An jedem 13. Mondtag, egal ob bei zunehmendem oder abnehmendem Mond,
gibt es in der Stunde der Abenddämmerung bis zum Sonnenuntergang ein
besonderes Zeitfenster. Laut der vedische Astrologie Jyotish gilt
Pradosham, dieses besondere Zeitspanne, als sehr erfolgversprechend für
Rituale zur Auflösung negativen Karmas. Gebete zu Siva um Erleichterung
und das Rezitieren des Mantra „Thiru Neela Kantam“ sind dann besonders
wirksam.
Starkes Karma zeigt sich u.a. dann, wenn der Lebensweg einer tiefen,
ausgetretenen Furche gleicht, die endlos im Kreis herum führt.
Déjà-vues der langweiligen, oder schlimmer noch, der mühsamen und
leidvollen Sorte!
Jede neue Runde ist nicht anders als die vorherige, der neue Partner
entpuppt sich als sein verkleideter Vorgänger, den Jobwechsel hätten wir
uns sparen können und minimale Korrekturen unseres Lebens, wenn sie
denn überhaupt stattfinden, kosten viel Kraft.
Was neues gefällig? Probieren Sie´s doch mal mit spirituellen
Techniken zur Karma-Auflösung aus. Jetzt, in diesem Mondzyklus, trifft
es sich, daß der hierfür günstige 13. Mondtag auf einen Samstag fällt.
Lord Shani, der Saturn-Gott, regiert den Samstag, und Shani verkörpert
den harten, strengen Lehrmeister in unserem Leben, den Herrn über das
Karma. Er konfrontiert uns immer und immer wieder mit unseren Themen, so
lange, bis wir endlich verstanden haben. Durch Leid und Härten bringt
er uns zum Umdenken und zur Umkehr zum Besseren, nicht im Sinne einer
Bestrafung, aber als Chance zur Klärung und Bereinigung.
Siva ist derjenige, der Macht über Lord Shani besitzt, der ihn
besänftigt und bändigt, damit er seinen eisernen Griff auf uns lockert.
Sich Siva an Maha Pradosham anzuvertrauen, zu ihm zu beten und sein
Mantra „Thiru Neela Kantam“ in der Abenddämmerung zu singen oder zu
chanten gilt als vielversprechende esoterische Technik, um die Last des
Karmas leichter werden zu lassen. Das Mantra sollte mindestens 108 Mal,
besser ein Vielfaches davon oder gleich 1008 Mal wiederholt werden.
Weitere hilfreiche Infos zu Pradosham und zum Karma busting habe ich schon in meinem post vom 24. Januar 2013 geschrieben.
Viel Glück und Segen wünscht
Mirabai
Freitag, 22. Februar 2013
Dienstag, 19. Februar 2013
Chidambaram
Chidambaram ist
mit dem Taxi in ca. drei bis vier Stunden von Tiruvannamalai aus
erreichbar. Bekannt und berühmt ist die Stadt mit ungefähr 60.000
Einwohnern wegen des Nataraja-Tempels, einem der heiligsten Orte in
ganz Tamil Nadu. Die Stadt Chidambaram ist ganz auf den Tempel
ausgerichtet, das riesige Areal mit den vier Eingangstürmen, den
Gopurams, steht im Zentrum, und wird von ringförmigen Straßen
umgeben.
In diesem Tempel,
der Siva geweiht ist, wird die Gottheit nicht wie sonst als
körperloser Lingam dargestellt, sondern als vielarmiger kosmischer
Tänzer. Sein ekstatischer Tanz lässt die Welt entstehen, erhält
sie und bringt auch wieder Zerstörung, ein Symbol für den Zyklus
aus Geburt, wachsen und Auflösung im Tod. Unter den Füßen des
Tänzers wird ein Zwerg niedergehalten als Zeichen der Meisterschaft
über die Täuschung, die Maya.
Der
Nataraja-Tempel in Chidambaram ist einer jener heiligen Orte, die in
Verbindung mit einem der fünf klassischen Elementen der indischen
Philosophie stehen. Tiruvannamalai mit dem Berg Arunachala und seinem
Tempel sind Plätze des Agni, des Feuer-Elements, Chidambaram
hingegen ist ein Ort des Aakash, des Äthers, der großen Leere, des
endlosen Nichts, des reinen Bewusstseins, der Quelle allen Seins.
