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Freitag, 8. Februar 2013

Aktuelles - Bereits über 1 Million Unterschriften gegen die Privatisierung der Wasserversorgung gesammelt!

Gerade hab ich´s bei Günther Lachmann auf www.geolitico.de gelesen, und ich verbreite die Nachricht äußerst gerne weiter: Bei der EU-weiten Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung der Wasserversorgung sind nach nur zwei Wochen Laufzeit bereits über 1 Million Unterschriften gesammelt worden! Dieses Ziel war ursprünglich bis Ende September angepeilt!

Wer noch nicht unterzeichnet hat und auch der Meinung ist, dass unser Wasser, die Grundlage des Lebens, nicht in die Hände geschäftstüchtiger, gewinnorientiert arbeitender Konzerne gehört, kann bitte hier noch teilnehmen und ein Zeichen setzen:

www.right2water.eu

Wer sich weiter über die Hintergründe dieser Aktion und über die möglichen Folgen einer Privatisierung informieren möchte, den verweise ich auf meinen Beitrag vom 11.01.2013: „Aktuelles – die Gefahren im Zuge der Privatisierung der Wasserversorgung“ hier auf diesem Blog. Es sind interessante youTube-Videos zum Thema verlinkt.

Denn mal ehrlich: wo hat die Privatisierung von Staatseigentum, welches übrigens unsere Eltern und Großeltern aus hart erarbeiteten Steuergeldern finanziert haben, Vorteile für die Bürger erbracht? Bei der Privatisierung der Stromkonzerne vielleicht? Also – meine Rechnungen steigen konstant, obwohl die Unternehmen riesige Gewinne einschieben. Kann es sein, daß mit den Geldern vor allem Vorstandsriegen und shareholder-Interessen bedient werden?
Wenn´s aber dann beispielsweise um den Netzausbau geht, oder überhaupt um Investitionen, dann, jaaaa, dann.... geht man doch gerne beim Staat, also beim Steuerzahler, betteln. Is ja auch alles so schrecklich teuer..
Nennt sich auf Neudeutsch auch Subventionen beantragen! Fördermittel!

Mit der Bitte um Weiterverbreitung der Infos,
Die Mirabai

Freitag, 11. Januar 2013

Aktuelles - Gefahren im Zuge der Privatisierung unserer Wasserversorgung

Der Zugang zu sauberen Trinkwasser ist für einen jeden Menschen (über-)lebensnotwendig.
Wasser IST Leben und muss auch in Zukunft erschwinglich bleiben – für alle.
Dem stehen aber die Absichten diverser Konzerne entgegen, die sich die jetzt noch meist öffentliche Wasserversorgung Schrittchen für Schrittchen unter den Nagel reißen, um das Wasser dann möglichst gewinnbringend zu verkaufen – Gewinne natürlich nur für wenige.

Diesbezüglich Erfahrungen wurden schon in Cochabamba, Bolivien, gemacht. Das Land war pleite, brauchte Kredite, und musste deshalb im Gegenzug das Tafelsilber in Form der Wasserversorgung verscherbeln. Der Bechtel-Konzern aus den USA ist dort eingestiegen, und in Folge davon wurde Wasser regelrecht zum Luxusgut, für viele kaum mehr erschwinglich.
Sogar das Sammeln von Regenwasser wurde verboten!

In der EU schreiten die Pläne klammheimlich auch immer weiter fort, EU-Kommissar Barnier spricht dazu im ARD-Monitor.
Portugal ist übrigens auch pleite, und deshalb wird auch gefordert, die Wasserversorgung zu dort privatisieren, bzw. ist das teilweise schon passiert. Und Griechenland ist pleite!
Es ist wie bei den zehn kleinen Negerlein – wer ist der nächste unter „Refomzwang“?

Zusammenfassend noch eine ARTE-Doku über das System der Public Private Partnership PPP der Wasserversorgung und über die Situation in Frankreich. Dieser Film sollte so eigentlich nicht ausgestrahlt werden, der Veolia-Konzern wehrte sich und hat die Filmemacher verklagt:
„Water makes money“


Wer nicht will, daß die Wasserversorgung in Hände kommt, die sich mit einem Gut der absolut lebensnotwendigen Grundversorgung eine goldene Nase verdienen möchten, kann hier unterzeichnen.




Mit der Bitte, das Ganze publik zu machen und weiter zu verbreiten,

Schönes Wochenende von Mirabai


Nachtrag: Bestens zusammengefasst wird diese Thematik auch von Jens Blecker auf IKnews, hier der link:
http://www.iknews.de/2013/01/15/private-public-partnership-wenn-menschenrechte-von-eu-lobbyisten-verramscht-werden/