei der Regierungsbildung eingehen zu wollen, ist es mir ein Bedürfnis, meine Empörung sowohl über die versuchte Beeinflussung des italienischen Volkes im Vorfeld der Wahlen, als auch über die Berichterstattung (nicht nur) zum Ergebnis auszudrücken.

Einerseits das eisige Medienschweigen über Beppe Grillos Volksbewegung und seine überaus erfolgreichen Wahlveranstaltungen, welche Hunderttausende auf die Straßen brachten, und andererseits die Abqualifizierung Grillos als „Komiker“ und „Populist“ sprechen Bände. Hierzulande kein Wort zu seiner berechtigten und fundierten Kritik an Filz und Kungeleien zwischen Staat und (Banken-)Lobbies, kein Wort zu seinen absolut diskussionswürdigen Reformideen. In Deutschland tituliert niemand Joschka Fischer „Taxifahrer“ oder Claudia Roth „Studienabbrecherin“, um nur einige Bespiele zu nennen. Diesen Respekt sollten wir auch den italienischen Volksvertretern angedeihen lassen. Außerdem sollten seriöse Berichte zum Wahlkampf schon alleine aus Gründen der Nicht-Einseitigkeit das gesamte politische Spektrum abdecken und auch Außenseitern oder Minderheiten einen Platz einräumen.

Auch steht es niemandem, und schon gar nicht von außerhalb Italiens, zu, Kommentare abzugeben, die im Grunde Wahlempfehlungen sind. Ich denke hier zum Beispiel an Bemerkungen des Gymnasiasten ohne Abitur und Buchhändlers Martin Schulz, der jetzt die Position eines EU-Parlamentspräsidenten inne hat, oder auch die Äußerungen Mario Montis, der verlauten ließ, dass unsere Bundeskanzlerin Merkel die linksgerichtete Opposition nicht in einer Regierungsverantwortung sehen möchte.

Ich bin der Meinung, das italienische Volk ist aufgeklärt und intelligent genug, um eine eigene, faktenbasierte Wahlentscheidung zu treffen. Es braucht keine Einflüsterungen von oben oder von außen. Wer mit Mitteln der Einflussnahme arbeitet, kann das Volk nur für unmündig und dumm halten, und dies ist einer Demokratie unwürdig. Selbigen Respekt und Freiraum wünsche ich mir übrigens auch für meine Landsleute und für mich, wenn im September Wahlen in Deutschland anstehen.

Die Einhelligkeit aber, mit der samt und sonders alle Vertreter unseres Medien-Blätterwaldes die freie Wahlentscheidung des italienischen Souveräns im Nachhinein abqualifizieren, beschämt mich am meisten. Dieses Unisono der Journalistenstimmen, im Gleichklang mit den schrillen Entsetzensschreien der Wirtschafts- und Bankenlobby sowie des Brüsseler Politbüros, führt hoffentlich von italienischer Seite nicht zu der Annahme, daß die veröffentlichte Meinung der Meinung der deutschen Bürger entspricht. Die Leserbeiträge in den Foren sprechen hierzu eine eindeutige Sprache. Die Diskrepanz zwischen Journalismus und „Stammtisch“ war wohl selten größer.

Ich möchte hiermit meinen Respekt vor der Entscheidung des italienischen Volkes ausdrücken, welches sich einer nicht demokratisch legitimierten Technokraten-Regierung entledigt hat und den Mut besitzt, für die eigene Zukunft neue, selbstbestimmte Wege mit neuen, unverbrauchten Köpfen und grundsätzlich anderen Ideen zu gehen. Wie auch immer diese Wege aussehen mögen oder umgesetzt werden sollen, ich wünsche Italien viel Erfolg, Kraft und Glück.

Mirabai



Montag, 25. Februar 2013

Besser wohnen (1)

Gut wohnen, besser wohnen?
Unter schön wohnen kann sich sicherlich jeder etwas vorstellen, auch wenn es individuell sehr verschieden ausfällt. Aber was ist mit „besser wohnen“ gemeint?