Wie ich schon von
mehrmals schrieb, sind an Indiens heiligen Plätzen die verschiedenen
Qualitäten der Energien sehr spürbar. Wenn Sie jemals das
Tempelareal in Chidambaram betreten und sich dem Schrein im inneren
Bereich nähern, werden Sie erleben, wie der Geist von ganz alleine
ruhig und klar wird und sich die sonst rastlosen Gedanken
verflüchtigen. Man schwingt sich ein auf die endlose Weite des
Kosmos und läßt die Grenzen der Welt hinter sich.
Das Idealbild des
Meditationsprozesses: Der Geist als stiller See mit glatter
Oberfläche, ungekräuselt durch Gedankenwellen, in dem sich
unverzerrt das göttliche Licht spiegelt.
Hier an diesem
magischen Ort verbrachten Toby und ich einige Zeit schweigend und
versunken, und schenkten dem Kosmischen Tänzer unsere kleinen Gaben,
die Archana.
Vor dem Tempel
dagegen: Nicht nur Betriebsamkeit, sondern mehr als das. Hier wurden
wir, zum ersten Mal in Indien, von Bettlern verfolgt. Elende junge
Müttern mit kleinen Babies stellten sich uns in den Weg und „money,
money, money“ rufende Kinderscharen umringten uns. Toby, die
resolute, selbstbewusste Person tat das einzig richtige: Während ich
noch nicht recht wußte, wie mir geschah und verdutzt um mich guckte,
packte sie mich schon am Arm und zog mich weg, zurück zum Taxi.
Sonntag, 17. Februar 2013
Wieder in Tiruvannamalai
Nach meinem Ausflug nach Kumbakonam, ich nenne es mal Tempel-Rallye,
zog es mich wieder zurück nach Tiruvannamalai. Alles, was ich in Indien
erledigen wollte, war jetzt geschafft. Ich war beim Nadi-Reading in
Chennai gewesen, ich bin zweimal den Girivalam gelaufen und hatte alle
vom Astrologen empfohlenen Orte besucht, die Gottheiten geehrt und meine
Gaben und Gebete dort gelassen.
Alles, was ich jetzt noch wollte, war Zeit in der wunderbaren Atmosphäre des Berges verbringen.
Toby, meine amerikanische Bekanntschaft von meinem zweiten Girivalam, ist ein geborenes Organisationstalent und eine wunderbare Frau, und wir hatten beschlossen, uns für die verbleibende Zeit in Tiruvannamalai ein Zimmer im einzigen örtlichen Resort zu teilen. Wir wollten es uns gut gehen lassen, also den Room Service beanspruchen, im Pool planschen, uns den Rücken auf ayurvedische Art massieren lassen und ein bisschen die Traveller-Cafes im Ort besuchen, bevor ich wieder nach Hause fliegen musste und sie weiter reiste zu einem buddhistischen Training in Nepal.
Während Toby in der Regel im Morgengrauen aufstand und unglaublich diszipliniert buddhistische Rituale praktizierte, dabei akribisch eine Liste mit der Anzahl der bereits gesprochenen Gebete und Mantren und Verbeugungen führte, blieb ich einfach faul im Bett liegen, genoß später das leckere indische Frühstück, welches in daheim in Deutschland so sehr vermissen würde, las ein bisschen und schaute den Berg an. Manchmal unternahmen wir am Nachmittag etwas zusammen, beispielsweise uns in traditionelle indische Salwar Kameez einzukleiden oder eine Kleinigkeit im Shanti Cafe zu essen, manchmal redeten wir nur einfach und machten weiter – nichts.
Dolce far niente.
Einmal unternahmen wir den Versuch, ein Stück den Berg zu besteigen, um die Meditationshöhlen Ramana Maharishis und die Wasserfälle zu besuchen. Ich wollte noch als Zeichen meiner Dankbarkeit und Verehrung ein Ritual an die Wesenheit des Arunachala durchführen. In der schamanischen Tradition, die mich an diesen Ort geführt hatte, nennt man eine solche rituelle Gabe aus den verschiedensten Dingen, die die Natur uns schenkt, ein „Despacho“.
