Wasser IST Leben und muss auch in Zukunft erschwinglich bleiben – für alle.
Dem stehen aber die Absichten diverser Konzerne entgegen, die sich die jetzt noch meist öffentliche Wasserversorgung Schrittchen für Schrittchen unter den Nagel reißen, um das Wasser dann möglichst gewinnbringend zu verkaufen – Gewinne natürlich nur für wenige.
Diesbezüglich Erfahrungen wurden schon in Cochabamba, Bolivien, gemacht. Das Land war pleite, brauchte Kredite, und musste deshalb im Gegenzug das Tafelsilber in Form der Wasserversorgung verscherbeln. Der Bechtel-Konzern aus den USA ist dort eingestiegen, und in Folge davon wurde Wasser regelrecht zum Luxusgut, für viele kaum mehr erschwinglich.
Sogar das Sammeln von Regenwasser wurde verboten!
In der EU schreiten die Pläne
klammheimlich auch immer weiter fort, EU-Kommissar Barnier spricht
dazu im ARD-Monitor.
Portugal ist übrigens auch pleite, und
deshalb wird auch gefordert, die Wasserversorgung zu dort privatisieren, bzw. ist das teilweise schon passiert. Und Griechenland
ist pleite!
Es ist wie bei den zehn kleinen Negerlein – wer ist der nächste unter „Refomzwang“?
Es ist wie bei den zehn kleinen Negerlein – wer ist der nächste unter „Refomzwang“?
Zusammenfassend noch eine ARTE-Doku über
das System der Public Private Partnership PPP der Wasserversorgung
und über die Situation in Frankreich. Dieser Film sollte so
eigentlich nicht ausgestrahlt werden, der Veolia-Konzern wehrte sich
und hat die Filmemacher verklagt:
„Water makes money“
Wer nicht will, daß die
Wasserversorgung in Hände kommt, die sich mit einem Gut der absolut
lebensnotwendigen Grundversorgung eine goldene Nase
verdienen möchten, kann hier unterzeichnen.
Mit der Bitte, das Ganze publik zu
machen und weiter zu verbreiten,
Schönes Wochenende von Mirabai
Nachtrag: Bestens zusammengefasst wird diese Thematik auch von Jens Blecker auf IKnews, hier der link:
http://www.iknews.de/2013/01/15/private-public-partnership-wenn-menschenrechte-von-eu-lobbyisten-verramscht-werden/
Nachtrag: Bestens zusammengefasst wird diese Thematik auch von Jens Blecker auf IKnews, hier der link:
http://www.iknews.de/2013/01/15/private-public-partnership-wenn-menschenrechte-von-eu-lobbyisten-verramscht-werden/