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Freitag, 9. August 2013

Ladar Levison vom Maildienst Lavabit erklärt sich

Lavabit ist / war ein Anbieter für sicheren, verschlüsselten e-mail-Verkehr. Ladar Levison, Inhaber und Gründer, erklärt hier: http://lavabit.com/ die Gründe, warum er aufgibt und seine Dienste vom Netz nimmt.

Das ist Klartext. Jeder mag sich jetzt selber denken, wohin die Reise gehen soll.

Übersetzt:

Liebe Mitnutzer,
Ich wurde gezwungen, eine schwierige Entscheidung zu treffen: Entweder Komplize bei Verbrechen gegenüber dem amerikanischen Volk zu werden, oder aber fast zehn Jahre harter Arbeit hinter mir zu lassen und aufzugeben, indem ich Lavabit schließe. Nach sorgfältiger Abwägung habe ich beschlossen, meine Dienste einzustellen. Ich wünschte, ich könnte Ihnen legalerweise von den Vorkommnissen erzählen, die zu meiner Entscheidung geführt haben. Leider kann ich es nicht. Ich denke, Sie verdienen zu erfahren, was vor sich geht – das First Amendment der Verfassung ist eigentlich dazu da, mir die Freiheit zu garantieren, in Situationen wie diesen frei zu sprechen. Unglücklicherweise hat der Kongress Gesetze verabschiedet, die anderes besagen. So, wie die Dinge derzeit stehen, kann ich meine Erfahrungen der letzten sechs Wochen nicht mit Ihnen teilen, obwohl ich zwei Male entsprechende Ersuchen gestellt habe.

Wie geht es jetzt weiter? Wir haben bereits begonnen, den erforderlichen Papierkram für einen Kampf um die verfassungsmäßigen Rechte vor Gericht weiterzuführen. Ein entsprechend günstiger Ausgang würde es mir dann erlauben, Lavabit als eine amerikanische Firma wiederauferstehen zu lassen.

Die Erfahrung hat mich etwas sehr wichtiges gelehrt: Ohne entsprechendes Handeln des Kongresses oder einen starken Präzedenzfall vor Gericht würde ich in keinem Falle jemandem raten, seine persönlichen Daten einer Firma anzuvertrauen, die Bindungen zu den Vereinigten Staaten hat.


Grüße von
Ladar Levison, Inhaber und Betreiber von Lavabit LLC

Die Verfassung zu verteidigen ist teuer! Helfen Sie uns mit Spenden für den Lavabit Verteidigungs-Fonds


Schönes Wochenende wünscht Mirabai


Donnerstag, 8. August 2013

Botschaftsschließungen, Gefängnisausbrüche und Rechtfertigung für Schnüffeleien

Wenn man eins und eins zusammen zählt - was ja voraus setzt, dass der eigene Verstand zum Denken genutzt wird und nicht frisch gewaschen und geplättet extern gelagert wird - liegt ein bestimmter unerfreulicher Zusammenhang sehr nahe.

Was titeln die Zeitungen in der letzten Zeit?
  • Die NSA schnüffelt weltweit praktische jegliche elektronische Kommunikation aus; Folge: Empörung überall.
  • Die NSA hat aktuell Kunde von geplanten Terroranschlägen erhalten, die Sicherheitsanstrengungen werden hochgefahren
  • Die USA, und in Folge davon auch Deutschland, schließen Botschaften in als riskant geltenden Ländern
  • Es ereignen sich Gefängnisausbrüche von ca. 2000 Häftlingen aus Gefängnissen im Irak, in Libyen und in Pakistan.

Also, wenn da mein Hausfrauenverstand anfängt, diese Puzzleteile zu einem Bild zusammenzusetzen... Ja, dann stimme ich mit dem überein, was das Voltairenet hier: http://www.voltairenet.org/article179759.html berichtet. So etwas liegt auf der Hand. Man greift auf bewährtes Personal zurück.

Grüße von Mirabai




Mittwoch, 7. August 2013

Dienstag, 6. August 2013

Verfahren gegen Mollath wird wieder aufgenommen – Konsequenz: Er kommt frei!