Für das Despacho hatte ich im Ort eine Auswahl an Hülsenfrüchten, Gewürzen und Nüssen gekauft, die hübsch arrangiert und mit unseren guten Wünschen und unserem Atem als persönlichster Gabe dem Platz geschenkt werden sollten. Ein solches Ritual ist immer ein besonderes Erlebnis, man kommt in einen richtigen flow des Gebens und Nehmens und es entsteht eine sehr schöne Energie dabei. Der Ort, den wir für das Despacho auserkoren hatten, lag etwa auf halber Höhe und bot einen großartigen Blick auf Tiruvannamalai mit seinem riesigen Tempelareal.
Die Nachricht, daß zwei Touristinnen mit einer Tasche voll Essbarem auf einem kleinen Felsplateau saßen, muss sich in der Affenwelt rasend schnell verbreitet haben. Kaum hatten wir begonnen die ersten Gaben auszulegen, waren wir von einer ganzen Herde der Tiere umringt, die sich frech ihre Lieblingsleckerbissen herauspickten, und alles, was nicht so schmeckte, den Abhang hinunter fegten.
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß der Apu bereits unseren guten Willen als Ergebnis akzeptiert hat, und so sind wir eben wieder bergab marschiert, ich für mich mit dem Vorsatz, daheim in Deutschland an einem ruhigeren Platz ein weiteres Despacho zu machen. Unsere einheimischen Tiere sind ja in solchen Dingen glücklicherweise etwas weniger vorwitzig. Da die Wesenheit des Arunachala, Lord Siva selber, ja auch als Affengeneral Hanuman inkarniert ist, war diese kleine Party unter Verwandten vielleicht ein Ausdruck seines Humors und seiner Liebe zu allen Wesen.
Die wunderbare überirdische, lichte, freudige und liebevolle Energie des Berges durfte ich eines nachts spüren, als ich wach wurde und die göttliche Präsenz viel intensiver spüren konnte als sonst. Es ist in dürren Worten kaum beschreibbar, und ich bin leider keine mystische Dichterin, die dieses Erlebnis in ausdrucksvollen, hymnischen Bildern erzählen kann. Nur so viel: Ich lag in meinem Bett und die Tränen der Rührung flossen in Strömen, und sie tun es noch jetzt, wenn ich nur davon schreibe oder daran denke. Es war die Berührung der Gottheit selber.
Alles, was ich jetzt noch wollte, war Zeit in der wunderbaren Atmosphäre des Berges verbringen.
Toby, meine amerikanische Bekanntschaft von meinem zweiten Girivalam, ist ein geborenes Organisationstalent und eine wunderbare Frau, und wir hatten beschlossen, uns für die verbleibende Zeit in Tiruvannamalai ein Zimmer im einzigen örtlichen Resort zu teilen. Wir wollten es uns gut gehen lassen, also den Room Service beanspruchen, im Pool planschen, uns den Rücken auf ayurvedische Art massieren lassen und ein bisschen die Traveller-Cafes im Ort besuchen, bevor ich wieder nach Hause fliegen musste und sie weiter reiste zu einem buddhistischen Training in Nepal.
Während Toby in der Regel im Morgengrauen aufstand und unglaublich diszipliniert buddhistische Rituale praktizierte, dabei akribisch eine Liste mit der Anzahl der bereits gesprochenen Gebete und Mantren und Verbeugungen führte, blieb ich einfach faul im Bett liegen, genoß später das leckere indische Frühstück, welches in daheim in Deutschland so sehr vermissen würde, las ein bisschen und schaute den Berg an. Manchmal unternahmen wir am Nachmittag etwas zusammen, beispielsweise uns in traditionelle indische Salwar Kameez einzukleiden oder eine Kleinigkeit im Shanti Cafe zu essen, manchmal redeten wir nur einfach und machten weiter – nichts.
Dolce far niente.
