Wissen
wir. Wer sich jemals mit dem Prozess der Geldschöpfung beschäftigt
hat, und das Netz ist voll damit von Infos hierzu, kennt diese
Bilanzverlängerung. Geld wird von Geschäftsbanken geschöpft in dem
Moment, wo jemand einen Kredit aufnimmt, d.h., es erscheint durch
einen simplen, elektronischen Buchungssatz, der ein paar Sekunden
dauert, auf dem Konto des Schuldners. Dieser Betrag muss nun plus
Zinsen zurückgezahlt werden. Geht hierbei etwas schief, zieht die
Bank die Sicherheiten ein. UND: Die Zinsen schöpft die Bank im
Prozess der Kreditvergabe nicht mit, d.h., die Zinsen müssen jemand
anders weggenommen werden. Analog geht das mit den Staatsschulden,
die entstehen, wenn Anleihen ausgegeben werden. Wer sich informieren
möchte: Dirk Müller, nur zum Beispiel. Oder Andreas Popp von der
Wissensmanufaktur. Oder der Goldschmied Fabian...
Dieser
Prozess der Geldschöpfung ohne Zinsbetrag ist auch der Grund dafür,
dass Geld immer knapp ist. Es wird zwar in rauhen Mengen geschöpft,
aber der Betrag für die Zinsen fehlt immer. Deshalb werden wir auch
permanent angelogen, wenn unsere Politiker immer erzählen, die
Staatsschulden müssten abbezahlt werden. Käse, sowas. Wenn alle
Schuld zurückgezahlt wäre, gäbe es kein Geld mehr – vereinfacht
gesagt. Denn Geld entsteht bei der Aufnahme von Schulden – keine
Schulden, kein Geld. Aber selbst wenn alles vorhandene Geld zum
Schuldendienst verwendet würde – es würden immer noch Schulden
übrig bleiben! Nämlich wegen des Zinsbetrages, für den ja kein
Geld entstanden ist. Kapiert, die Sauerei?
Die
Bank verleiht also kein Geld, das sie hat, nein, sie erfindet es und
lässt sich den Kreditbetrag mit dem Entgelt für reale
wertschöpfende Arbeit zurück zahlen. Plus lässt sie gegebenenfalls
noch die Sicherheiten einziehen. Henry Ford sagte hierzu: „Es
ist gut, dass die Bürger der Nation nicht unser Banken- und
Geldsystem verstehen, denn wenn sie es würden, glaube ich, gäbe es
eine Revolution vor morgen früh.“ Naja,
Henry Ford kannte offenbar nicht die Leidensfähigkeit der
Deutschen... ;o)
In
etlichen Ländern aber, nämlich dort, wo der Schuldenschuh schon
drastisch drückt, beschäftigen sich die Menschen mit diesen
dubiosen Dingen und fangen an, Fragen zu stellen und den Banken den
Finger zu zeigen. Hier eine Seite, die sich mit der Abwehr der
Bankenforderungen beschäftigt, auf Englisch und auch entsprechend
der angelsächsischen Gegebenheiten, mit Formbriefen und allem, um
Bankforderungen wirksam entgegen zu treten, etc.:
Ich
finde einfach spannend, was da abgeht... Was das alles für Kreise
zieht, und wie ungehorsam die Bürger schon sind... Kein Wunder, wenn
da einige ins Schwitzen kommen und die Überwachungsstufe anheben
müssen...
Übrigens,
auch ein deutscher Anwalt hat sich an dieser Frage der Rechtmäßigkeit
des Kreditvergabesystems festgebissen: Er heißt Hans Scharpf, kommt
aus Frankfurt und ich habe zuerst von ihm bei Störsender gehört:
Hier
seine Seite „Geldhahn zu“: http://www.geldhahn-zu.de/
Besser
als jedes Kinoprogramm, diese Zeit! Prost, folks!
Mirabai
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