Gute Nachricht über Mittag: Das OLG Nürnberg nimmt das Verfahren gegen Gustl Mollath wieder auf – und das bedeutet, er kommt unverzüglich frei! Ich kann´s noch gar nicht wirklich glauben, aber es ist zu lesen hier, direkt in der Springer-Presse:

Ausgezeichnet! Wirklich schön.
Mirabai

Gregor Gysi im Interview mit dem Deutschlandfunk: Deutschland nach wie vor unter Besatzungsrecht

Lieber Herr Dr. Gysi, ich bin ja mit ihren Lösungsvorschlägen für die Misere in unserem Land nicht immer einverstanden. Aber ich schätze die Art, wie Sie kritisch die Finger in die Wunden dieses Staates und seines Parteischranzenfilzes legen! Mir fällt auf die Schnelle keiner mit Regierungsverantwortung ein, der das besser kann als Sie. Danke dafür. Und auch hier sind Sie wieder vorne dabei mit dem Klartext: Deutschland ist nicht souverän, sondern vegetiert immer noch unter Besatzungsstatus dahin. Prof. Foschepoth hat bereits drauf aufmerksam gemacht, aber bisher hat das keiner unserer Mächtigen auch nur mal aufgenommen. 
Obwohl alle anderen Regierungsvertreter übrigens genau so Bescheid wissen wie Sie! Die Sessel, an dem die Kollegen der anderen Parteien kleben, sind halt so herrlich bequem, und mit den transatlantischen Freunden will man sich auch keine Unannehmlichkeiten einhandeln. Deshalb regiert man lieber auf Nebenkriegsschauplätzen herum und profiliert sich damit, die Bürger ein bisschen zu erziehen, zum Beispiel zum toleranten Unisex-Wesen oder zum Vegetarier (ja, ihr Grünen Oberlehrer, euch meine ich, mit Eurem Veggie Day! Ich esse kaum Fleisch, aber dieser Vorschlag ist wirklich unsäglich).

Hier Gregor Gysi im Deutschlandfunk-Interview: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/2202639/

Gysi zum Thema Edward Snowden: 
„Ich verstehe ja, dass die Regierung Hemmungen hat, Herrn Snowden Asyl zu gewähren, weil das die amerikanische Regierung übel nähme. Aber eines steht ja auf jeden Fall fest: Wir müssen ihn als Zeugen hören. …. “ 
So sehe ich das auch!

Gysi zum Thema Besatzungsstatut und Genehmigung an Firmen, hier zu spionieren! Wer hat´s erfunden?? Joschka Fischer, Frank-Walter Steinmeier und Guido Westerwelle:
„Ja, aber der reicht nicht, weil das Besatzungsstatut nach wie vor gilt. Und es kommt noch etwas hinzu. Es gibt ja die Genehmigung an über 200 Firmen, die steuerbefreit sind, die andere Privilegien hatten, erteilt von Außenministern, hier zu spionieren. Die machen das ja im Auftrage dieser Geheimdienste; im Auftrage des Militärs. Und wissen Sie, wer der erste Außenminister war, der das genehmigt hat? Das war Joschka Fischer. Der zweite hat es erweitert, das war Herr Steinmeier. Und der dritte, der es auch noch mal erweitert hat, war Herr Westerwelle. Über 200 Firmen haben im Auftrage des amerikanischen Militärs und der amerikanischen Geheimdienste hier die Spionage privilegiert organisiert, steuerbefreit. Die konnten machen, was sie wollten. Die Regierung hat gesagt, die sind nicht an das Recht gebunden. Das hat mich wirklich entsetzt, damit hatte ich nicht gerechnet.“