Einmal unternahmen wir den Versuch, ein Stück den Berg zu besteigen, um die Meditationshöhlen Ramana Maharishis und die Wasserfälle zu besuchen. Ich wollte noch als Zeichen meiner Dankbarkeit und Verehrung ein Ritual an die Wesenheit des Arunachala durchführen. In der schamanischen Tradition, die mich an diesen Ort geführt hatte, nennt man eine solche rituelle Gabe aus den verschiedensten Dingen, die die Natur uns schenkt, ein „Despacho“.
Für das Despacho hatte ich im Ort eine Auswahl an Hülsenfrüchten, Gewürzen und Nüssen gekauft, die hübsch arrangiert und mit unseren guten Wünschen und unserem Atem als persönlichster Gabe dem Platz geschenkt werden sollten. Ein solches Ritual ist immer ein besonderes Erlebnis, man kommt in einen richtigen flow des Gebens und Nehmens und es entsteht eine sehr schöne Energie dabei. Der Ort, den wir für das Despacho auserkoren hatten, lag etwa auf halber Höhe und bot einen großartigen Blick auf Tiruvannamalai mit seinem riesigen Tempelareal.
Die Nachricht, daß zwei Touristinnen mit einer Tasche voll Essbarem auf einem kleinen Felsplateau saßen, muss sich in der Affenwelt rasend schnell verbreitet haben. Kaum hatten wir begonnen die ersten Gaben auszulegen, waren wir von einer ganzen Herde der Tiere umringt, die sich frech ihre Lieblingsleckerbissen herauspickten, und alles, was nicht so schmeckte, den Abhang hinunter fegten.
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß der Apu bereits unseren guten Willen als Ergebnis akzeptiert hat, und so sind wir eben wieder bergab marschiert, ich für mich mit dem Vorsatz, daheim in Deutschland an einem ruhigeren Platz ein weiteres Despacho zu machen. Unsere einheimischen Tiere sind ja in solchen Dingen glücklicherweise etwas weniger vorwitzig. Da die Wesenheit des Arunachala, Lord Siva selber, ja auch als Affengeneral Hanuman inkarniert ist, war diese kleine Party unter Verwandten vielleicht ein Ausdruck seines Humors und seiner Liebe zu allen Wesen.
Die wunderbare überirdische, lichte, freudige und liebevolle Energie des Berges durfte ich eines nachts spüren, als ich wach wurde und die göttliche Präsenz viel intensiver spüren konnte als sonst. Es ist in dürren Worten kaum beschreibbar, und ich bin leider keine mystische Dichterin, die dieses Erlebnis in ausdrucksvollen, hymnischen Bildern erzählen kann. Nur so viel: Ich lag in meinem Bett und die Tränen der Rührung flossen in Strömen, und sie tun es noch jetzt, wenn ich nur davon schreibe oder daran denke. Es war die Berührung der Gottheit selber.
Freitag, 8. Februar 2013
Aktuelles - Bereits über 1 Million Unterschriften gegen die Privatisierung der Wasserversorgung gesammelt!
Gerade hab ich´s bei Günther Lachmann auf www.geolitico.de
gelesen, und ich verbreite die Nachricht äußerst gerne weiter: Bei der
EU-weiten Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung der
Wasserversorgung sind nach nur zwei Wochen Laufzeit bereits über 1
Million Unterschriften gesammelt worden! Dieses Ziel war ursprünglich
bis Ende September angepeilt!
Wer noch nicht unterzeichnet hat und auch der Meinung ist, dass unser Wasser, die Grundlage des Lebens, nicht in die Hände geschäftstüchtiger, gewinnorientiert arbeitender Konzerne gehört, kann bitte hier noch teilnehmen und ein Zeichen setzen:
Wer sich weiter über die Hintergründe dieser Aktion und über die
möglichen Folgen einer Privatisierung informieren möchte, den verweise
ich auf meinen Beitrag vom 11.01.2013: „Aktuelles – die Gefahren im
Zuge der Privatisierung der Wasserversorgung“ hier auf diesem Blog. Es
sind interessante youTube-Videos zum Thema verlinkt.
