Dienstag, 27. August 2013

Grüne Jugend: Inzestverbot soll abgeschwächt werden

GRÜNE!! Ich hab euch mal gewählt. Damals war ich jung und idealistisch. Das ist schon länger her, sei zu meiner Entschuldigung gesagt. Und ich werde es auch nie wieder tun.

Was mittlerweile von euch kommt, ist an Heuchelei, Arroganz und Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. Selbst die freundliche Berichterstattung über euer Wirken in unserer gutmenschlichen Presse kann das kaum noch zuschminken.

Neben dümmlicher Dauerempörung, besserwisserischem Oberlehrergehabe und fast schon skuriller Ideologiefixierung bringe ich euch ab jetzt noch mit Schmuddelthemen aus der alleruntersten, widerwärtigsten Schublade in Verbindung. Und das wohlgemerkt nicht aufgrund der Verfehlungen einzelner, sondern wegen eurer systematischen Ausrichtung. Das hat Dimension!

Die Zeit schreibt, und ich habe mich mehrmals vergewissert, dass dies aktuell, im Wahlkampf, im Jahr 2013, Thema ist: Das Inzestverbot soll nach Wunsch der Grünen abgeschwächt werden, und die Grüne Jugend fordert darüber hinaus, diese „sexuelle Selbstbestimmung“ auch auf Beziehungen zwischen Eltern und Kinder auszuweiten.

Wem jetzt schlecht wird – kann ich verstehen. Man kann ja vielleicht noch Verständnis haben für die Straffreiheit einvernehmliche Beziehungen zwischen Brüderchen und Schwesterchen, allerdings sehe ich auch hier eine gefährliche Grauzone, nämlich dann, wenn die Mädchen / Frauen in einem, wenn auch noch so subtilen, Abhängigkeitsverhältnis zu den männlichen Verwandten stehen. Was ist dann schon freiwillig, wenn Dinge im Raum stehen können wie Ausschluß aus der Familiengemeinschaft, Familienschande, Scham, Verlust von finanziellem oder gesellschaftlichem Schutz?

Dass aber die „sexuelle Selbstbestimmung“ herhalten soll, um Eltern den Zugriff auf die Kinder zu ermöglichen, selbst wenn das erst ab 16 oder 18 Jahren erlaubt sein soll, ist der Gipfel der Widerwärtigkeit. Wenn da keine asymmetrischen Machtverhältnisse, keine Abhängigkeiten sein sollen, weiß ich auch nicht mehr. Volljährigkeit hin oder her.

Und das Geeiere der Partei zu den Pädophilie-Vorwürfen in letzter Zeit, die mit nüchternen Augen betrachtet eher weniger transparent aufgearbeitet werden (wenn überhaupt), sehe ich jetzt auch in einem anderen Licht. Ja, es ist so, wie einige Stimmen sagten: Perversion hat in dieser Clique System.

Und übrigens macht das Verbot inzestuösen Beziehungen durchaus Sinn, weil nämlich die Gefahr für genetische Defekte bei Nachkommen dieser Beziehungen deutlich erhöht ist. Deshalb sind auch nur heterosexuelle Kontakte verboten, und das ist auch logisch und gut so, auch wenn hier wieder mit Ungerechtigkeiten argumentiert wird. Es ist eben nicht unlogisch und ungerecht, die (ungeborenen) Kinder solcher Einlassungen vor unkorrigierbaren, schweren Gendefekten zu schützen. Das ist weiter nichts als gesunder Menschenverstand, der langsam überall in diesen unsäglichen Diskussionen verdampft.

Und, GRÜNE: Kein Wort mehr zur Katholischen Kirche. Ja, das ist unsäglich, was dort passierte und wahrscheinlich noch passiert. Aber was ihr treibt, immer mit der ideologischen Brille der Gutmenschen, bei denen alles immer anders ist – das ist unterirdisch. Widerlich. Pervers.

Und aus aktuellem Anlass: Die hochseriöse taz hat einen kritischen Artikel über die pädophilen Aktionen der Grünen unterdrückt. Natürlich wegen journalistischer Standards!

Ich muss mich erholen. Grüße von
Mirabai

Montag, 26. August 2013

Interview mit Syriens Präsident Assad

Brandaktuell:
Präsident Assad spricht über die Chemiewaffen, über Terrorismus und über die drohende Militärintervention. Hier lesen: http://apxwn.blogspot.de/2013/08/baschar-al-assad-im-interview-fur.html#.Uhu1_fXck_x

Ich wünsche mir, dass Frieden einkehrt. Kein Eingriff des Westens, Finger weg von diesem geschundenen Land! Und weder Waffen noch Söldner für diesen schäbigen Krieg.

Grüße von Mirabai

Fall Mollath: Anwalt stellt die psychiatrischen Gutachten in Netz

Huiiii! Spannend. Was sagt wohl die Fachwelt im allgemeinen zur Qualität der psychiatrischen Gutachten über Gustl Mollath? Anwalt Dr. Strate geht damit in die Öffentlichkeit, was garantiert Diskussionsstoff bedeutet.
Hier gucken (runter scrollen): http://www.strate.net/de/dokumentation/index.html

Grüße vonne Mirabai

Donnerstag, 15. August 2013

Merkel macht Wahlkampf in Seligenstadt: Gemischte Gefühle

Man sehe sich bitte die beiden Videos an, Merkels Wahlkampfveranstaltung vom 14.08.2013 in Seligenstadt. Was fällt auf? Genau. Gemischte Emotionen.

