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Samstag, 6. Juli 2013

Journalistenwatch: Bollwerk gegen die Politische Korrektheit

Wenn ich mich bisweilen in die mainstream-Medienlandschaft begebe, dann stets mit der gebührenden Vorsicht. Ich bin aus Erfahrung klug geworden und mittlerweile weit davon entfernt, die mir gebotenen „Nachrichten“ als neutrale Informationen anzusehen. Eher versuche ich, eine vollständigere Wahrheit hinter dem Gelesenen zu erraten und einen möglicherweise versteckten Steuerungseffekt auf den unbedarften Leser herauszufiltern. Manche mögen dieses Verhalten paranoid nennen, ich bezeichne es als kritisch und behalte den Ausspruch John Swintons, eines ehemaligen Herausgebers der NY Times, im Hinterkopf:

„Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde, wissen das, und ich weiß das ebenfalls. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich selbst und die eigene Rasse um des täglichen Brotes wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewalten hinter den Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie an den Schnüren ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle Prostituierte.“

Und wenn ich mich so umsehe in der Medienlandschaft des mainstreams fürchte ich, dass sich da bis heute nicht viel geändert hat. Oder sind die Jungs in den Redaktionsstuben mittlerweile so auf Linie gebracht, so im Elfenbeinturm abgeschirmt, dass die Propaganda gar nicht mehr als solche empfunden wird?

Wie auch immer, es gibt ein Portal www.journalistenwatch.com, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, der vierten Gewalt mal ein wenig auf die Finger zu gucken. Die Seite ist nicht so sehr neu, aber ich kannte sie bis dato nicht und empfehle sie hier mal weiter.
Guter Journalismus aus den großen Zeitschriften wird empfohlen, Blockflöten-Liedchen werden gebührend zerpflückt. Sieht alles in allem sehr interessant aus!

Viel Spaß wünscht
Mirabai

P.S.: Facebook ist hier: www.facebook.com/journalistenwatch