Denn mal ehrlich: wo hat die Privatisierung von Staatseigentum, welches übrigens unsere Eltern und Großeltern aus hart erarbeiteten Steuergeldern finanziert haben, Vorteile für die Bürger erbracht? Bei der Privatisierung der Stromkonzerne vielleicht? Also – meine Rechnungen steigen konstant, obwohl die Unternehmen riesige Gewinne einschieben. Kann es sein, daß mit den Geldern vor allem Vorstandsriegen und shareholder-Interessen bedient werden?
Wenn´s aber dann beispielsweise um den Netzausbau geht, oder überhaupt um Investitionen, dann, jaaaa, dann.... geht man doch gerne beim Staat, also beim Steuerzahler, betteln. Is ja auch alles so schrecklich teuer..
Nennt sich auf Neudeutsch auch Subventionen beantragen! Fördermittel!
Mit der Bitte um Weiterverbreitung der Infos,
Die Mirabai
Wer noch nicht unterzeichnet hat und auch der Meinung ist, dass unser Wasser, die Grundlage des Lebens, nicht in die Hände geschäftstüchtiger, gewinnorientiert arbeitender Konzerne gehört, kann bitte hier noch teilnehmen und ein Zeichen setzen:
www.right2water.eu
Denn mal ehrlich: wo hat die Privatisierung von Staatseigentum, welches übrigens unsere Eltern und Großeltern aus hart erarbeiteten Steuergeldern finanziert haben, Vorteile für die Bürger erbracht? Bei der Privatisierung der Stromkonzerne vielleicht? Also – meine Rechnungen steigen konstant, obwohl die Unternehmen riesige Gewinne einschieben. Kann es sein, daß mit den Geldern vor allem Vorstandsriegen und shareholder-Interessen bedient werden?
Wenn´s aber dann beispielsweise um den Netzausbau geht, oder überhaupt um Investitionen, dann, jaaaa, dann.... geht man doch gerne beim Staat, also beim Steuerzahler, betteln. Is ja auch alles so schrecklich teuer..
Nennt sich auf Neudeutsch auch Subventionen beantragen! Fördermittel!
Mit der Bitte um Weiterverbreitung der Infos,
Die Mirabai
Dienstag, 5. Februar 2013
Kumbakonam
Die Tempelstadt Kumbakonam ist mit dem Bus in ungefähr sechs Stunden
Fahrt in Richtung Süden von Tiruvannamalai aus erreichbar und gehört
ebenfalls zu den wichtigen Pilgerorten in Tamil Nadu. Meine ganze
Indienreise war im Grunde eine Pilgerschaft, zuerst zum Heiligen Berg
Arunachala, der mich gerufen hat, und dann nach Kumbakonam, wohin mich
der vedische Astrologe aus Chennai geschickt hat.
Der Haupttempel in Kumbakonam, der Kumbareshwara-Tempel, ist Siva geweiht, aber ich besuchte andere Orte in der Umgebung. Die freundlichen Herren in meinem Hotel haben mir eine Tour mit den empfohlenen Zielen zusammengestellt, und der nette Fahrer hat mich begleitet, immer rücksichtsvoll, wenn ich noch Zeit zur Andacht brauchte, und umsichtig und hilfsbereit, wenn ich die angegebenen Opfergaben kaufte und meinen Weg durch die Tempel suchte.
Vor jedem Tempel gibt es Verkäufer, die Archanas anbieten, das sind Arragements aus Blumengirlanden, Früchten und allem, was den jeweiligen Tempelgott erfreut. Diese Gaben übergibt man dann den Brahmanen, die die Sachen in der vorgeschriebenen Weise darbringen. Gut ist es, wenn man dafür sein Nakshatra weiß, das astrologische Mondzeichen, denn der Brahmane „identifiziert“ die Besucher bei der Tempelgottheit mittels Vornamen und Nakshatra (einfache reports zur Berechnung des Nakshatra finden sich z.B. auf www.astroved.com).
Der Gläubige kann beten und empfängt den Segen durch den Anblick der Gottheit während eines Darshan. Noch eine kleine Spende, und man bekommt andere Gaben, die von der Gottheit und der Schwingung im Tempel bereits energetisiert sind, mit nach Hause. Die Stirne wird mit heiliger Asche aus den Feuerritualen, mit Vibhuti, versiegelt, damit die reine göttliche Schwingung auch in der weltlichen Atmosphäre draußen geschützt bleibt, und rotes Kumkum markiert das dritte Auge auf der Stirne.