Gysi zum Rumgeeiere, zur Ahnungslosigkeit des BND: 
„Jeden Tag kommt jetzt was Neues raus, und dann ist man irgendwie entsetzt und sagt: Was, das kommt auch noch dazu und das kommt auch noch dazu. Und vor allen Dingen finde ich ja auch witzig, dass unsere Geheimdienste erklären, davon nie was gewusst zu haben. Also ich meine, das ist ja nun grotesk, das glaube ich ihnen nicht. Aber wenn sie es wirklich nicht gewusst haben, sind sie auch komplett unfähig. Also wenn die nicht mal mitkriegen, dass hier millionenfach Daten abgeschöpft werden von den USA, ja - wozu hat man denn dann Geheimdienste? Also, das kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen.“

In diesem Interview mit Gysi sind so viele Stellen, die eingerahmt und gut sichtbar an zentrale Wände platziert gehören. Oder die gleich in Riesenlettern auf die Mauern des Parlaments projiziert werden müssten!

Ein echtes must read / must hear...

Grüße von Mirabai

P.S.: Jürgen Elsässer / Compact bringt in der August-Ausgabe noch eine sehr schöne Zusammenfassung des Falls mit allen Unglaublichkeiten: 
http://nuoviso.tv/magazine-a-kanaele/compact/item/edward-snowden-man-of-the-year 

Sonntag, 4. August 2013

RFID-Chip für Unterstützungsempfänger in Wyoming

Wer in irgend einer Art und Weise Unterstützung vom Staat bezieht, muss sich einen RFID-Chip implantieren lassen. Obamacare lässt grüßen!

Und wo? Hanna, Wyoming, USA.

Und wer noch? Polizeibeamte, Militärangehörige und sogar die Mitarbeiter der örtlichen Müllabfuhr.

Und warum? Terrorabwehr, natürlich. Logisch, oder???


Es sieht aus, als ob der Druck im Kessel sich extrem verstärkt... Die Menschen wachen auf, und die Antwort ist die gemeine Visage des Faschismus...

Heiter bleiben, Leute, und Frieden im Herzen tragen!
Grüße von
Mirabai

Lizenz zur Drohnen-Jagd in Colorado, USA

„Ist es illegal? Natürlich ist es das. Aber es ist auch illegal, amerikanische Bürger auszuspionieren. Wenn sie über unseren Ort fliegen schießen wir sie ab“. So Phillip Steel, Bürger der Stadt Deer Trail in Colorado, in einem Interview mit der CNN.

Die amerikanische Federal Aviation Administration FAA hat Pläne über neue Drohnen-Testgebiete in Colorado angekündigt, zudem wurden Auflagen über den Einsatz von Drohnen gelockert. Da ist den Bürgern in Deer Trail wohl der letzte Kragenknopf verloren gegangen, und mittlerweile werden dort Maßnahmen angedacht, die es den Bürgern zu gestatten – Achtung! - Drohnen über dem Stadtgebiet herunterzuholen. Für 25 Dollar gibt’s dann die Lizenz zum Schießen!

Phillip Steel macht klar, dass es bei dieser Aktion keinesfalls darum geht, den normalen Luftverkehr zu beeinträchtigen. Es geht jedoch sehr deutlich darum, Grenzen zu ziehen.

Wehrhafte Bürger! Was soll man dazu sagen?

Schönen Abend wünscht die
Mirabai

Kennste den?

Ein alter Araber lebt in den USA. Er lebt alleine, ist kränklich, und sein einziger Sohn ist weit weg in Europa. Der Alte möchte gar zu gerne noch einmal seinen Garten bestellen, das ist die einzige Freude, die er noch hat, aber er weiß, er ist zu schwach dazu. Er schreibt seinem Sohn in Europa eine mail, dieser möge doch den alten Vater besuchen und ihm helfen, den Garten noch einmal zu bepflanzen. Der Sohn antwortet sofort: "Lieber Vater! Grabe den Garten NICHT um! Du weiß, es ist wegen DER SACHE dort! Warte, bis ich Dich besuchen komme! Dein Dich liebender Sohn". 
Eine Stunde später kommt eine Mannschaft der Army, der Homeland Security, die Polizei und alles was Rang und Namen hat, und im Garten wird alles auf- und umgebuddelt. Einen ganzen Nachmittag wird gesucht wie verrückt, bis die Mannschaft abends enttäuscht wieder abzieht, weil nichts gefunden wurde. Der Sohn schreibt am Abend an den Vater: "Lieber Vater, jetzt kannst Du den Garten bepflanzen. Es sollte alles umgegraben sein. Mehr konnte ich leider nicht für Dich tun, ich komme Dich erst im Herbst besuchen. Dein Sohn". 

