Mittwoch, 17. Juli 2013

Erneuerbare Energien – Geschäftsführer einer innovativen Firma sitzt seit Jahren in Haft

Während sich der Volkszorn in Bayern – völlig zu Recht – am Fall Gustl Mollaths entfacht, eines ehemals sehr gefragten Oldtimer-Bastlers, der unter fragwürdigsten Umständen seit Jahren in der psychiatrischen Abteilung des Bayreuther Krankenhauses unschädlich gemacht wurde, entzieht sich ein weiterer, mindestens ebenso skandalöser Fall weitgehend der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Ein weiterer Nürnberger hat sich offenbar bei jenen, die „zwar nicht gewählt sind, aber die die (Entscheidungs-)Macht haben“ (ich verweise hier auf Horst Seehofers berühmte Aussage bei Erwin Pelzig http://www.youtube.com/watch?v=UBZSHSoTndM ) unbeliebt gemacht.
Horst Kirsten, ehemals Geschäftsführer der GFE-Group sitzt seit 2010 in der Justizvollzugsanstalt in Nürnberg ein: Betrugsverdacht.

Der kleinen, aber feinen GFE-Gruppe gelang es, einen Dieselmotor so umzubauen, dass dieser zu einem Viertel mit nachwachsendem Rapsöl und zu drei Vierteln mit Wasser betrieben werden konnte. In Verbindung mit einem Aggregat würde dies billigste, umweltfreundliche, dezentrale Energieversorgung für jeden bedeuten! Freude für die Bürger, Schweißperlen bei den großen Energiekonzernen? Wir denken nochmal an Seehofers Zitat wenn wir hören, dass die Firma im Prinzip durch das Eingreifen der Justiz zu einem Zeitpunkt, an dem laut Horst Kirsten keinem einzigen Kunden auch nur irgend ein Schaden entstanden ist, handlungsunfähig gemacht und damit in den Bankrott getrieben wurde.

Derzeit wird Horst Kirstens Fall verhandelt, und etwas Aufmerksamkeit kann hier wohl nicht schaden. Deshalb bitte – weiter verbreiten!!

Lest hier selber Horst Kirstens Blog, seine Schreiben aus der JVA:

Viele Grüße von
Mirabai

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