Wer mehrere Tempel an einem Tag besucht sieht dann auch schon sehr besonders aus...
Um Kumbakonam herum gibt es Planetentempel, in denen die Planetenwesenheiten verehrt werden, und auch einen Navagraha-Tempel, der hauptsächlich Suryan, der Sonnengottheit, geweiht ist, wo es aber auch Schreine für die Verehrung all der anderen Planeten gibt. Dieser besondere Navagraha-Tempel (nava = neun, graha = Planet) in Suryanar war eines meiner Ziele, um die wenig erfreulichen Aspekte meines Horoskops und meines Nadi-readings zu heilen, indem ich die Gottheiten besuchte, sie ehrte und wieder Freundschaft mit Ihnen schloß.
Außerdem wurde ich noch zu Tempeln geschickt, die den übergeordneten Göttern der für mich wichtigen Planetenwesen geweiht waren. Wegen eines dominanten Mars im Horoskop besuchte ich Sri Murugan in seinem Heiligtum in Swamimalai, denn er ist der Herr über den Marsgott. Die göttliche Mutter Durga, welche den Schattenplaneten Rahu im Griff hat, ehrte ich mit einer Girlande aus Limonen, für jedes meiner Lebensjahre eine. Siva ist der Herr über die Sonne und über Saturn, und ihn besuche ich sowieso immer gern an seinen heiligen Orten.
Was so besonders ist an den Tempeln in Indien – wer nur einigermaßen feinfühlig ist, kann an jedem Ort eine andere (heilsame) Energie spüren. Die jeweilige Atmosphäre wird seit ewigen Zeiten von den Brahmanen gepflegt, mit Ritualen, und mit den heiligen Schwingungen der Mantren.
Man hört das feine Summen des ewigen Tones OM und spürt die große Leere in den Siva-Heiligtümern, man fühlt den Energiestoß von Durga-Ma an Ihrem eigenen Platz und Sri Murugan, der Kämpfer, macht eine Grundreinigung des Energiekörpers. Shani, der Saturn-Gott, ist sehr erhaben, und Saraswati, die Göttin der Wissenschaften und der Künste, die ich für mein Kind besuchte, ist heiter und freundlich.
Es kann schon mal vorkommen, daß das Handy des Brahmanen während eines Rituals klingelt und er schnell mal eine klitzekleine sms tippen muss... Nichtsdestotrotz, diese wunderschönen Pilgerstätten beherbergen eine wirkliche Kraft, die nachwirkt.
Pilgern gehört für mich zu den wichtigen Werkzeugen, die wirklich helfen, wenn jemand sein Leben ändern möchte. Wenn es gilt, Karma aufzulösen, Lasten abzulegen und heil zu werden.
Sich alleine auf den Weg zu machen, sich dem Leben, dem Weg und den Energien unterwegs zu überlassen, vielleicht auch an seine Grenzen zu kommen und darüber hinaus, immer im Vertrauen darauf, daß für alles gesorgt ist und Führung nahe, all das hat eine eigene mystische Kraft.
Probieren Sie´s aus, wenn Sie am Ende Ihres Weges sind und nicht mehr weiter wissen...
Der Haupttempel in Kumbakonam, der Kumbareshwara-Tempel, ist Siva geweiht, aber ich besuchte andere Orte in der Umgebung. Die freundlichen Herren in meinem Hotel haben mir eine Tour mit den empfohlenen Zielen zusammengestellt, und der nette Fahrer hat mich begleitet, immer rücksichtsvoll, wenn ich noch Zeit zur Andacht brauchte, und umsichtig und hilfsbereit, wenn ich die angegebenen Opfergaben kaufte und meinen Weg durch die Tempel suchte.
Vor jedem Tempel gibt es Verkäufer, die Archanas anbieten, das sind Arragements aus Blumengirlanden, Früchten und allem, was den jeweiligen Tempelgott erfreut. Diese Gaben übergibt man dann den Brahmanen, die die Sachen in der vorgeschriebenen Weise darbringen. Gut ist es, wenn man dafür sein Nakshatra weiß, das astrologische Mondzeichen, denn der Brahmane „identifiziert“ die Besucher bei der Tempelgottheit mittels Vornamen und Nakshatra (einfache reports zur Berechnung des Nakshatra finden sich z.B. auf www.astroved.com).
