GRÜNE!!
Ich hab euch mal gewählt. Damals war ich jung und idealistisch. Das
ist schon länger her, sei zu meiner Entschuldigung gesagt. Und ich
werde es auch nie wieder tun.
Was
mittlerweile von euch kommt, ist an Heuchelei, Arroganz und
Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. Selbst die freundliche
Berichterstattung über euer Wirken in unserer gutmenschlichen Presse
kann das kaum noch zuschminken.
Neben
dümmlicher Dauerempörung, besserwisserischem Oberlehrergehabe und
fast schon skuriller Ideologiefixierung bringe ich euch ab jetzt noch
mit Schmuddelthemen aus der alleruntersten, widerwärtigsten
Schublade in Verbindung. Und das wohlgemerkt nicht aufgrund der
Verfehlungen einzelner, sondern wegen eurer systematischen
Ausrichtung. Das hat Dimension!
Die
Zeit schreibt, und ich habe mich mehrmals vergewissert, dass dies
aktuell, im Wahlkampf, im Jahr 2013, Thema ist: Das Inzestverbot soll
nach Wunsch der Grünen abgeschwächt werden, und die Grüne Jugend
fordert darüber hinaus, diese „sexuelle Selbstbestimmung“ auch
auf Beziehungen zwischen Eltern und Kinder auszuweiten.
Wem
jetzt schlecht wird – kann ich verstehen. Man kann ja vielleicht
noch Verständnis haben für die Straffreiheit einvernehmliche
Beziehungen zwischen Brüderchen und Schwesterchen, allerdings sehe
ich auch hier eine gefährliche Grauzone, nämlich dann, wenn die
Mädchen / Frauen in einem, wenn auch noch so subtilen,
Abhängigkeitsverhältnis zu den männlichen Verwandten stehen. Was
ist dann schon freiwillig, wenn Dinge im Raum stehen können wie
Ausschluß aus der Familiengemeinschaft, Familienschande, Scham,
Verlust von finanziellem oder gesellschaftlichem Schutz?
Dass
aber die „sexuelle Selbstbestimmung“ herhalten soll, um Eltern
den Zugriff auf die Kinder zu ermöglichen, selbst wenn das erst ab
16 oder 18 Jahren erlaubt sein soll, ist der Gipfel der
Widerwärtigkeit. Wenn da keine asymmetrischen Machtverhältnisse,
keine Abhängigkeiten sein sollen, weiß ich auch nicht mehr.
Volljährigkeit hin oder her.
Und
das Geeiere der Partei zu den Pädophilie-Vorwürfen in letzter Zeit,
die mit nüchternen Augen betrachtet eher weniger transparent
aufgearbeitet werden (wenn überhaupt), sehe ich jetzt auch in einem
anderen Licht. Ja, es ist so, wie einige Stimmen sagten: Perversion
hat in dieser Clique System.
Und
übrigens macht das Verbot inzestuösen Beziehungen durchaus Sinn,
weil nämlich die Gefahr für genetische Defekte bei Nachkommen
dieser Beziehungen deutlich erhöht ist. Deshalb sind auch nur
heterosexuelle Kontakte verboten, und das ist auch logisch und gut
so, auch wenn hier wieder mit Ungerechtigkeiten argumentiert wird. Es
ist eben nicht unlogisch und ungerecht, die (ungeborenen) Kinder
solcher Einlassungen vor unkorrigierbaren, schweren Gendefekten zu
schützen. Das ist weiter nichts als gesunder Menschenverstand, der
langsam überall in diesen unsäglichen Diskussionen verdampft.
Und,
GRÜNE: Kein Wort mehr zur Katholischen Kirche. Ja, das ist
unsäglich, was dort passierte und wahrscheinlich noch passiert. Aber
was ihr treibt, immer mit der ideologischen Brille der Gutmenschen,
bei denen alles immer anders ist – das ist unterirdisch. Widerlich.
Pervers.
Hier
der Zeit-Artikel:
http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-08/martenstein-inzest-wahlkampf
Und
aus aktuellem Anlass: Die hochseriöse taz hat einen kritischen
Artikel über die pädophilen Aktionen der Grünen unterdrückt.
Natürlich wegen journalistischer Standards!
Ich
muss mich erholen. Grüße von
Mirabai