Mittwoch, 2. Januar 2013

Astrologie

Welche Kräfte wirken auf einen Menschen zu der besonderen Zeit, wenn er seinen allerersten Atemzug nimmt? Welche Auswirkungen haben diese Kräfte für sein zukünftiges Leben, in welche Bahnen lenken diese dann den Menschen?
Vorausgesetzt es gibt solche Kräfte, woher kommen diese, was ist deren Ursprung? Und ganz wichtig: Wenn diese Kräfte dazu führen, daß der Lebensweg eines Menschen eher einer holprigen Schlaglochpiste durch unwegsames Gelände, gespickt mit mit Abgründen und Hindernissen, gleicht, gibt es dann vielleicht doch noch irgend eine Möglichkeit, von diesem Weg auf eine ebene Bahn mit Rückenwind abzubiegen?

Die Astrologie, die subtile Schwester der Astronomie, geht davon aus, daß die zum Geburtszeitpunkt wirkenden Planetenkräfte den künftigen Lebensweg des Menschen maßgeblich beeinflussen. Wer dies für Unsinn hält, könnte sich vielleicht auch einmal Gedanken darüber machen, daß im Grunde sämtliche altertümlichen Hochkulturen den Lauf der Sterne beobachteten, daß diese zum Teil über erstaunliches astronomisches Wissen verfügten und daß das Wissen über Planetenkonstellationen selbst das (Alltags-)Leben der Menschen beeinflusste. Und der Nutzen und Einfluß dieses Wissens erschöpfte sich nicht nur darin, daß Seeleute den Polarstern als Navigationshilfe in der Nacht nutzten.

Wie können Sterne Kräfte sein, wie können sie Kräfte aussenden?
Vorausgesetzt die moderne Wissenschaft akzeptiert überhaupt die Möglichkeit von Sterneneinflüssen, setzt sie diese gerne mit subtilen Schwerkrafteffekten gleich.
Einen ganz anderen Denkansatz, oder besser, einen ganz anderen mystisch-philosophischen Hintergrund bietet die vedische Astrologie. Hier sind die Planeten machtvolle Wesenheiten mit unterschiedlichsten Charakteren, denen wiederum Planetengöttern übergeordnet sind. Und genauso wenig wie unsere Erde nicht nur ist ein Klumpen Dreck ist, der sinn- und planlos durch´s Weltall rast, sind die anderen Planeten nicht nur tote Anhäufungen von anorganischem Material und giftigen Gasen in für uns Menschen unwirtlichsten Bereichen des Sonnensystems.
Mit diesen Planetenwesen und deren Göttern kann der Mensch Frieden schließen und sie um Nachsicht bitten, das ist die tröstliche Einladung des Jyotish, der indischen Astrologie.

Ich selber habe als Klientin bisher nur zweimal Erfahrungen mit der Astrologie gemacht. Einmal bei der wunderbaren Christa Heidecke, die ich wärmstens empfehlen kann, ebenso wie ihren Blog 2012sternenlichter. Sie war es auch, die mir geraten hat, alle Eindrücke, die auf meine empfindlichen Antennen einprasseln, unbedingt und lebensnotwendigerweise (!!) kreativ auszudrücken. Sie lesen soeben meinen blog, was ja eine Möglichkeit hierfür darstellt.
Und einmal in Chennai, einer Eingebung kurz vor meiner Abreise aus Deutschland folgend. Noch von Deutschland aus vereinbarte ich einen Termin. Das besagte Astrologenteam dort bietet sowohl Nadi readings an, also Beratungen aufgrund einer Lesung der berühmten Palmblatt-Bibliotheken, als auch klassische vedische Astrologie. 
Und die gute Nachricht ist: Um den ungünstigen Einfluss eines Planeten im Geburtshoroskop zu lindern, gibt es spezielle Heilmittel. Das kann beispielsweise ein Mantra, ein Yantra oder ein bestimmter Edelstein sein. Wie ein Yoga-Meister und Jyotish-Astrologe so schön sagte: „You do not need an astrologer to tell you that your life is a mess. You need someone to tell you how to fix it!“ (Sie brauchen keinen Astrologen, der Ihnen sagt, daß Ihr Leben eine Katastrophe ist. Sie brauchen jemanden der Ihnen sagt, wie Sie das in den Griff kriegen können!)
Ja, wirklich, so jemanden konnte ich dringend brauchen. Ich brauchte eine Medizin, die mein Leben heilt.

Und zum Schluß noch für alle Skeptiker:
Jyotish wird in Indien als exakte Wissenschaft anerkannt, so wie bei uns die Physik und die Chemie auch.
Und die Planeten, einschließlich unserer Erde, besitzen ihr jeweils eigenes torusförmiges Magnetfeld. Genau so wie alle anderen Lebewesen auch.

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