Die Mirabai 

Mittwoch, 31. Juli 2013

Hintergründe zur Affäre Kiri Campbell

Kiri Campbell aus Neuseeland sitzt im Gefängnis. Der Vorwurf: Betrug, Friedensbruch.

Was hat sie getan? Das nachfolgend verlinkte Buch von Mary Croft gelesen und verinnerlicht und ihre Schlüsse daraus gezogen. Dann war für Kiri klar, dass sie sich nicht mehr so konform verhalten kann, wie es von Systemseite von uns allen erwartet und bei Androhung oder Anwendung von Gewalt auch durchgesetzt wird und wie es uns allen seit Generationen eingetrichtert wurde. Kiri hat verstanden, dass die Sache mit dem Rechtssystem keine dem Menschen dienende ist, und deshalb hat sie nicht nur hinterfragt, sonder auch aufgehört, sich zu unterwerfen. Sie fordert ihre Würde als MENSCH und natürliche Person zurück.

Das sehr inspirierende Buch von Mary Croft „How I clobbered every bureaucratic cash-confiscatory agency known to man“ ist als pdf auf ihrer website unter http://spiritualeconomicsnow.net/ frei verfügbar, plus viele weitere interessante Artikel und Gedanken, die sehr geeignet sind, das eigene Verhalten den Institutionen (Regierung, Gerichte, Banken) gegenüber zu verändern. Es geht hier prinzipiell immer um angelsächsisches Recht, aber wie die Sache mit UCC (hier lesen: http://mirabaisgirivalam.blog.de/2013/07/28/e-mail-aktion-kiri-campbell-16271212/ ) zeigt, wird auf oberster Ebene offensichtlich gerne nach Gutdünken verfahren und solches Recht auch bei uns angewendet.

Marys Buch ist leider nicht übersetzt erhältlich, es finden sich aber andere Artikel aus von ihr in Deutsch, z.B. hier „Vor Gericht: Wer ist wer und was zu sagen ist“: http://www.natuerlicheperson.de/strohmann/vor-gericht-wer-ist-wer-u-was-zu-sagen-ist

Viel Spaß damit,
Grüße von Mirabai

Sonntag, 28. Juli 2013

E-mail-Aktion für Kiri Campbell

Kiri sitzt im Gefängnis. Es wäre schön, wenn Unterstützungsunterschriften für sie aus aller Welt in Neuseeland eintrudeln würden. Auf der weiter unten verlinkten Seite ist ein Text, den man hierzu einfach kopieren kann, und ebenso sind die entsprechenden Adressaten angegeben.

Hintergrund der ganzen Story: Besonderheiten des angelsächsischen Rechtes, wo ich leider auch keine Autorität bin. Aber soviel: Es geht um UCC, Uniform Commercial Code, ein spezielles einheitliches US-Handelsrecht, welches prinzipiell weltweit auf höherer Ebene (z.B. Regierungsebene und auf der Ebene der großen Banken) angewandt wird, allerdings wird das nicht offen erklärt. Auch an Universitäten wird UCC nicht gelehrt. Demnach werden auch normale Anwälte immer erklären, dass UCC nicht anwendbar ist. Sozusagen ist das also ein „Schattenrecht“ für höhere Ebenen, das ohne weitere Erläuterungen nach außen de facto aber angewandt wird. 

