Während
sich der Volkszorn in Bayern – völlig zu Recht – am Fall Gustl
Mollaths entfacht, eines ehemals sehr gefragten Oldtimer-Bastlers,
der unter fragwürdigsten Umständen seit Jahren in der
psychiatrischen Abteilung des Bayreuther Krankenhauses unschädlich
gemacht wurde, entzieht sich ein weiterer, mindestens ebenso
skandalöser Fall weitgehend der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.
Ein weiterer Nürnberger hat sich offenbar bei jenen, die „zwar
nicht gewählt sind, aber die die (Entscheidungs-)Macht haben“ (ich
verweise hier auf Horst Seehofers berühmte Aussage bei Erwin Pelzig
http://www.youtube.com/watch?v=UBZSHSoTndM
) unbeliebt gemacht.
Horst
Kirsten, ehemals Geschäftsführer der GFE-Group sitzt seit 2010 in
der Justizvollzugsanstalt in Nürnberg ein: Betrugsverdacht.
Der
kleinen, aber feinen GFE-Gruppe gelang es, einen Dieselmotor so
umzubauen, dass dieser zu einem Viertel mit nachwachsendem Rapsöl
und zu drei Vierteln mit Wasser betrieben werden konnte. In
Verbindung mit einem Aggregat würde dies billigste,
umweltfreundliche, dezentrale Energieversorgung für jeden bedeuten!
Freude für die Bürger, Schweißperlen bei den großen
Energiekonzernen? Wir denken nochmal an Seehofers Zitat wenn wir
hören, dass die Firma im Prinzip durch das Eingreifen der Justiz zu
einem Zeitpunkt, an dem laut Horst Kirsten keinem einzigen Kunden
auch nur irgend ein Schaden entstanden ist, handlungsunfähig gemacht
und damit in den Bankrott getrieben wurde.
Derzeit
wird Horst Kirstens Fall verhandelt, und etwas Aufmerksamkeit kann
hier wohl nicht schaden. Deshalb bitte – weiter verbreiten!!
Lest
hier selber Horst Kirstens Blog, seine Schreiben aus der JVA:
Viele
Grüße von
Mirabai
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