Freitag, 11. Januar 2013

Aktuelles - Gefahren im Zuge der Privatisierung unserer Wasserversorgung

Der Zugang zu sauberen Trinkwasser ist für einen jeden Menschen (über-)lebensnotwendig.
Wasser IST Leben und muss auch in Zukunft erschwinglich bleiben – für alle.
Dem stehen aber die Absichten diverser Konzerne entgegen, die sich die jetzt noch meist öffentliche Wasserversorgung Schrittchen für Schrittchen unter den Nagel reißen, um das Wasser dann möglichst gewinnbringend zu verkaufen – Gewinne natürlich nur für wenige.

Diesbezüglich Erfahrungen wurden schon in Cochabamba, Bolivien, gemacht. Das Land war pleite, brauchte Kredite, und musste deshalb im Gegenzug das Tafelsilber in Form der Wasserversorgung verscherbeln. Der Bechtel-Konzern aus den USA ist dort eingestiegen, und in Folge davon wurde Wasser regelrecht zum Luxusgut, für viele kaum mehr erschwinglich.
Sogar das Sammeln von Regenwasser wurde verboten!

In der EU schreiten die Pläne klammheimlich auch immer weiter fort, EU-Kommissar Barnier spricht dazu im ARD-Monitor.
Portugal ist übrigens auch pleite, und deshalb wird auch gefordert, die Wasserversorgung zu dort privatisieren, bzw. ist das teilweise schon passiert. Und Griechenland ist pleite!
Es ist wie bei den zehn kleinen Negerlein – wer ist der nächste unter „Refomzwang“?

Zusammenfassend noch eine ARTE-Doku über das System der Public Private Partnership PPP der Wasserversorgung und über die Situation in Frankreich. Dieser Film sollte so eigentlich nicht ausgestrahlt werden, der Veolia-Konzern wehrte sich und hat die Filmemacher verklagt:
„Water makes money“


Wer nicht will, daß die Wasserversorgung in Hände kommt, die sich mit einem Gut der absolut lebensnotwendigen Grundversorgung eine goldene Nase verdienen möchten, kann hier unterzeichnen.




Mit der Bitte, das Ganze publik zu machen und weiter zu verbreiten,

Schönes Wochenende von Mirabai


Nachtrag: Bestens zusammengefasst wird diese Thematik auch von Jens Blecker auf IKnews, hier der link:
http://www.iknews.de/2013/01/15/private-public-partnership-wenn-menschenrechte-von-eu-lobbyisten-verramscht-werden/

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