Hier gucken, aber Vorsicht, der Blutdruck könnte bei den Worthülsen, bei der aufgeblasenen Selbstzufriedenheit rapide steigen: http://www.youtube.com/watch?v=I916_A5B610
Gegenveranstaltung bei Russia Today, das Pfeifkonzert: http://www.youtube.com/watch?v=c1aQKQ5nU8U

Grüße von Mirabai

Mittwoch, 14. August 2013

Argentinien: Cristina Fernandez de Kirchner verteilt Viagra umsonst

Wenn Regierungen mit dem Rücken zur Wand stehen, ist keine Idee zu blöd. Brot und Spiele werden dann in ganz neue Dimensionen katapultiert. Deshalb – kein Witz! - wird jetzt in Argentinien die patentfreie Version von Viagra, die Substanz Sildenafil, für umme verteilt. 200.000 Tabletten sollen unter´s Volk und für Stimmung sorgen.

Oder nein, natürlich wird damit nur die missbräuchliche und falsche Verwendung des Medikamentes verhindert. Danke, Frau Präsidentin Kirchner!

Was soll das – wer vöXXX demonstriert nicht, oder was??


Ich muss diese Nachricht jetzt erst mal setzen lassen....
Grüße von Mirabai

Freitag, 9. August 2013

Ladar Levison vom Maildienst Lavabit erklärt sich

Lavabit ist / war ein Anbieter für sicheren, verschlüsselten e-mail-Verkehr. Ladar Levison, Inhaber und Gründer, erklärt hier: http://lavabit.com/ die Gründe, warum er aufgibt und seine Dienste vom Netz nimmt.

Das ist Klartext. Jeder mag sich jetzt selber denken, wohin die Reise gehen soll.

Übersetzt:

Liebe Mitnutzer,
Ich wurde gezwungen, eine schwierige Entscheidung zu treffen: Entweder Komplize bei Verbrechen gegenüber dem amerikanischen Volk zu werden, oder aber fast zehn Jahre harter Arbeit hinter mir zu lassen und aufzugeben, indem ich Lavabit schließe. Nach sorgfältiger Abwägung habe ich beschlossen, meine Dienste einzustellen. Ich wünschte, ich könnte Ihnen legalerweise von den Vorkommnissen erzählen, die zu meiner Entscheidung geführt haben. Leider kann ich es nicht. Ich denke, Sie verdienen zu erfahren, was vor sich geht – das First Amendment der Verfassung ist eigentlich dazu da, mir die Freiheit zu garantieren, in Situationen wie diesen frei zu sprechen. Unglücklicherweise hat der Kongress Gesetze verabschiedet, die anderes besagen. So, wie die Dinge derzeit stehen, kann ich meine Erfahrungen der letzten sechs Wochen nicht mit Ihnen teilen, obwohl ich zwei Male entsprechende Ersuchen gestellt habe.

Wie geht es jetzt weiter? Wir haben bereits begonnen, den erforderlichen Papierkram für einen Kampf um die verfassungsmäßigen Rechte vor Gericht weiterzuführen. Ein entsprechend günstiger Ausgang würde es mir dann erlauben, Lavabit als eine amerikanische Firma wiederauferstehen zu lassen.

Die Erfahrung hat mich etwas sehr wichtiges gelehrt: Ohne entsprechendes Handeln des Kongresses oder einen starken Präzedenzfall vor Gericht würde ich in keinem Falle jemandem raten, seine persönlichen Daten einer Firma anzuvertrauen, die Bindungen zu den Vereinigten Staaten hat.


Grüße von
Ladar Levison, Inhaber und Betreiber von Lavabit LLC

Die Verfassung zu verteidigen ist teuer! Helfen Sie uns mit Spenden für den Lavabit Verteidigungs-Fonds


Schönes Wochenende wünscht Mirabai


Donnerstag, 8. August 2013

Botschaftsschließungen, Gefängnisausbrüche und Rechtfertigung für Schnüffeleien

Wenn man eins und eins zusammen zählt - was ja voraus setzt, dass der eigene Verstand zum Denken genutzt wird und nicht frisch gewaschen und geplättet extern gelagert wird - liegt ein bestimmter unerfreulicher Zusammenhang sehr nahe.

Was titeln die Zeitungen in der letzten Zeit?
  • Die NSA schnüffelt weltweit praktische jegliche elektronische Kommunikation aus; Folge: Empörung überall.
  • Die NSA hat aktuell Kunde von geplanten Terroranschlägen erhalten, die Sicherheitsanstrengungen werden hochgefahren
  • Die USA, und in Folge davon auch Deutschland, schließen Botschaften in als riskant geltenden Ländern
  • Es ereignen sich Gefängnisausbrüche von ca. 2000 Häftlingen aus Gefängnissen im Irak, in Libyen und in Pakistan.

Also, wenn da mein Hausfrauenverstand anfängt, diese Puzzleteile zu einem Bild zusammenzusetzen... Ja, dann stimme ich mit dem überein, was das Voltairenet hier: http://www.voltairenet.org/article179759.html berichtet. So etwas liegt auf der Hand. Man greift auf bewährtes Personal zurück.

Grüße von Mirabai