Es gibt nun bestimmte Executive Orders der USA, die über Bankgeschäfte der FED mit großen Banken eine weltweite Anwendung finden. Diese de facto – Anwendung des US-Rechtes wird nun für null und nichtig erklärt. Zudem existieren Beweise dafür, dass die Bürger - Achtung!! - mit ihrer Arbeitsleistung einen bilanzierten Wert der Regierung darstellen. Ich sag nur Human Resources, dieses ekelhafte Neusprech gibt es ja auch in jeder "innovativen" Firma, aber offensichtlich sind Menschen aus dem Blickwinkel der Obrigkeit gesehen wirkliche "assets" und auch eine Deckung für die Währung. Der Wert eines jeden Individuum ist übrigens immer deutlich höher angesetzt als jede Pro-Kopf-Verschuldung.
Aus der Verknüpfung verschiedener EOs ergibt sich nun letztlich, dass SCHULDEN (über Staatsverschuldung oder bei Banken, beispielsweise für Kredite) NICHT EXISTIEREN, bzw. das "Vermögen" der bilanzierten Menschen sehr viel höher ist. Wer da mal drüber nachdenkt, was es bedeutet, VÖLLIG schuldenfrei zu sein, dem wird das ganze Ausmaß von Kiris Aktion klar. Keine Schulden mehr bedeutet maximale Freiheit!

Und wer jetzt meint, dass das alles so nicht sein kann, weil bei so einer Löschung der Schulden die Banken vielleicht Geld verlieren würden, und am Ende noch das, was die Sparer auf ihren Konten deponiert haben, dem sein gesagt, dass diese Gedanken zwar ehrbar sind, aber maximal naiv. Der Trick bei der Kreditvergabe durch die Geschäftsbanken besteht darin, dass das GELD DURCH DIE KREDITAUFNAHMEN PER BUCHUNGSSATZ ERZEUGT WIRD. AUS DEM NICHTS HERAUS. Oder anders gesagt, durch die Eingabe eines Buchungssatzes in den Computer, Dauer ein paar Sekunden, erfindet die Bank neues Geld, für das die Kreditnehmer dann je nach Summe jahrelang ganz real arbeiten müssen, um es zurück zu zahlen. Plus Zinsen. Und dass die Zinsen nicht miterfunden werden, macht die Sache noch schlimmer und mühsamer, denn die müssen dann bei jemand anders "weggenommen" werden. Dirk Müller erklärt diese Sachen auch immer wunderbar einfach und allgemeinverständlich.  

Keri hat auf ihrem Blog die ganze Geschichte um Kiri und die UCC-Sache noch eingehender erläutert: http://followingworldchange.wordpress.com/2013/07/28/kiri-campbell-calling-out-for-help-please/

Also, ich bin keine Rechtsexpertin, und ich kann nicht sagen, was an diesen Rechtsfieseleien dran ist und was nicht. Über die Geschichten bei uns mit der BRD-GmbH aber, über die Fragwürdigkeiten des deutschen Rechtes, das teilweise ja wohl noch aus Addis Zeiten oder von davor stammt, der fragwürdigen Gültigkeit unseres Grundgesetzes (ich erinnere: aufgrund der Wiedervereinigung hätte es eigentlich eine Verfassung geben müssen, nicht?) kann ich mir sehr gut vorstellen, dass einige Hämmer im Rechtswesen lauern, und zwar weltweit. Denn für mich stellt sich die Sache mehr und mehr so dar, dass Gesetze und Verordnungen nur auf unterster (Bürger-)ebene angewandt werden, bei höheren Ebenen wird ausgehebelt was geht, und das oft nicht mal wasserdicht. Wer sich für die Fragen und Fragwürdigkeiten des deutschen Rechtes interessiert, dem empfehle ich, die Werke Prof. Schachtschneiders zu lesen. Schwere Kost, ich steige da aus, aber hochinteressant.

Wie auch immer man Kiris Fall betrachtet, so wird aber doch auch klar, dass da jemand eingesperrt und kriminalisiert wird, der, mit Bürgeraugen betrachtet, keinem schadet. Aus der Perspektive der Systemaugen hingegen sieht die Sache schon anders aus... Da wird die ganze Gesetzeskeule aufgefahren um ja keinen Zweifel an den Machtverhältnissen aufkommen zu lassen...