Der Gläubige kann beten und empfängt den Segen durch den Anblick der Gottheit während eines Darshan. Noch eine kleine Spende, und man bekommt andere Gaben, die von der Gottheit und der Schwingung im Tempel bereits energetisiert sind, mit nach Hause. Die Stirne wird mit heiliger Asche aus den Feuerritualen, mit Vibhuti, versiegelt, damit die reine göttliche Schwingung auch in der weltlichen Atmosphäre draußen geschützt bleibt, und rotes Kumkum markiert das dritte Auge auf der Stirne.
Wer mehrere Tempel an einem Tag besucht sieht dann auch schon sehr besonders aus...
Um Kumbakonam herum gibt es Planetentempel, in denen die Planetenwesenheiten verehrt werden, und auch einen Navagraha-Tempel, der hauptsächlich Suryan, der Sonnengottheit, geweiht ist, wo es aber auch Schreine für die Verehrung all der anderen Planeten gibt. Dieser besondere Navagraha-Tempel (nava = neun, graha = Planet) in Suryanar war eines meiner Ziele, um die wenig erfreulichen Aspekte meines Horoskops und meines Nadi-readings zu heilen, indem ich die Gottheiten besuchte, sie ehrte und wieder Freundschaft mit Ihnen schloß.
Außerdem wurde ich noch zu Tempeln geschickt, die den übergeordneten Göttern der für mich wichtigen Planetenwesen geweiht waren. Wegen eines dominanten Mars im Horoskop besuchte ich Sri Murugan in seinem Heiligtum in Swamimalai, denn er ist der Herr über den Marsgott. Die göttliche Mutter Durga, welche den Schattenplaneten Rahu im Griff hat, ehrte ich mit einer Girlande aus Limonen, für jedes meiner Lebensjahre eine. Siva ist der Herr über die Sonne und über Saturn, und ihn besuche ich sowieso immer gern an seinen heiligen Orten.
Was so besonders ist an den Tempeln in Indien – wer nur einigermaßen feinfühlig ist, kann an jedem Ort eine andere (heilsame) Energie spüren. Die jeweilige Atmosphäre wird seit ewigen Zeiten von den Brahmanen gepflegt, mit Ritualen, und mit den heiligen Schwingungen der Mantren.
Man hört das feine Summen des ewigen Tones OM und spürt die große Leere in den Siva-Heiligtümern, man fühlt den Energiestoß von Durga-Ma an Ihrem eigenen Platz und Sri Murugan, der Kämpfer, macht eine Grundreinigung des Energiekörpers. Shani, der Saturn-Gott, ist sehr erhaben, und Saraswati, die Göttin der Wissenschaften und der Künste, die ich für mein Kind besuchte, ist heiter und freundlich.
Es kann schon mal vorkommen, daß das Handy des Brahmanen während eines Rituals klingelt und er schnell mal eine klitzekleine sms tippen muss... Nichtsdestotrotz, diese wunderschönen Pilgerstätten beherbergen eine wirkliche Kraft, die nachwirkt.
Pilgern gehört für mich zu den wichtigen Werkzeugen, die wirklich helfen, wenn jemand sein Leben ändern möchte. Wenn es gilt, Karma aufzulösen, Lasten abzulegen und heil zu werden.
Sich alleine auf den Weg zu machen, sich dem Leben, dem Weg und den Energien unterwegs zu überlassen, vielleicht auch an seine Grenzen zu kommen und darüber hinaus, immer im Vertrauen darauf, daß für alles gesorgt ist und Führung nahe, all das hat eine eigene mystische Kraft.
Probieren Sie´s aus, wenn Sie am Ende Ihres Weges sind und nicht mehr weiter wissen...
