Wenn
ich mich bisweilen in die mainstream-Medienlandschaft begebe, dann
stets mit der gebührenden Vorsicht. Ich bin aus Erfahrung klug
geworden und mittlerweile weit davon entfernt, die mir gebotenen
„Nachrichten“ als neutrale Informationen anzusehen. Eher versuche
ich, eine vollständigere Wahrheit hinter dem Gelesenen zu erraten
und einen möglicherweise versteckten Steuerungseffekt auf den
unbedarften Leser herauszufiltern. Manche mögen dieses Verhalten
paranoid nennen, ich bezeichne es als kritisch und behalte den
Ausspruch John Swintons, eines ehemaligen Herausgebers der NY Times,
im Hinterkopf:
„Eine freie Presse gibt es
nicht. Sie, liebe Freunde, wissen das, und ich weiß das ebenfalls.
Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich
und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr,
die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu
verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich selbst und die
eigene Rasse um des täglichen Brotes wieder und wieder zu verkaufen.
Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewalten hinter den
Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie
an den Schnüren ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und
selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als
intellektuelle Prostituierte.“
Und wenn ich mich so umsehe
in der Medienlandschaft des mainstreams fürchte ich, dass sich da
bis heute nicht viel geändert hat. Oder sind die Jungs in den
Redaktionsstuben mittlerweile so auf Linie gebracht, so im
Elfenbeinturm abgeschirmt, dass die Propaganda gar nicht mehr als
solche empfunden wird?
Wie auch immer, es gibt ein
Portal www.journalistenwatch.com,
welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, der vierten Gewalt mal ein
wenig auf die Finger zu gucken. Die Seite ist nicht so sehr neu, aber
ich kannte sie bis dato nicht und empfehle sie hier mal weiter.
Guter Journalismus aus den
großen Zeitschriften wird empfohlen, Blockflöten-Liedchen werden
gebührend zerpflückt. Sieht alles in allem sehr interessant aus!
Viel Spaß wünscht
Mirabai
P.S.: Facebook ist hier:
www.facebook.com/journalistenwatch
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