Schönen Sonntag wünscht Mirabai

Freitag, 26. Juli 2013

Kiri Campbell – update

Kiri Campbell, derzeit des Betruges vor dem Gericht in Hawera, Neuseeland, angeklagt, macht einfach nicht mehr mit. Sie erkennt die Behörden, Gesetze und die Rechtsprechung, installiert „im Namen des Volkes“ (???) nicht mehr an. Sie nimmt sich ihre Würde zurück und fordert RECHT statt Rechtsverdrehung und die Macht in zurück in die Hände des Volkes statt Unterwerfung vor einem kleinen Proporzklüngel. Die denkwürdige Rede, die sie bei ihrer Anhörung vor dem Gerichtshof hielt, und welche ich in meinem letzten Post verlinkte, ist hier bereits übersetzt worden:

Kiri auf Facebook: www.facebook.com/K1r1Campb3ll

Ähnlich mutig auch der Kampf einer wunderbaren deutschen Dame mit der Demokratiefördereinrichtung GEZ. Sie ist ebenfalls eine „Ausgestiegene“:

Da laufen einige Köpfe heiß.... ;o)

Hach, da kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen... und wünsche mir selber mehr Mut...

Grüße von
Mirabai

Kiri Campbell – eine mutige Neuseeländerin fordert die Rechte der Bürger zurück

Wir sind das Volk, und wir fordern unsere Souveränität zurück! Kiri Campbell spricht sehr mutige Worte vor dem Gericht in Hawera, Neuseeland (http://www.courtsofnz.govt.nz/courts/hawera ).

„Das Gericht hat bestimmt, dass ALLE Macht, die die Regierung inne hat, jene ist, die von UNS, DEM VOLK verliehen wurde. Die Gerichte sagen auch, dass WIR DAS VOLK alle Rechte eines Königs inne haben. Demnach sind wir also alle Könige und Königinnen.

HIERMIT SEI VERLAUTBART, dass alle Personen, die in einem Berufsverhältnis mit dem derzeit existierenden Rechtssystem stehen einschließlich der Minister, Polizei, Amtsleute, Magistrate, Richter, Urkundsbeamte und deren Vertreter sowie weitere Gerichtsdiener, Gerichtsangestellte, Ermittler und Staatsanwälte aus den unterschiedlichsten Bereichen der neuseeländischen Unternehmensstruktur und -substruktur - von jetzt an bezeichnet als INOR, d.h., „in need of redemption“ (schadensersatzpflichtig) - hiermit aufgefordert sind, innezuhalten und sich sofort aus allen derzeitigen und zukünftigen Handlungen in Zusammenhang mit ihren jetzigen Positionen zurückzuziehen.

Sie alle könnten einem Verfahren wegen Verrats oder Hochverrates vor einem allgemeinen Gerichtshof oder einem Schwurgericht aufgrund derzeitiger oder vergangener Verwicklung in unzulässige Gerichtsverfahren sowie wegen der Pervertierung der Gerechtigkeit durch Betrug, Rechtsverstoß, Besitzstörung, Aufwiegelung und wegen der unzulässigen Verwaltung von Vermögenswerten und von Stiftungsvermögen entgegensehen. Gleiches gilt im Falle der Verstrickung/Zusammenarbeit mit nicht offiziell autorisierten Personen, für den Bruch der Amtseide im Falle öffentlicher Bediensteter und für Personen, welche vereidigten Positionen innehaben, jedoch gleichzeitig für kommerziell wirtschaftende Unternehmen tätig sind und sich damit im Widerspruch zu ihrer offiziellen Position befinden.

Uff! Offizielles Englisch ist anstrengend...

…. bitte selber weiterlesen hier:


Eine wunderbare Frau, diese Kiri Campbell.

Mirabai wünscht allen ein schönes Wochenende

Mittwoch, 24. Juli 2013

Sascha Lobo zur PRISM-Affäre – Lesenswert!

Sascha Lobo über das Geeiere der Regierung zum Thema NSA und Totalüberwachung.

Oder: Vom Erstaunen zum Entsetzen, von der Empörung zur Irritation, von Ohnmacht hin zu Wut und Ekel. Ganz kurz und knackig.


Schönen Tag allerseits wünscht
Mirabai