Samstag, 2. Februar 2013
Aktuelles - Feng Shui Tipps für die Zeit vom 04. Februar bis 04. März
Der kleine
Zimmerbrunnen mit sauberem, regelmäßig gewechseltem, freundlich
plätscherndem Wasser wandert in der Zeit vom 04.02.2013 bis
04.03.2013 in den Südwestbereich des Wohn- oder Arbeitszimmers.
Um den
Südwestbereich korrekt zu ermitteln, verweise hier auf mein Posting
vom 07. Januar, da steht wie´s prinzipiell geht.
Ebenso ist
wichtig: die dort bereits erläuterte Tatsache, daß alle, die mir
mit den Tipps hier folgen, den Platz des Brunnens monatlich wechseln
müssen.
Wer den Brunnen
fest installieren will, muss eine andere Methode wählen, den
günstigsten Platz zu ermitteln!
Als denn, viel
Glück!
Die Mirabai
Freitag, 25. Januar 2013
Chinesisches Neujahr 2013
Das chinesische
Neujahrsfest wird heuer am Neumondtag des 10. Februar gefeiert, das
Jahr der Wasser-Schlange beginnt. Die Wasser-Schlange gilt als
überragend kluges, weises Tier, besitzt aber auch undurchsichtige
und listige Seiten.
Möchten auch Sie
das neue Jahr mit glückbringenden Ritualen begrüßen? Dann reinigen
Sie ihre ganze Wohnung noch am letzten Tag des alten Jahres. Gut ist
es dabei, die geputzte Wohnung noch auszuräuchern, und schrille
helle Klänge wie z.B. von Zimbeln zu verwenden, welche die
Atmosphäre zusätzlich aufhellen. Ich verwende hierbei ganz
unchinesisch heimischen Beifuß aus dem Garten zum Räuchern und
kleine Klangschalen und Rasseln zum Krachmachen. Übrigens vergesse
ich auch nicht meinen Briefkasten, der wird derselben
Reinigungsprozedur unterzogen, denn ich will ja nur gute Post
erhalten! Nach dem
ausgiebigen Lüften und dem Versiegeln von Türen und Fenstern gegen
negative Einflüsse reichere ich die Atmosphäre mit schönen
Energien in Form von Düften, Klängen und neuer Dekoration an.
In China ist das
Haus zum Jahreswechsel hell erleuchtet und mit frischen Blumen und
Obst wie glücksverheißenden goldenen Orangen geschmückt. Die ganze
Familie kommt in möglichst großem Kreis schon am letzten Abend des
alten Jahres zusammen, man ißt gemeinsam und verteilt rote Päckchen
mit Geld an die Kinder. Vor Mitternacht verläßt man das Haus, um
die letzten Spuren von alter Energie mitzunehmen, und kehrt erst
wieder nach Mitternacht ins Haus zurück um die glückliche neue
Energie mitzubringen. Wie bei uns auch werden Böller und Feuerwerk
gezündet.
Die Feng Shui –
Berater verwenden für ihre Berechnungen den Lunisolarkalender, und
demnach beginnt das Jahr mit dem Frühlingsanfang einigermaßen
unbemerkt heuer schon am 04. Februar.
Ich weiß nicht,
ob meine Beobachtungen valide sind, aber ich habe für mich
festgestellt, daß die Dinge in den Tagen dieses Jahreswechsels gerne
etwas holperig verlaufen. Zu dieser Zeit wandern die Fliegenden
Sterne und die schädlichen Jahreseinflüsse wie der Großherzog Tai
Sui, der Jahresbrecher Sui Po, die Drei Tode San Sha und die Gelbe
Fünf durch die Wohnbereiche, um ihre Position für das neue Jahr zu
finden. Diese Bereiche im Haus oder in der Wohnung sollten dann das
ganze Jahr über nicht gestört werden, um die Kräfte nicht zu
wecken. Keine groben Renovierungsarbeiten, Erdaushübe, etc. in
diesen Richtungen! Wer Heilmittel anbringen will, verändert jetzt
die Positionen.
Demnach sind in
2013 folgende Bereiche tabu:
Südost-3,
Nordwest-3, der Kompassbereich Nordost-3 bis Südost-1 und das
Zentrum von Wohnung oder Haus.
Alles Gute für
das Jahr der Wasser-Schlange
wünscht Mirabai
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