Besser wohnen läßt es sich in einer Wohnumgebung, also in einem Haus oder einer Wohnung, welche ihre Bewohner unterstützt. Hier fühlen sich die Menschen wohl, sie schlafen gut, sie sind gesund, der Energiefluss ist optimiert. Alles fühlt sich grundsätzlich harmonisch und freundlich an, es „passt“ einfach, und diese stabile Basis stützt und fördert die Bewohner. Selbst in schwierigen Zeiten, die zweifellos jeden treffen, ist die Behausung ein stimmiger, Geborgenheit vermittelnder Rückzugsort.

Der Gegensatz zu einer solchen Umgebung sind Orte, die im ausgeprägten Fall bedrückend wirken, Kraft kosten, verstörend wirken und irgendwie befremdlich oder ungut erscheinen. Wir erholen uns dort nicht, diese Orte sind belastet, und wegen der ungünstigen Atmosphäre wirken sie letztlich schädlich auf unsere psychische Verfassung und körperliche Gesundheit. Hier passt nichts, der Energiefluss ist zäh, schwer oder er stagniert sogar.

Subtilere Varianten einer ungünstigen Behausung sind solche, die vielleicht ästhetisch perfekt sein mögen, aber dennoch unwohnlich, ungünstig in der Umgebung platziert oder schlecht aufgeteilt sind, bzw. nicht zu den Bewohnern passen. Hier herrscht oft das Gefühl einer diffusen Unstimmigkeit vor, die unser Verstand nicht begreifen kann. Eigentlich ist ja alles sehr hübsch gemacht, dennoch ist dieses Haus kein Zuhause. Wo also ist das Problem? Auch hier: Der Energiefluss stimmt nicht oder passt nicht zu den Bewohnern.

Mit Energiefluss meine ich in diesem Zusammenhang den Fluss des Prana oder Chi, der allgegenwärtigen feinstofflichen Umgebungsenergie. Wir haben ein Bewusstsein für die Existenz und Balance dieser Energie in unserem Körper, hier sammeln und lenken wir sie mit Techniken wir Akupunktur, Yoga oder Chi Gong. Allerdings ist uns weniger klar, daß diese Energie auch in unserer Umgebung vorhanden ist, und noch weniger, wie wir hier damit umgehen und sie nutzen können.

Uralte Wissenschaften wie das indische Vastu oder das chinesische Feng Shui wissen aber um das Vorhandensein dieser Energie, sie arbeiten damit und stellen Regeln für gutes, gesundes Wohnen bereit. Eine entsprechende professionelle Beratung vor Ort ist eigentlich fast in allen Fällen sinnvoll, denn es finden sich immer Möglichkeiten zur Optimierung der Wohnumgebung, die nur ein Fachmann erkennt. Andererseits gibt es aber auch sehr einfache Dinge, die jeder ohne viel Geld oder großen Aufwand tun kann, um damit seine (Wohn-)situation zu verbessern. Ich werde mich in Zukunft in einigen Artikeln damit befassen.

Allererste Regel: Aufräumen, putzen und entrümpeln. Im Feng Shui gilt, daß ein prinzipiell ungünstiger Ort weniger schädlich wirkt, wenn er sauber und ordentlich ist, und daß gute Orte noch besser werden, wenn sie sauber und ordentlich gehalten werden, anstatt düster, verschmutzt oder zugestellt zu sein.
Also: Weg mit dem alten Krempel, verschaffen Sie sich Luft und Freiräume, weniger ist hier ganz sicher mehr!

Grundsätzlich gilt als wichtigste Regel, auch wenn es langweilig und langwierig erscheinen mag, daß defensives Feng Shui immer Vorrang hat.
Man beseitigt also demnach zuerst die allgemeinen Fehler, grenzt sich dann gegenüber schädlichen Fremdeinflüssen ab, und macht man sich erst zuletzt daran, mit positiven Maßnahmen Einfluss zu nehmen.

In diesem Sinne: Fröhlichen Frühjahrsputz wünscht
Mirabai